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Hier arbeitet ein Bauarbeiter am maroden Brückenpfeiler. Foto: t&w
Hier arbeitet ein Bauarbeiter am maroden Brückenpfeiler. Foto: t&w

Maroder Brückenpfeiler im Liebesgrund wird für rund 25000 Euro saniert

sp Lüneburg. Rund vier bis sechs Wochen, je nach Witterung, dauern die Arbeiten an, die jetzt im Liebesgrund beginnen. Experten der unter anderem auf Altbausanierung spezialisierten Lüneburger Bau-Firma Mahnke reparieren dort im Auftrag der Stadt den maroden Brückenpfeiler. Das Mauerwerk, das von der Garlopstraße aus Richtung Park steht, ist seit geraumer Zeit vorsorglich abgesperrt, einige Steine sind herausgebrochen, die Balustrade, die den Ausguck begrenzt, ist nicht mehr geschlossen.

Jörg Silex, Brückenbau-Ingenieur bei der Stadt, erklärt die nächsten Schritte: „Auf insgesamt 120 Quadratmetern werden die Fugen saniert, also Steine werden abgetragen, gesäubert, wieder eingebaut und neu verfugt, Risse werden verpresst. Bröckelnde Ecken werden abgetragen und neu wieder aufgemauert.“ Die Kosten sind mit 25000 Euro veranschlagt.

Die Geschichte
Anfang des vergangenen Jahrhunderts führte eine Holzbrücke vom damaligen Wohnsitz des Lüneburger Oberbürgermeisters Georg König, an der Garlopstraße, über den Liebesgrund zur Straße Hinter der Bardowicker Mauer in Richtung Rathaus. Die Brücke wurde 1940 abgerissen, die gemauerten Pfeiler blieben erhalten beziehungsweise sind Teil der Alten Wallanlage (Stadtmauer). Für die Restaurierung der Wallanlage, die ebenfalls in Teilen angegriffen ist, lässt die Stadt in Kürze ein Konzept erarbeiten. Die Sanierung wird in das Konzept für das Wasserviertel eingebunden.