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Wer wohl die Räume am alten P&C-Standort an der Grapengießerstraße bezieht, wird seit Monaten diskutiert. Offiziell ist noch nichts. Die Instandsetzungsarbeiten gehen aber weiter. Foto: chm
Wer wohl die Räume am alten P&C-Standort an der Grapengießerstraße bezieht, wird seit Monaten diskutiert. Offiziell ist noch nichts. Die Instandsetzungsarbeiten gehen aber weiter. Foto: chm

Warten auf den neuen Mieter – Verträge für ehemaligen P&C-Standort vor Abschluss

us Lüneburg. Seit fast zwei Jahren ist das ehemalige P&C-Gebäude an der Grapengießerstraße verwaist, jetzt aber geht es offenbar voran, wenn auch nur schleppend. „Die Mietparteien haben sich auf die vertraglichen Modalitäten verständigt“, teilt Sarah Verheyen von der Acrest Property Group GmbH aus Berlin vielsagend mit, die das Objekt im Auftrag des Eigentümers CitiCor Retail Properties IV GmbH verwaltet.

Seit Monaten laufen die Verhandlungen mit dem neuen Mieter. Bereits im August 2014 hatte es geheißen, man sei mit einem neuen Mieter im Gespräch, noch im Dezember sollten Einzelheiten bekanntgegeben werden. „In das Projekt sind viele Parteien involviert, jeder braucht seine Bearbeitungszeit“, erläutert Verheyen die Gründe, warum sich die Verhandlungen hinziehen. „Aus unserer Sicht ist es besser, keine heiße Luft zu produzieren.“

Knapp 3700 Quadratmeter umfasst die Gesamtfläche, für die Nutzer gesucht werden, rund 3500 Quadratmeter davon sind für die aktuelle Vermietung vorgesehen. Wie Verheyen berichtet, finden derzeit Bauarbeiten darunter Estrich- und Instandsetzungsarbeiten in dem Gebäudekomplex zwischen Grapengießerstraße und Heiligengeiststraße statt, auch am Mauerwerk der Fassade wird gearbeitet, dort werden Salzausblühungen beseitigt.

Nach wie vor unklar ist, wer die Räume beziehen wird, die seit dem Wechsel von P&C an seinen neuen Standort am Markt freigeworden sind. Immer wieder war über Filialen großer Modeketten spekuliert worden. Sarah Verheyen mauert: „Dazu geben wir derzeit keine Auskunft.“ Auch über den Zeitpunkt für die Übernahme der Flächen durch den Mieter werden weiterhin keine Angaben gemacht. „Wir sind im Zeitplan“, heißt es aus Berlin.

Neben dem Hauptmieter, der die rund 3500 Quadratmeter große Fläche übernehmen will, soll noch eine kleinere Fläche von rund 170 Quadratmetern zur Vermietung angeboten werden. „Die Vermarktung ist aber erst für das zweite Quartal dieses Jahres vorgesehen, nachdem die große Fläche vollständig geklärt ist“, sagt die Acrest-Mitarbeiterin. Bei der kleineren Fläche handelt es sich um einen Bereich im westlichen Teil des Gebäudes, „dort, wo früher die Umkleidekabinen waren.“ Wer sich dort ansiedeln soll, ließ Verheyen offen: „Das kann eine Bäckerei, ein Gastronomiebetrieb oder ein Optiker sein.“

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