Aktuell
Home | Lokales | Trommelworkshop an Grundschule Kreideberg: Zauber Afrikas wird hörbar
Die Schüler haben sich extra verkleidet für ihren großen Auftritt. Beim Finale ernten sie reichlich Applaus. Foto: t&w
Die Schüler haben sich extra verkleidet für ihren großen Auftritt. Beim Finale ernten sie reichlich Applaus. Foto: t&w

Trommelworkshop an Grundschule Kreideberg: Zauber Afrikas wird hörbar

chm Lüneburg. Laut ist es in der Aula. Eltern, Großeltern und Geschwister drängen sich zusammen, um in dem hellen Raum den bestmöglichen Blick auf die Mitte zu erhalten. Denn dort sitzen die Stars des Nachmittags, die 258 Schüler der Grundschule Kreideberg. Passend zum Thema „Tambo Tambo eine Abenteuerreise ins Trommelzauberdorf“ haben sie sich als Giraffen, Elefanten und Gazellen verkleidet. Auch einen Löwen gibt es; der macht ordentlich Krach. Noch lauter wird es, wenn die Erst- bis Viertklässler unter Anleitung von Bernhard Heitsch zu trommeln beginnen. Über eine Stunde lang tanzen, singen und musizieren die Schüler.

Vorbereitet habe sich die Schule gemeinsam mit dem Veranstalter Tamborena GmbH darauf zwei bis drei Tage, erzählt Rektorin Anne Surholt. Das Projekt sei von einer engagierten Musiklehrerin in die Wege geleitet worden. Schnell war die gesamte Schule mit Begeisterung dabei. Das liegt vor allem daran, dass es sich um „ein inklusives Projekt“ handele, meint die Schulleiterin. Die Kinder hätten viel Freude da­ran, in der Gemeinschaft etwas auf die Beine zu stellen.

Immer wieder gibt es dann auch stürmischen Applaus für die jungen Musiker. Zum Schluss tanzen und singen alle, selbst oben auf der Galerie, wo diejenigen stehen, die in der Aula keinen Platz mehr bekommen haben. Lob gibt es von Bernhard Heitsch, der sich als Trommelzauberer bezeichnet, aber vor allem für die Kinder. Die hauen ihre Djemben, afrikanische Trommeln, im Takt zu Liedern wie „Komm, wir gehen nach Tamborena“. Ein Plädoyer für Toleranz ist das Lied „Wir sind Kinder einer Welt“. Heitsch und die Kinder singen: „Ob weiß, ob schwarz, ob nah, ob fern wir haben alle Kinder gern.“

Für Torben (10) war das gemeinsame Singen das Schönste am Projekt. Auch Cathlyn (10) und Michelle (9) hat die Aufführung viel Spaß gemacht, obwohl sie selbst kein Instrument spielen. Eltern, Lehrer und Schüler sind sich einig, dass der Trommel-Workshop ein voller Erfolg war. So bekommt Heitsch als Dank am Ende ein Mikrofon. Er wird es brauchen weitere Vorstellungen an anderen Schulen sind geplant. Auch am Kreideberg möchte man das Projekt im mehrjährigen Rhythmus wiederholen.

One comment

  1. Trommeln als pädagogisches Konzept müßte Konzept der Psychatrie sein. Das Wohlfühlmoment des Urkontinents, das Eins-Fühlen-Mit-Der-Natur, das Naturkraft-Spüren-Event… Eine GmbH verzockt Kinder.
    Das Kinder-Für-Blöd-Halten-Konzept soll aufgehen. Trommeln für den Spirit bzw. Euro. Kindern wird die Urteilskraft von Psycho-Erwachsenen genommen.