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Fünfzig Aussteller präsentierten sich am Wochenende auf der Messe. Hunderte Besucher informierten sich rund ums Bauen. Foto: t&w
Fünfzig Aussteller präsentierten sich am Wochenende auf der Messe. Hunderte Besucher informierten sich rund ums Bauen. Foto: t&w

Messe informiert über Angebote rund ums Bauen und Sanieren

ca Lüneburg. Energie zu sparen steht hoch im Kurs: Häuser werden gedämmt, Heizungsanlagen erneuert – ist das immer sinnvoll? Werner Neumann rät Bauherren, sich einen neutralen Fachmann zu suchen, ihn nach Hause einzuladen und dann zu besprechen, ob und wo eine Investition ins Eigenheim sinnvoll ist. Der Architekt und Energieberater Neumann arbeitet für die Verbraucherzentrale und zählte am Wochenende zu den gefragten Ansprechpartnern der Klimawerk-Messe. In den Räumen der Firma Holz Herbst in der Goseburg hatten sich rund 50 Aussteller zusammengetan, um über „Sanieren, Bauen, Wohnen“ zu beraten.

Veranstalter war die Klimawerk-Energieagentur. Deren Geschäftsführer Sascha Komoll sagte, zum wiederholten Mal fänden Interessierte Fachleute für alle Sparten rund ums Bauen und Sanieren sowie die Finanzierung unter einem Dach: „Man kann sich informieren über Dämmmaterial, Heizung, thermische Solaranlagen und Lüftungen sowie Fördermittel, um einige Beispiele zu nennen.“

Aufgrund des milden Frühlingswetters hatten wohl weniger Besucher als in den vergangenen Jahren den Weg zur Messe gefunden. Komoll er-klärte: „Die Qualität entscheidet, nicht die Quantität.“ Denn wer komme, habe ein ernstes Interesse am Angebot.

Zufrieden reagierte auch Carsten Herbst, der seine Räume für die Aussteller zur Verfügung gestellt hatte: Die Mischung der verschiedenen Firmen, dazu Vorträge von Fachleuten seien interessant und zögen das Publikum. Aber auch für die Unternehmen sei der Ansatz interessant: „Es belebt das Netzwerk, wenn alle dabei sind.“

Bei den Fragen an Verbraucherberater Neumann zeigte sich, dass Kunden genau wissen wollen, was Sinn ergibt. So sei es sicher eine lohnende Investition, eine alte Heizungsanlage auszutauschen und auf moderne Brennwerttechnik zu setzen, sagte der Experte. Aber es rechne sich kaum, Geld in eine weitere Dämmung des Daches zu stecken. Besitze das bereits eine fünf Zentimeter dicke Isolierschicht, bringe ein Aufstocken auf zwanzig Zentimeter nur noch wenig Nutzen, sei aber vergleichsweise teuer.