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Thanu Anandarajah, Dennis Witt und Edgar Machut von der Band Damn!Escape zeigten auf der Außenbühne ihr Können. Foto: ina
Thanu Anandarajah, Dennis Witt und Edgar Machut von der Band Damn!Escape zeigten auf der Außenbühne ihr Können. Foto: ina

Rock im Bunker – Musikprojekt „1000 Steine“ feiert Geburtstag

ina Lüneburg. Trotz miesem Wetter kamen viele Fans und Unterstützer zum Bunker in der Konrad-Zuse-Allee. Eingeladen hatte das Projekt „1000 Steine“, und es ging um nichts Geringeres als ein Viertel Jahrhundert vorbildlichen Einsatz für Musik und gegen Drogen. Auf den Bühnen im Außenbereich und im Übungsraum „Bunker“ spielten die Bands The VoicSis, Master Baiters, Cold Until The Sunrise, Kapelle Crash, We Build Windmills, Unumgänglich und Damn!Escape, die mobile Bar „Cola statt Koma“ servierte alkoholfreie Cocktails.

Hauptorganisator Achim Pelz zeigte sich mit seinem „Nachwuchs“ hochzufrieden. „Sie sind mit vollem Herzen dabei und entwickeln sich alle stetig weiter.“ Als Keyboarder, Schlagzeuger, Bassist und Saxophonist prägte er selbst unter anderem in den Bands Grand Cross, Duett Complett und Eclaire die Lüneburger Szene mit. Im Rahmen des Steine-Projekts fördert er heute, unterstützt von der Stadt und der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention (drobs), junge Musiker „von Rock bis Punk“.

Schon bei seiner Ausbildung zum Erzieher hat der 56-Jährige Jugendliche an Musik herangeführt, zuerst im Jugendzentrum Kaltenmoor, später in Melbeck, Deutsch Evern und Bleckede. Neben dem musikalischen Know-how vermittelt er den im „Bunker“ übenden Gruppen auch Grundkenntnisse in Bühnen-, Licht- und Studiotechnik.

Was bei Live-Auftritten alles schiefgehen kann, weiß Pelz aus eigener Erfahrung. Als aktuelles Beispiel nannte er den plötzlichen Ausfall des Sängers der Rock-Band Damn!Escape. „Denis Gutmann rief heute Nacht um vier Uhr an und ließ sich für heute entschuldigen. Der Arme leidet unter einer Erkältung und bekam plötzlich hohes Fieber.“ Besonders imponierte dem Veranstalter, dass die Band trotzdem ihr Versprechen wahr machte und auch ohne Frontmann auftrat. „Sie haben musikalisch auf jeden Fall genug zu bieten.“