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Unfallschwerpunkt Dahlenburger Landstraße, Ecke Pulverweg: Ein Dialog-Display soll Auto- und Radfahrer zur Vorsicht mahnen (linkes Bild). Rechts: Gefährlich wird es für Radler, wie hier Birte Emmermann und Michael Oehl, wenn Autos zu spät halten, etwa erst auf der Radfahrerfurt. Foto: t&w
Unfallschwerpunkt Dahlenburger Landstraße, Ecke Pulverweg: Ein Dialog-Display soll Auto- und Radfahrer zur Vorsicht mahnen (linkes Bild). Rechts: Gefährlich wird es für Radler, wie hier Birte Emmermann und Michael Oehl, wenn Autos zu spät halten, etwa erst auf der Radfahrerfurt. Foto: t&w

Neue Leuphana-Studie zeigt, wo es für Radler in Lüneburg gefährlich wird

mm Lüneburg. Immer wieder kommt es an bestimmten Stellen im Stadtgebiet zu Unfällen zwischen Rad- und Autofahrern. Woran liegt das? Dieser Frage gingen Studenten von der Leuphana Universität nach. Sie nahmen Unfallschwerpunkte ins Visier.

In Lüneburg wurden im vergangenen Jahr 276 Fahrradunfälle registriert. Das geht aus der polizeilichen Unfallstatistik für 2014 hervor. Bei den Crashs erlitten 28 Fahrradfahrer schwere Verletzungen. Etwas glimpflicher erwischte es noch 179 Radler, sie wurden leicht verletzt.

Um die Verkehrssicherheit für Radfahrer zu erhöhen, hat ­Diplom-Psychologe Michael Oehl vom Institut für Experimentelle Wirtschaftspsychologie der Leuphana Universität mit Studenten im Seminar „Verkehrs- und Umweltpsychologie“ eine Studie zu Unfallschwerpunkten erstellt. Ein Unfallschwerpunkt liege dort, wo in den letzten drei Jahren mindestens drei gleichartige Unfälle passiert seien, erklärt Verkehrspsychologe Oehl.

Wie an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts, Ecke Pulverweg. Von 2011 bis 2014 habe es dort zwölf gleichartige Unfälle gegeben, sagt Oehl. Der Uni-Studie sind polizeiliche Daten zu Radfahrunfällen hinterlegt. Das Problem am Pulverweg: Viele Autos, die von der Dahlenburger Landstraße kommen und nach rechts abbiegen, stoppen erst auf der Radfahrerfurt. Manchmal zu spät. Beinahe einen Unfall beobachtet hätte Studentin Birte Emmermann. Gerade noch rechtzeitig kam das Auto beim Abbiegen vor dem Radfahrer zum Stehen.

Über zwölf Stunden beobachtete die Gruppe von Birte Emmermann das Verkehrstreiben an dieser Stelle. Dabei stellten die Studenten fest, dass etwa 21 Prozent der gezählten 870 Radfahrer zu schnell unterwegs waren, die meisten, nämlich 80 von 100, schauten sich nicht um. Der Pulverweg sei ein sympto­matisches Beispiel für eine Kette von Unfällen auch an anderen Einmündungen entlang der Dahlenburger Landstraße, erklärt Michael Oehl. Der Unfallschwerpunkt rief auch schon die Stadt auf den Plan. Ein Dialog-Display wurde installiert, um Auto- und Radfahrer zum umsichtigen Abbiegen und Weiterfahren zu bewegen.

Ob diese Maßnahme aber greift, also die Unfallhäufigkeit schon minimiert werden konnte, kann seitens der Stadt noch nicht beurteilt werden: „Das Dialog-Display ist erst seit August in Betrieb. Es braucht etwa ein Jahr, bis Maßnahmen aussagekräftig beurteilt werden können“, erklärt Sarah Cramer von Clausbruch, Mitarbeiterin im Pressereferat der Stadt. Auch von der Polizei heißt es: „Die Unfallzahlen müssen erst noch ausgewertet werden.“

Brenzlig wird es für Radfahrer auch auf der Willy-Brandt-Straße, Ecke Feldstraße. Aus beiden Richtungen rauschen auf einer Seite Fahrradfahrer vorbei, denn es gibt nur einen Radweg. Die Gefahr würde von vielen Autofahrern nicht gesehen, sie wüssten nicht, dass Radfahrer aus beiden Richtungen kommen, sagt Michael Oehl. Seine Studenten beobachteten auch, dass Autofahrer, die von der Feldstraße in die Willy-Brandt-Straße abbiegen, „oft in ihrer Wahrnehmung überlastet sind“. Sie achteten zwar auf den Autoverkehr, aus ihrem Sichtfeld gerieten dabei aber die Radfahrer. Die wiederum überquerten die Feldstraße teilweise mit Tunnelblick, beachteten dann keine Pkw. Auf dem Überweg käme es deshalb oft zu Beinaheunfällen, manchmal zu ernsthaften Kollisionen. Die Unfallbilanz aus drei Jahren (2011 bis 2013): ein schwerverletzter, neun leichtverletzte Radfahrer.

Um die Situation zu entschärfen, schlagen die Studenten vor, eine Ampel aufzustellen. Sinnvoll wären auch größere Schilder, die Autofahrer darauf hinweisen, dass aus beiden Richtungen Radfahrer den Überweg kreuzen. Genau wie größere Markierungen auf der Straße oder Blinkerzeichen. Eine andere Maßnahme hat die Stadt schon ergriffen. Ab der Ampel von der Kreuzung Stresemannstraße/Willy-Brandt-Straße wurde eine Rechtsabbiegerspur eingeführt. Denn ab der Feldstraße verengt sich die Willy-Brandt-Straße auf einen Fahrstreifen. Bis jetzt lieferten sich Autofahrer nicht selten ein „regelrechtes Rennen“, wer zuerst an der Verengung ist. „Durch die frühe Rechtsabbiegerspur und den Bau einer Verkehrsinsel konnte die Rennsituation schon entschärft werden“, sagt Michael Oehl. Doch um Unfälle zwischen Auto- und Radfahrern an dieser Stelle zu vermeiden, müsse noch etwas passieren: „Es gibt zu viel Ablenkung.“

Noch ist aber auch die Verkehrsinsel nicht fest verankert. „Die Fahrbahndecke an der Willy-Brandt-Straße wird gerade nach und nach saniert. In diesem Zuge wird Mitte Mai auch die Verkehrsinsel aufgestellt und das jetzige Provisorium ersetzt“, sagt Sarah Cramer von Clausbruch.

Eine Gefahr für Radfahrer sehen die Studenten indes auch am Bögelkreisverkehr. Wieder wurden in den Jahren 2011 bis 2013 von der Polizei zwölf gleichartige Unfälle gezählt. Einige am Zebrastreifen vor dem Fitnessstudio Gym80. Hier würden manche Autos zu knapp abbremsen, in etwa jeder Zehnte. Die Studenten schlagen deshalb einen größeren Abstand von Kreisverkehr und Fahrradübergang vor. Als sinnvoll wird die bereits aufgestellte Blinkeranlage erachtet, die Autofahrer warnen soll, bevor sie einen Fahrradfahrer zu spät sehen. Denn dann gäbe es wieder einen verletzten Biker mehr.

23 Kommentare

  1. Karsten Hilsen

    Ich denke, daß die Unfallforscher hier den Hauptgefahrenfaktor völlig ignorieren:

    Die Unfallbestandsaufnahme ist ein klarer Beleg für die -seit Jahren -anerkannte Tatache:
    Radwege und deren Benutzungszwang führen für Radfahrer zu einem wesentlich erhöhtem Unfallrisiko.
    Insbesondere für schwere und tödliche Unfälle an Kreuzungen.
    Die LZ berichtete bereits vor Jahren, daß diese Tatache auch der Polizei in Lüneburg bekannt ist.

    Radwege HABEN keine Fehler, sie SIND der Fehler.
    Fahrräder sind Fahrzeuge. Fahrzeuge gehören auf die Fahrbahnen.
    Die Aufhebung des sowiso rechtswidrig angeordnetem Radwegzwanges, an allen genannten Unfallschwerpunkten, ist nahezu kostenlos und viel wirksamer zum Schutz von RadfahrerInnen als z.b. eine Ampel oder weitere Schilder im Schilderwald.

    Die Radwegbenutzungspflicht wurde von der deutschen Reichsregierung angeordnet, um den Zuschauern aus aller Welt zur Olympiade 1936 freie Straßen für die „Herrenfahrer“ in ihren Kraftfahrzeugen zu präsentieren und so die Propagandawirkungt der Spiele zu erhöhen.

    Kommende Olympischen Spiele, werden möglicherweise auch in Lüneburg ausgetragen werden.

    Ich denke, daß es ein schönes Ziel wäre, den Zuschauern aus aller Welt zu zeigen, daß dieser „Herrenfahrer-Ungeist“ endgültig überwunden ist.

    • sehr amüsant ihr kommentar. meine beinahunfälle mit radrennfahrern auf den landstraßen hat mich was anderes gelehrt. der radfahrer hat schlechte karten, wenn er sich auf der straße fortbewegt. seine knautschzone ist in etwa so, wie beim motorradfahrer. ich fahre eine k1 habe sämtliche führerscheine und sehe den verkehr deswegen auch aus vielen gesichtspunkten heraus. so mancher mofafahrer ist auch schon unter die räder gekommen. selten unter seinen eigenen. .

      • Karsten Hilsen

        Moin,
        Die Rennradfahrer haben Sie mit zu wenig Seitenabstand überholt und dadurch waren Sie in Ihrem PKW in akuter Gefahr, von den Rennradreifen zerquetscht zu werden?

        Finden Sie auch, daß Bäume mit viel zu wenig Seitenabstand und mörderischer Geschwindigkeit neben den Straßen stehen?

        Gruß

      • Da wird aber das Opfer zum Täter gemacht.

        Iich kann mich dunkel an eine Passage aus der STVO erinnern: „(1) Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. ….. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann…“

  2. Einige Dinge sind noch nicht als Ursache und gefährlich genannt worden: Das permanente übertreten der StvO seitens der Radfahrer selbst. Ob die rote Ampel überfahren, ob das fahren in absolut dunkler Kleidung OHNE Licht und z. T. sogar bei Regen , sowie das traditionelle fahren in die falscher Fahrtichtung , das Ausweichen auf die Fahrbahn oder das Ausweichen auf den Fussweg ,wenn die Ampel rot zeigt ( da werden „nur“ Kinder und Behinderte gefährdet) ist alles dabei. Die „Entrüstung“ für das nicht hellseherische Voraussehen der Situation wird natürlich mit Vogelzeigen qiuttiert, Ehrensache! Andere haben schliesslich zu „Erahnen“ das gleich der Zebrastreifen quer genutzt wird. Ich fahre im Jahr 40 Tkm und es verging kaum ein EINZIGER TAG ohne das ich die o. g. Verstösse wahrgenommen habe. Dies geht bis zur Fahrerfllucht nach Anfahren auf dem Fussweg. Sorry, erst sich selbst sehen, dann über andere, die baulichen Probleme und alles andere meckern!

    • Thomas Bliesener

      „sowie das traditionelle fahren in die falscher Fahrtichtung “

      Im Rechtsverkehr links zu fahren erhöht zweifellos ganz beträchtlich das Unfallrisiko. Warum nur wird dies dann so häufig behördlich angeordnet?

  3. „…21% der gezählten 870 Radfahrer zu schnell unterwegs waren, die meisten, nämlich 80 von 100, schauten sich nicht um“. Wie hat man gemessen und welche Höchstgeschwindigkeit wird Radfahrern zugestanden ? Warum sollten Radfahrer auf der vorfahrtberechtigten Dahlenburger Landstraße sich selber gefährden und sich umschauen, ob da vielleicht ein Auto kommt und ihnen die Vorfahrt nimmt ? Offenbar sind die Studenten von vornherein der irrigen Annahme,Autos hätten eine eingebaute Vorfahrt und Radfahrer müssten anerkennen, dass sie Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse sind…Oh, Klaus Bruns liest die Welt, ich bin schwer beeindruckt ! Den Artikel halte ich allerdings für nicht lesenswert.

    • Den Artikel halte ich allerdings für nicht lesenswert.
      warum nicht? sind sie etwa radfahrer. lol übrigens, bei der welt lässt sich gut streiten. und nicht nur dort. ich lese am tag etwa 10 zeitungen. das handelsblatt ist auch dabei. bin ich jetzt verdächtig? ich fahre auch rad. mal mit motor, mal ohne. übrigens, die autos mit dem stern, haben eine eingebaute vorfahrt. glauben zumindest oft ihre besitzer. dumm ist es immer nur dann, wenn auf dem grabstein steht: ich hatte doch vorfahrt.

    • Den belanglosen Welt-Text kann man getrost spätestens nach der recherchefaulen Formulierung „größer denn je“ in die Tonne treten. Weiß jeder, der auch nur zehn Zeitungswebsites pro Woche besucht.

  4. Hermann Brakelmann

    Kein Wunder, daß Fahrradfahrer an den besagten Stellen immer wieder umgenietet werden. Wer geradeaus fahrende Fahrzeugführer zwingt, rechts (!!!) neben Rechtsabbiegern zu fahren, gehört verklagt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr! Was bei Radwegen als völlig normal angesehen wird, würde bei Fahrstreifenmarkierungen wohl jedem die Haare zu Berge stehen lassen: http://siggis-seiten.de/a/Prinzip_Radweg.htm

    Der Vorwurf in der „Studie“, daß auf der Dahlenburger Landstraße angeblich 21 Prozent der Fahrradfahrer „zu schnell“ (schneller als 50 km/h?) fahren sollen und gar 80 Prozent sich „nicht umschauen“ (welcher Autofahrer auf Vorfahrtstraßen bremst und sieht in jede Einmündung hinein?), ist angesichts des schweren Leids, das Unfallopfer und Hinterbliebene durch das Fehlverhalten von PKW- und LKW-Fahrern ertragen müssen, geradezu zynisch und einer wissenschaftlichen Arbeit nicht würdig. Ich vermisse eigentlich nur noch den in diesem Zusammenhang sonst üblichen, mahnenden Hinweis auf den Fahrradhelm, der womöglich vor dem Überrolltwerden durch abbiegende LKW schützt.

    Nicht nur mir drängt sich der Verdacht auf, daß diese „Studie“, wie so Vieles andere an der Leuphana auch, von interessierten Kreisen aus der Wirtschaft gesponsert wurde, um ein bestimmtes, gewünschtes Ergebnis zu bekommen. Glaubwürdiger wäre es gewesen, wenn die Damen und Herren Wirtschaftspsychologen bei ihrer Untersuchung auch die Forschungsarbeiten von fachkundigen Wissenschaftlern, wie z. B. des Leiters der Unfallforschung der Versicherer (http://udv.de/de/strasse/wege-fuer-radfahrer/mensch/radfahrer) berücksichtigt hätten. Obwohl die UdV der Nähe zur Fahrradlobby gänzlich unverdächtig sein dürfte, hätten nicht nur ihre Forschungsergebnisse die antiquierte, autozentrierte Sichtweise der Leuphana-Studenten ein wenig zurechtrücken können. Oder war das etwa gar nicht gewollt…?

    PS: Karfreitag ist wieder CM (18h/Clamartpark). Vielleicht sind Frau Emmermann und Herr Oehl dabei? 😉

    • Die Studie lässt insgesamt den Eindruck entstehen, dass hier Dilettanten am Werk sind, die aus Windschutzscheibenperspektive etwas zusammengeschustert haben, was das Verkehrsrecht einfach mal ignoriert und das Recht des Stärkeren postuliert. Was soll auch herauskommen, wenn ein Diplom- Psychologe eine Bewertung von Verkehrssituationen vornimmt, die eigentlich nur Folge des Versagens von Verkehrsplanern sind ?!

    • Karsten Hilsen

      Moin,
      Da ich die beklagenswert geringe Sorgfalt der meisten LZ-Autoren seit Jahrzehnten kenne, vermute ich, daß sich die 80 / 20% auf die Kraftfahrer beziehen.
      Das würde sich mit vergleichbaren Beobachtungen decken.

      Wir sehen uns bei der CM!

      Gruß

  5. Möchtegern Jan Ullrich

    „…Über zwölf Stunden beobachtete die Gruppe von Birte Emmermann das Verkehrstreiben an dieser Stelle. Dabei stellten die Studenten fest, dass etwa 21 Prozent der gezählten 870 Radfahrer zu schnell unterwegs waren, die meisten, nämlich 80 von 100, schauten sich nicht um…“

    Welche Höchstgeschwindigkeit gilt den dort laut den angehenden Wissenschaftlern? Und wie wurde diese gemessen?
    Vermutlich subjektiver „hui, der war aber flott“-Eindruck.

    Und warum sich Radfahrer auf einer Vorfahrtsstraße umdrehen sollten wenn Sie diese nicht verlassen wollen erschließt sich mir auch nicht. Was würde das bedeuten, bzw. was sollen die Radler dann beim Umdrehen sehen und mit welchem Ergebnis? Auf Verdacht anhalten wenn immer wenn ein Auto die Straße befährt?

  6. Die Kreuzung Dahlenburger Landstr./Pulverweg dann auch ein Unfallschwerpunkt von anderen Verkehrsteilnehmern – was natürlich in einer Studie berücksichtigt werden müsste, die den Anspruch erhebt, wissenschaftlich zu sein.

  7. Dialog-Display an der Dahlenburger Landstraße, Ecke Pulverweg? Wer nen richtig riskanten Nervenkitzel erleben will, der sollte mal unausgeloggt vom Online-Banking direkt auf Facebook gehen.

  8. Karsten Hilsen

    „Kooperationspartner

    Volkswagen AG, Wolfsburg, Konzernforschung
    ADAC Fahrsicherheitszentrum Lüneburg“

    http://www.leuphana.de/ueber-uns/personen/michael-oehl/forschung-projekte.html

    Die beste Forschung, die man für Geld kaufen kann!

    Paßt zur Leuphana, wie Arsch auf Eimer.

  9. Hermann Brakelmann

    Zitat:

    “Kooperationspartner
    Volkswagen AG, Wolfsburg, Konzernforschung
    ADAC Fahrsicherheitszentrum Lüneburg”
    http://www.leuphana.de/ueber-uns/personen/michael-oehl/forschung-projekte.html
    Die beste Forschung, die man für Geld kaufen kann!“

    Danke für die Bestätigung meiner Vermutung!
    Und schon hat die ganze Welt einen neuen Anlaß, sich über den „Forschungsleuchtturm“ Lüneburg kaputt zu lachen. 🙂 🙂 🙂

    • Wenn die mit ihrem Gesichts- und Emotionserkennungsmüll schon damals am Start gewesen wären, hätten Gandhi,
      Adenauer und Churchill zu ihren Lebzeiten vermutlich nicht einmal einen Job als Kellerwächter unter dem neuen Audimax erhalten.

  10. Meistens ist es die Ignoranz der Fahrradfahrer, die Unfälle verursacht. Viele sind der Meinung sie stünden über gültigen Verkehrsregeln, glauben wohl an eine art „Recht des Schwächeren“. Es werden Straßen an willkürlichen Stellen überquert ohne auf den Verkehr zu achten, Kreuzungen diagonal(!) überfahren, Ampelphasen missachtet, Nachts ohne Licht gefahren usw. Am Ende ist dann pauschal der Autofahrer schuld, weil’s so einfach ist.

    • Das wird auch dadurch nicht spannender, dass man es ständig wiederholt. Und wahr wird es dadurch auch nicht !

  11. Radfahrenden aus den östlichen Stadtgebieten, die zum Bahnhof oder in die Innenstadt wollen, kann man nur dringend nahelegen, auf die parallele Bleckeder Landstraße auszuweichen. Dort gibt es keinen Radwegzwang, so dass man sich ganz normal (und StVO-konform!) auf der Fahrbahn hinter oder links neben den Rechtsabbiegenden einordnen kann, was gerade auf abschüssigen Strecken lebenswichtig ist. Auch mit entgegenkommenden „Geisterradlern“ gibt’s keine Probleme, wenn man den Radweg rechts liegenlässt.