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Noch weiter gebaut werden muss an der Willy-Brandt-Straße. Dort entsteht eine gemeinsame Zufahrt für den neuen Lidl-Markt und die Firma H.B. Fuller. Foto: be
Noch weiter gebaut werden muss an der Willy-Brandt-Straße. Dort entsteht eine gemeinsame Zufahrt für den neuen Lidl-Markt und die Firma H.B. Fuller. Foto: be

Bauarbeiten dauern länger – Staus an der Willy-Brandt-Straße bleiben vorerst Alltag

mm Lüneburg. Die Bauarbeiten an der Willy-Brandt-Straße in Höhe des abgerissenen Lidl-Markts gehen in die Verlängerung. Vorerst bis Gründonnerstag müssen sich Autofahrer auf stockenden Verkehr einstellen. Gebaut wird eine gemeinsame Zufahrt für den neuen Lidl-Markt und die Firma H.B. Fuller, die Willy-Brandt-Straße vor der Einmündung derzeit neu asphaltiert.

Noch vor drei Wochen war die Stadt davon ausgegangen, dass die Arbeiten an der Straßendecke Ende März abgeschlossen sein würden. Jetzt heißt es aber: „Die Arbeiten zum Einbau des Asphalts an der Einmündung dauern etwas länger, sollen aber vor Karfreitag abgeschlossen werden“, erklärt Stadtpressesprecherin Suzanne Moenck.

Zurzeit läuft der Autoverkehr nur schleppend. Die Fahrbahn ist auf eine Spur verengt, an den Baustellenampeln staut es sich in beide Richtungen. Doch: „Über die Feiertage wird es keine Einschränkungen des Straßenverkehrs an der Stelle geben“, sagt Moenck. Nach Ostern sollen die Arbeiten für die neue Zufahrt weitergehen.

Voraussichtlich im November wird Lidl die neue Filiale eröffnen. Sie soll größer sein als die alte, die Verkaufsfläche rund 1250 Quadratmeter betragen. Der Neubau hat jetzt begonnen. „Die Baumaßnahmen verlaufen planmäßig“, sagt Lidl-Sprecherin Petra Trabert.

Auch der Klebstoffhersteller H.B. Fuller baut um, vergrößert seine Stellfläche für Lkw. Die werden dann nicht mehr wie bisher über An der Roten Bleiche auf das Firmengelände kommen, sondern über die neue Zufahrt. Die bisherige Einmündung zur Straße An der Roten Bleiche soll Ende April zurückgebaut würden, „kann aber weiterhin genutzt werden“. An der Finanzierung für die neue Zufahrt beteiligen sich die beiden Unternehmen, die Stadt zahlt rund 150000 Euro.

Arbeiten an einer anderen Stelle, nämlich der Friedrich-Ebert-Brücke, sollen vor Mai fertig sein. Ungemütlich könnte es dann für Autofahrer aber auch wieder auf der Willy-Brandt-Straße werden. Denn die Deckensanierung soll in Richtung Norden von der Einmündung bei H.B. Fuller bis zur Feldstraße und in Richtung Süden bis zum Amselweg voranschreiten.

One comment

  1. Wer macht denn eigentlich die Planung für solche Arbeiten? Friedrich-Ebert-Brücke und Willy-Brandt-Straße gleichzeitig zu sanieren, ist in meinen Augen nicht recht durch dacht…