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April-April: Schichtdienst am Gymnasium Oedeme? Das war nur ein Aprilscherz. Foto: A./t&w
April-April: Schichtdienst am Gymnasium Oedeme? Das war nur ein Aprilscherz. Foto: A./t&w

April-April — Schichtdienst am Gymnasium ein Aprilscherz

lz Lüneburg. April-April: Am Gymnasium Oedeme hat das Kollegium angesichts der immer größer werdenden Raumknappheit inzwischen Galgenhumor entwickelt. Auf der Internetseite der Schule war ein entsprechender Aprilscherz zu lesen, die LZ hatte die Genehmigung,  ihn aufgrund der aktuellen Berichterstattung ebenso zu veröffentlichen. Dort hieß es: Wegen mangelnder Kapazitäten und der weiterhin großen Beliebtheit führe die Schule ab Sommer einen Schichtdienst ein: Für die jüngeren Jahrgänge beginne der Unterricht in der ersten Schicht dann bereits bereits um 7.30 Uhr und gehe bis 12.45 Uhr, die zweite Schicht sei von 13 bis 18.15 Uhr dran. Oberstufenschüler müssten in der Spätschicht gar bis 22.15 Uhr in der Schule lernen.

Der Scherz kann durchaus auch als kleiner Seitenhieb verstanden werden, schließlich hatte sich die Schule eine Sechszügigkeit gewünscht, der Kreistag aber eine Siebenzügigkeit für zulässig erklärt, während Landrat Manfred Nahrstedt gleichzeitig festgestellt hatte, dass in Oedeme nicht angebaut werde. So ist gar die angebliche Forderung von Schulleiter Dieter Stephan nach Unterstützung zu lesen: „Eine so große Schule braucht einen Schularzt, technisches Personal und Sozialpädagogen – vielleicht kann Herr Nahrstedt ja bei uns ehrenamtlich anfangen? Der ist doch gelernter Sozialarbeiter.“