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Eine begehbare Kräuterspirale, Skulpturen und Naturerlebnisse bietet die Woltersburger Mühle bei Uelzen. Foto: nh/woltersburger mühle
Eine begehbare Kräuterspirale, Skulpturen und Naturerlebnisse bietet die Woltersburger Mühle bei Uelzen. Foto: nh/woltersburger mühle

Ein Ausflug zu den Lieblingsplätzen

emi/lk Lüneburg. Pünktlich zu den Osterferien verraten Naturkenner ihre 99 Lieblingsplätze in der Metropolregion Hamburg. Zehn dieser schönsten Ausflugsziele im Grünen liegen im Landkreis Lüneburg, wiederum fünf davon in der Hansestadt.

Spaß und Natur verbindet der Märchenwanderweg „Der Trickser“ bei Jesteburg. Foto: nh/ touristinfo jesteburg
Spaß und Natur verbindet der Märchenwanderweg „Der Trickser“ bei Jesteburg. Foto: nh/ touristinfo jesteburg
In Hamburg liegt der Forst Klövensteen.  Foto: nh/boelter
In Hamburg liegt der Forst Klövensteen. Foto: nh/boelter

Neben der Arche-Region Flusslandschaft Elbe und dem Reihersee haben es der Findlingsring Bleckede-Breetze, der Skulpturengarten Wennekath sowie der Park am Heimatmuseum in Dahlenburg auf die Liste geschafft. In Lüneburg sind das Naturbad „Bardowicker Strand“, das Waldgebiet Böhmsholz, der Kalkberg, der Kurpark mit dem Gradierwerk und der Wilschenbruch dabei.

Für alle, die auch mal einen Blick ins Umland werfen wollen, hat die LZ drei Tipps ausgewählt. Alle Lieblingsplätze: www.metropolregion.hamburg.de/lieblingsplatz.

Woltersburger Mühle

Jochen und Elisabeth Steinhagen schätzen Kunst und Natur bei Uelzen. Foto: nh
Jochen und Elisabeth Steinhagen schätzen Kunst und Natur bei Uelzen. Foto: nh

Die „Woltersburger Mühle“ am Rande Uelzens ist der Favorit von Elisabeth und Jochen Steinhagen, Koordinatoren des Netzwerkes „Offene Gärten im Landkreis Uelzen“.

Warum und für wen empfehlen Sie diesen Ort?
Es ist ein erlebnisreicher Naturerholungsraum. Wald und Wasser reichen einander die Hand. Sie sind eingeladen, den Zier- und Steingarten mit Pavillon, die große Kräuterspirale, Kunstwerke, die Wipperau mit Fischtreppe und Wasserrad und vieles mehr zu besichtigen. In Abständen gibt es Markttage und unterschiedliche Veranstaltungen auf dem Gelände, so das „Vegi-Fest“.

Was kann man dort machen?
Die Woltersburger Mühle hat Angebote für Naturerlebnisse und Umweltbildung entwickelt. Die Aktivitäten verbinden fachliche, emotionale, kreative und meditative Elemente und fördern ein umfassendes Erleben der natürlichen Umgebung vor Ort. Neben Angeboten am Wochenende gibt es offene Angebote für Kindergärten und Schulklassen, bei denen Naturerlebnisse mit allen Sinnen erfahren und Lebensräume erforscht werden können. Man kann Zusammenhänge erkennen und Nachhaltigkeit erfahren.

Was sollte man auf keinen Fall vergessen?
Die Woltersburger Mühle bietet Kunstwerken Exil, damit diese nicht verloren gehen. Die meisten Kunstwerke werden zum Verkauf angeboten. Der Erlös ist für das Mühlenprojekt. Einige werden ausgewählt, um die Erinnerung an die Künstler/innen wachzuhalten.

Was kann man dort bei schlechtem Wetter tun?
Bei schlechtem Wetter gibt es die Gelegenheit, sich im Mühlencafé aufzuhalten (es wird auch ein Frühstück angeboten) und ab und an gibt es Ausstellungen, die man, vor Nässe geschützt, besichtigen kann.

Forst Klövensteen

Erholung finden und Natur entdecken, empfiehlt Nils Fischer. Foto: nh/ingo boelter
Erholung finden und Natur entdecken, empfiehlt Nils Fischer. Foto: nh/ingo boelter

Erstmals in einem lokalen Ausflugsführer als lohnendes Ausflugsziel erwähnt wurde der Forst Klövensteen mit seinem Wildgehege bereits im Jahr 1910. Damals lebte Nils Fischer, Abteilungsleiter Forst Altona, zwar noch nicht, doch er kennt die Vorzüge des Klövensteen in Hamburg an der Grenze zu Schleswig-Holstein.

Warum und für wen empfehlen Sie diesen Ort?
Egal ob Einzelpersonen, Familien, Betriebe oder Studentengruppen, alle sind herzlich willkommen. Im Forst Klövensteen erwartet Sie eine Vielzahl von Freizeiteinrichtungen. Neben dem gepflegten Erholungswald finden Sie im Klövensteen ein breit ausgebautes Reit- und Wanderwegenetz sowie einige Waldspielplätze. Das Naturschutzgebiet „Schnaakenmoor“ mit seinen floristischen Seltenheiten und das Wildgehege Klövensteen sind ebenfalls lohnende Besuchsziele.

Was kann man dort machen?
Erholung finden und Natur erleben und entdecken.

Was sollte man auf keinen Fall vergessen?
Eine dem Wetter angepasste Kleidung.

Was kann man dort bei schlechtem Wetter tun?
Angemessen gekleidet alles, was man dort auch bei Sonnenschein tun kann.

Märchenwanderweg

Kai Bronisch stellt einen die Fantasie anregenden Spaziergang bei Jesteburg vor. Foto: nh/markus richter
Kai Bronisch stellt einen die Fantasie anregenden Spaziergang bei Jesteburg vor. Foto: nh/markus richter

Zu den Lieblingsplätzen von Schauspieler Kai Bronisch gehört der Märchenwanderweg „Der Trickser“ im Lohofwald bei Jesteburg.

Warum und für wen empfehlen Sie diesen Ort?
Der Ort ist bestens für einen Familienausflug geeignet. Es handelt sich um einen die Fantasie anregenden Spaziergang auf einem drei Kilometer langen Waldpfad. Also die bestmögliche Verbindung von Natur und Spaß. Außerdem ist das Angebot kostenlos und gut mit Pkw, HVV und in der Saison mit dem Heide Shuttle (auch umsonst) erreichbar.

Was kann man dort machen?
Die Besucher wandern auf dem Naturweg und kommen an 20 Abenteuer-Stationen vorbei, zum Beispiel einer Hängebrücke, einem Xylophon und anderen Mitmachstationen. Dort gibt es Karten, die den Kindern, basierend auf dem Buch „Der Trickser“ erklären, was zu tun ist.

Was sollte man auf keinen Fall vergessen?
Essen und Trinken, denn es gibt auf dem Weg immer wieder kleine Raststationen und Bänke, die zum Verweilen einladen. Daher den Picknickkorb nicht vergessen.

Was kann man dort bei schlechtem Wetter tun?
Natürlich kann man den Weg auch bei Regen gehen, nur gut Einpacken ist wichtig. Aber Kindern ist das Wetter ja meist egal, wenn sie Spaß haben. Es gibt auch ein kleines Café in einem schönen Fachwerkhaus, falls es mal richtig von oben prasselt.
Das Buch „Der Trickser“ ist übrigens im Café erhältlich.