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Studenten der Leuphana Universität wollen Ansätze zur Mobilität in der Stadt und zum Umgang mit Phosphor in der Landwirtschaft entwickeln. Foto: A./t&w
Studenten der Leuphana Universität wollen Ansätze zur Mobilität in der Stadt und zum Umgang mit Phosphor in der Landwirtschaft entwickeln. Foto: A./t&w

Leuphana Universität: Nachhaltigkeits-Ideen für Lüneburg

lz Lüneburg. Am Mittwoch, 8. April, präsentieren Studenten des Masterstudiengangs Nachhaltigkeitswissenschaft der Lüneburger Universität ihre Empfehlungen für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Ein Jahr lang haben sie gemeinsam mit Akteuren aus Stadt, Landkreis und Region Strategien erforscht, mit denen sich Lüneburg auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts einstellen kann. Die öffentliche Präsentation findet von 16 bis 18 Uhr im Hörsaal 1 auf dem Campus an der Scharnhorststraße statt.

45 Studenten haben an den drei Projekten Lünseco, „Nachhaltige Mobilität – eine autofreie Zukunft ist machbar“ und Phos4Sustain gearbeitet. Im Projekt Lünesco entwarfen sie mit Wissenschaftlern, Stadtverwaltung und lokalen Initiativen den Raum LaborN, der zur Koordination und Initiierung von Nachhaltigkeitsaktivitäten beitragen soll. Eine andere Gruppe entwickelte Handlungsempfehlungen, wie Versorgungsstrategien in städtische Mobilitätspläne integriert werden können. Im Projekt Phos4Sustain wurden Szenarien für einen nachhaltigen Umgang mit Phosphor in der Landwirtschaft auf dem Gebiet des Landkreises Lüneburg entworfen.

Alle Studenten absolvieren während ihres zweiten und dritten Semesters ein Projektseminar zum Thema transdisziplinäre Forschung. Dabei geht es darum, gemeinsam mit Praktikern nachhaltige Handlungs- und Lösungsstrategien für ein reales regionales Problem zu entwickeln. Das setzt eine kontinuierliche Zusammenarbeit voraus: „Zunächst werden gemeinsam Fragestellungen erarbeitet, danach die Handlungsoptionen realisiert, schließlich wird der Erfolg der Maßnahmen evaluiert “, beschreibt Prof. Dr. Daniel Lang den Ablauf.

Die Leuphana beschäftigt sich seit Jahren intensiv damit, wie gesellschaftliche Herausforderungen in einer gemeinsamen Anstrengung von Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft bewältigt werden können. Mit den Projektseminaren der Studenten werden Forschungskooperationen auf diesem Gebiet auch in das Studium integriert.

One comment

  1. eine weichgespülte uni ist diese leuphana. nichts greifbares. selbst bwl wurde weichgespült. eine umwerfende leistung. hat die wirtschaft dieses so gewollt? dann sollte sie nicht meckern, wenn nur unfug dabei rauskommt.