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Überraschungspaket Audimax: Hinter dem grün umhängten Gerüst wird die Gebäudefassade mit Zinkblech ummantelt. Hinter dem großen Hörsaal ist das Forschungszentrum des neuen Uni-Zentralgebäudes zu sehen, es ist sieben Stockwerke hoch. Foto. t&w
Überraschungspaket Audimax: Hinter dem grün umhängten Gerüst wird die Gebäudefassade mit Zinkblech ummantelt. Hinter dem großen Hörsaal ist das Forschungszentrum des neuen Uni-Zentralgebäudes zu sehen, es ist sieben Stockwerke hoch. Foto. t&w

Uni-Zentralgebäude: Die Spitze ist erreicht

mm Lüneburg. Der Bau des neuen Uni-Zentralgebäudes an der Uelzener Straße hat jetzt seine Spitze erreicht: in etwa 37 Metern Höhe. In dem darunterliegenden Gebäudeteil, dem Forschungszentrum, sind sieben Stockwerke aufeinander geschichtet, nun werden die Dachträger übergelegt. Auch die übrigen Gebäudeteile nach Entwürfen von US-Architekt Daniel Libeskind nehmen gerade ihre endgültige Gestalt an.

Wie das Studierendenzentrum an der Westseite. Die schrägen Außenwände sind komplett gezogen, darüber die Dachträger montiert. Noch errichtet werden derzeit die Außenwände vom dreigeschossigen Seminarzentrum an der Ostseite, in komplexer Stahl-Verbundbauweise.

Schon fertig ist der Rohbau vom Audimax, wo bereits Mitte Januar Richtfest für das Zentralgebäude gefeiert wurde. Gerade bei kalten Temperaturen war es im Inneren noch sehr ausgekühlt und zugig, das dürfte sich bald ändern. Nicht nur durch besseres Wetter. Denn die Gebäudefassade wird mit Zinkblech ummantelt. Das bleibt dem Betrachter aber noch verborgen, weil der große Veranstaltungssaal, wo einmal 1200 Personen Platz finden sollen, von außen grün umhüllt ist. Ein Gerüst ist ringsherum aufgebaut.

Wie berichtet soll das Uni-Zentralgebäude bis Ende 2016 fertig sein, sonst könnten die Fördermillionen aus Brüssel verloren gehen. Die Europäische Union finanziert das derzeit 72,3 Millionen Euro teure Bauprojekt mit insgesamt 14 Millionen Euro. Das Geld steckt im höchsten Teil des Zentralgebäudes, dem Forschungszentrum.

5 Kommentare

  1. Aus dem Leben von Erich von Däniken

    Der fünfjährige Erich spielt „Ich sehe was, das du niemals sehen wirst“ alleine im Garten, als es plötzlich im Gebüsch raschelt. Dem kleinen Bub ist sofort sonnenklar: Es kann sich nur um friedliche Besucher vom Planeten Xythonphaet handeln. Doch als er vorsichtig Kontakt aufnehmen will, ist es wieder nur das Einhorn des Nachbarn, das ihn „verarscht“, aus reiner Einhörnigkeit. Es lacht und singt: „Das Geld steckt im höchsten Teil des Zentralgebäudes, dem Forschungszentrum.“ Erich macht sich sofort auf die Suche, findet aber nicht einen Cent.

    Irgendwann klingelt es bei von Däniken an der Haustür. Der erfolgreiche Bestseller-Autor erwartet an jenem Nachmittag eigentlich ein grünliches, sechsäugiges Glibberwesen samt Entourage, sieht aber in das freundliche Dutzendgesicht von Gordon Alf Shumway, kurz Alf. Den Besucher vom Planeten Melmac hält er für schlicht unseriös, für ein reines Kommerzprodukt aus Hollywood. Trotzdem bleibt er höflich und bietet dem pelzigen Gast eine Tasse Kaffee an. Der sensible Alf jedoch bemerkt die unterschwellige Antipathie und „muß ganz schnell zum Dreh“.

    Ein paar Erdenjahre später wird von Däniken tatsächlich und endlich von einwandfreien Außerirdischen in ein authentisch anmutendes Raumschiff verfrachtet – auf geht’s mit Karacho über die Milchstraße. Der routinierte Auflagenmillionär ist kein bißchen erstaunt, hat er doch alles haargenau so in seinem letzten Buch (Auflage: Millionen) beschrieben. Stutzig macht ihn nur, daß das alienmäßig zurechtgemachte Alien mit einem unangenehmen rheinischen Akzent spricht, den von Däniken irgendwoher kennt. Als Guido Cantz schließlich triumphierend auf die Kameras deutet und ihm kumpelhaft grienend seine Tentakel über die Schultern legen will, haut von Däniken dem verblödeten Erdenkasper kurzerhand eine in die von Maskenbildnern zum Positiven hin veränderte Fresse. Bravo!

    Erich von Däniken ist mittlerweile ein alter Mann, die Enttäuschungen sind nicht spurlos an seiner gallertartigen Außenhülle vorübergegangen. Er sitzt apathisch vor dem Fernseher, in dem gerade die preisgünstigen technischen Anlagen auf dem Planeten Saturn beworben werden, als ein Ufo im Garten landet, die Delegation einer völlig fremden Lebensform entsteigt und höflich Einlaß erbittet. Von Däniken ignoriert den absurden Zirkus, murmelt etwas von „Idioten … nicht nochmal drauf rein …Hausfriedensbruch“ und geht grußlos zu Bett. Die völlig fremde Lebensform schüttelt die Achseln, zuckt mit dem Kopf und tritt indigniert die beschwerliche Heimreise zum Planeten Xythonphaet an.

  2. Da hat aber wieder jemand kurz vor dem Zubettgehen Langeweile gehabt…

  3. Jedesmal wenn ich über dieses Hundertmillionengrab lese oder es auf dem Weg nach Hause (Wilhelm-Reinecke-Straße) sehe, wird mir übel.

    Mir hat noch niemand erklären können, worin sich der in die Backsteinharmonie hinein verunfallte Lüneburger Monumentalismus vom Kitsch etwa des römischen Palazzo della Civilta Italiana, im Volksmund auch „Colosseo quadratico“, unterscheidet.

    Wie ist eigentlich der bei „mm“ stets wiederkehrende Hinweis auf das „derzeit 72,3 Millionen Euro teure Bauprojekt“ zu verstehen? Als Glaubensartikel unter Anhängern des babylonischen Leuphanatismus? Wie „teuer“ der Bau uns kommt, wird man erst wissen, wenn er dermaleinst vielleicht fertig geworden ist. Es gibt ernst zu nehmende Stimmen, die von dem doppelten Betrag sprechen.

  4. Jürgen Klopp warnte vor Weltkrieg

    Madrid/Dortmund (dpa) – Kurz vor seinem wider Erwarten doch noch bis zum Saisonende hinausgeschobenen Abschied vom Ballspielverein Borussia 09 e.V. hat Jürgen Klopp auf einer emotionalen Pressekonferenz vor einem neuen Weltkrieg gewarnt.

    «Wir steuern auf den dritten großen Krieg zu», sagte der Fußballnobelpreisträger («Die Trommlerbleche») der spanischen Zeitung «El País», die das nach ihren Angaben am 21. März im Stadion «Signal Iduna Park» geführte Gespräch am Dienstag erstmals veröffentlichte. «Es gibt überall Krieg. Wir laufen Gefahr, die selben Fehler wie früher zu machen. Ohne es zu merken, als wären wir Schlafwandler, können wir in einen neuen Weltkrieg gehen.»

  5. Werner Schneyder

    Auch die alte Uni erreichte schon Spitzenleistungen. So z.B. zu lesen in der Todesanzeige der Leuphana über Herrn Schweppenhäuser. Schön, dass die neue Uni-Leitung endlich die Leistungen der „Provinzuniversität“ anerkennt, die nach Aussagen von VP Keller ja nur eine Reichweite von 30km gehabt haben soll. Die alte Uni war wohl doch nicht so schlecht.