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Die Nachwuchsgärtner Maria, Philipp, Elise, Nils und Lara aus der Kita St. Marien helfen fleißig mit beim Pflanzen. Foto: t&w
Die Nachwuchsgärtner Maria, Philipp, Elise, Nils und Lara aus der Kita St. Marien helfen fleißig mit beim Pflanzen. Foto: t&w

Spielen im Grünen – Kita St. Marien investiert 85000 Euro in Außengelände

as Lüneburg. Tüchtig wässern ist wichtig, damit frisch Gepflanztes gut anwächst. Deshalb greifen Philipp, Elise, Maria, Nils und Lara, alle 5 Jahre alt, zu kleinen Gießkannen, um das zuletzt gesetzte Gehölz von insgesamt 51 Sträuchern in der katholischen Kindertagesstätte St. Marien mit Wasser zu versorgen. Mit der Bepflanzung ist die Gestaltung des Außengeländes der Kita einen weiteren Schritt vorangekommen. Insgesamt wurden in dessen Gestaltung bisher 85000 Euro investiert

Als die neu gebaute Kita St. Marien im Juni 2011 an den Start ging, stellte sich heraus, dass die Spielgeräte auf dem Außengelände marode waren und nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entsprachen. „Doch für Neuanschaffungen war im Budget kein Geld mehr vorhanden“, berichten Christine Hiller, Leiterin der Kita, und Axel Feldmann, Mitglied im Kirchenvorstand und im Förderverein. Erste Überlegungen ergaben, dass ein naturnahes Gelände entstehen sollte. Mit der Entwicklung wurde ein Landschaftsarchitekt beauftragt, der schon mehrere Spielplätze in Norddeutschland unter Beteiligung von Kindern konzipiert hatte. Ideen und Wünsche der Kita-Kinder wurden gesammelt, sie konnten über ihre Favoriten abstimmen. Entwurf und Kostenkalkulation wurden erstellt.

„Uns war ein Gesamtkonzept wichtig, das man in mehreren Schritten umsetzen kann“, sagen Christine Hiller und Axel Feldmann. Im vergangenen Herbst wurden ein Rutschturm, ein Erd-Trampolin, ein kleiner Klettergarten, ein Baumhaus und eine Sitzstufenanlage installiert. „Die Stadt hat uns einen Zuschuss gewährt, aber wir mussten Mittel in gleicher Höhe aus Eigenmitteln aufbringen“, erläutert Axel Feldmann. Die Kinder wünschen sich auch ein Spielschiff. Doch dafür fehlt derzeit noch das Geld.

Das fehlte auch für die Bepflanzung, „durch die neue Erfahrungsräume und Rückzugsorte für die Kinder entstehen“, erklärt Christine Hiller. Die Fielmann-Stiftung sprang ein, spendete Sträucher und einen Apfelbaum. Stephan Hinze, Leiter der Niederlassung in Lüneburg, erläutert: „Wie in Lüneburg engagiert sich Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umwelt- und Naturschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute sind es mehr als eine Million. Außerdem unterstützt die Stiftung Pflanzungen für Schulen und Kitas.“