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Foto: polizei
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Handschellen klicken ++ Ermittler nehmen nach Raubüberfällen drei junge Männer fest ++ Haftbefehle erlassen ++ Ältere Frauen auf Pferdekoppel und in Wohnhaus überfallen ++

lz Lüneburg. Der Raubüberfall auf die ältere Frau auf einer Pferdekoppel ist aufgeklärt. Drei junge Männer sitzen in U-Haft.  Die Polizei: Nach intensiver Ermittlung und Fahndung konnte die Polizei nach einer Serie von schwerwiegenden Raubüberfällen in den letzten Tagen einen 23-Jährigen sowie seine zwei 22 und 20 Jahre alten Mittäter festnehmen.

Die drei Lüneburger hatten gemeinsam in den Abendstunden des 15. April auf einer Pferdekoppel am Südergellerser Weg eine 69-Jährige überfallen, dabei ihre EC-Karte geraubt und die dazugehörige PIN erpresst. Mit der Karte erbeuteten die Männer einen Bargeldbetrag von mehr als 1500 Euro. Die Täter hatten sich bei der Tatausführung vermummt und die Seniorin auch mit einer
Schusswaffe bedroht. Die Frau blieb körperlich unverletzt.

Auch den Raubüberfall in den Nachmittagsstunden des Karfreitag in Vögelsen können die Ermittler zwei Tätern zuordnen. Dort hatte der 23-Jährige maskiert eine alleinlebende 73-Jährige in ihrer Wohnung überfallen, sie gefesselt und Bargeld, Schmuck und Silberbesteck erbeutet.

Nach der Tat am 15. April gerieten die Täter nach intensiven Recherchen in das Visier der Lüneburger Ermittler, so dass diese umfangreiche Fahndungsmaßnahmen einleiteten. Dabei konnten Fahnder den 23-Jährigen sowie seinen 22-jährigen Mittäter bereits am 24. April in Lüneburg festnehmen. Am gestrigen Tage klickten dann in Lüneburg die Handschellen bei dem 20-Jährigen.

Parallel durchsuchten die Beamten auch u.a. die verschiedene Wohnungen der Männer. Das Amtsgericht Lüneburg erließ Haftbefehle gegen das Trio, so dass die Lüneburger aktuell in Untersuchungshaft „einsitzen“. Die weiteren Ermittlungen auch zu möglichen weiteren Straftaten dauern an.

8 Kommentare

  1. wie wäre es mit einer intensiven beschäftigung für die drei? man sollte vermehrt dafür sorgen, das täter ihre schäden wieder gut machen. brummen allein hilft den opfern nichts.

    • Die drei könnten einer intensiven Beschäftigung in ihren Heimatländern nachgehen, welche ist egal. Nein im Ernst: im Journalismus gibt es die Vereinbarung, nicht zu berichten aus welchen Ländern die Straftäter kommen, um nicht den Eindruck zu erwecken alle Straftäter seien Ausländer. Manchmal wird auch im vorauseilenden Gehorsam die vermutliche Herkunft eines gesuchten Täters verschwiegen. Das erschwert natürlich die Ergreifung eines Straftäters, ist aber politisch so gewollt.

  2. „…konnte die Polizei nach einer Serie von schwerwiegenden Raubüberfällen in den letzten Tagen einen 23-Jährigen sowie seine zwei 22 und 20 Jahre alten Mittäter festnehmen.
    Die drei Lüneburger hatten gemeinsam…“

    Pressekodex :

    Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten
    In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.

    Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

    Das Problem : Wenn die Zugehörigkeit nicht genannt wird, dann wird vom geneigten Leser dieser bezug automatisch hergestellt.

    Dies ist KEINE rechtsextreme Meinung oder Einstellung, sondern eine aus vielen Gesprächen resultierende Erfahrung.
    Dieses Einhalten des Pressekodex mündet dann in „Lügenpresse“ und Verachtung der Journalisten.
    Ich sähe hier im Übrigen einen begründeten Sachbezug – aber das ist halt interpretierbar.

    Ich gehe mal davon aus, dass diese Zeilen nicht veröffentlicht werden – daher wäre es mir lieb, wenn ein Redakteur mir auf meine Mail ein Statement senden könnte.

    • Das sind die ersten negativen Ergebnisse der Pegida Demonstrationen! Es wird angefangen zwischen Einwanderern ,Zuwanderern, Migranten und Asylsuchenden, Asylanten und Flüchtlingen zu unterscheiden. Bravo. Es sind Menschen wie alle anderen auch. Die o. g. Täter sind mit Sicherheit Deutsche. Auch wenn sie arabische Namen haben. Deutsche! Und wa hat die Herkunft eines Täters mit der Religion oder der Nation zu tun, aus dem er stammt? Das ist lediglich Rassismus vom Feinsten.Und wir wundern uns, warum andere Nationen uns hassen.

      • Die anderen Nationen hassen uns sicher nicht, sonst würde der Zustrom von Flüchtlingen nicht stetig steigen.
        Die meisten Ausländer die in Deutschland sind nicht kriminell und zahlen ihre Steuern wie jeder andere. Diese Mehrheit der Ausländer fragt sich warum sich Deutschland von kriminellen Ausländern auf der Nase herumtanzen lässt und diese Menschen nicht umgehend abschiebt? Die Gefängnisse sind voll mit solchen Leuten, die zum x-tem Mal einsitzen. Leider verhindert das erstarrte und überlastete Rechtsystem, sowie das Gutmenschentum einiger Leute, den kriminellen Organisationen das Handwerk gelegt wird.

      • Bundeskasper

        Dazu fällt mir jetzt gerade gar nichts mehr ein.
        Doch! Vielleicht das :

        Der Gutmensch glaubt, dass er, im Kampf für das, was er für ,das Gute‘ hält, von jeder zwischenmenschlichen Rücksicht und zivilisatorischen Regel entpflichtet ist.“ 

        Klaus Bittermanns 1994 erschienenes „Wörterbuch des Gutmenschen“

  3. Über Asylanträge entscheidet in Deutschland das Bundesamt für Migration und
    Flüchtlinge (BAMF). Im Jahr 2014 lag die sogenannte Schutzquote bei 31,5 Prozent. Das entsprach 40.563 positiven von insgesamt 128.911 Entscheidungen, also etwas weniger als einem Drittel.

    Diese Menschen wurden entweder als politisch verfolgt und damit asylberechtigt oder als Flüchtlinge anerkannt, oder sie haben aus anderen Gründen Anrecht auf Schutz beziehungsweise es wurde ein Abschiebeverbot ausgesprochen.

    Etwa zwei Drittel aller Antragsteller müßten Deutschland theoretisch also wieder umgehend verlassen, weil sie nicht unter die genannten Schutzgründe fallen. Das bedeutet allerdings längst nicht, dass alle diese Menschen, sofern sie nicht freiwillig ausreisen, auch sofort abgeschoben werden können.

    Zum einen haben abgelehnte Asylbewerber die Möglichkeit, einen Folgeantrag zu stellen, wenn sie neue Argumente finden, die ihr Gesuch rechtfertigen könnten. Von insgesamt 202.834 Asylanträgen im Jahr 2014 waren zum Beispiel 30.000 Folgeanträge.

    Darüber hinaus können abgelehnte Asylbewerber vor den Verwaltungsgerichten auch gegen die ablehnende Entscheidung klagen. Doch selbst wenn sie das nicht tun, kann es „rechtliche und tatsächliche“ Gründe dafür geben, dass eine Abschiebung nicht durchgeführt werden kann.
    In diesen Fällen wird von den Ausländerbehörden eine Duldung ausgesprochen.
    Zum Stichtag 31.12.2014 hatten von 154.191 „vollziehbar Ausreisepflichtigen“ 113.221 Menscheneine Duldung – also mehr als zwei Drittel.

    Von den diversen rot-grünen und rot-schwarzen Regierungskoalitionen der letzten Dekaden wurden im europäischen sowie Bundes-, Landes- und Kommunalrecht so viele (auch) juristische Schlupflöcher eingebaut, dass das deutsche Asylrecht heute so löchrig ist wie ein Sieb.