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In der kommenden Woche wird wieder ein Hubschrauber starten, um den Eichenprozessionsspinner aus der Luft zu bekämpfen. Foto: be
In der kommenden Woche wird wieder ein Hubschrauber starten, um den Eichenprozessionsspinner aus der Luft zu bekämpfen. Foto: be

Sprühattacke gegen Eichenprozessionsspinner

lz Lüneburg. Auch in diesem Frühjahr bekämpfen das Gesundheitsamt und die Kommunen im Landkreis Lüneburg den Eichenprozessionsspinner wieder mit einer Sprühaktion. In der kommenden Woche soll die Bekämpfung wie bereits in den vergangenen beiden Jahren aus der Luft starten: Wenn die Witterungsverhältnisse stimmen, wird ein Hubschrauber am Mittwoch und Donnerstag, 6. und 7. Mai, die betroffenen Kreis- und Gemeindestraßen außerhalb der Ortschaften befliegen und ein Biozid gegen die Raupen des Schädlings versprühen. Während des Hubschrauber-Einsatzes werden betroffene Straßenabschnitte für etwa 15 Minuten für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrt.

Innerorts werden die befallenen Bäume bis Ende Mai 2015 vom Boden aus besprüht. Die Bodenbekämpfung hat bereits gestern in der Gemeinde Amt Neuhaus begonnen. Ab Mittwoch, 6. Mai, folgt der Einsatz im Stadtgebiet Bleckede, danach in den Samtgemeinden Dahlenburg, Ostheide, Gellersen, Scharnebeck und Bardowick sowie in Adendorf und in der Hansestadt Lüneburg. Die jeweiligen Gemeinden werden 24 Stunden vor dem Einsatz informiert. Alle konkreten Termine und aktuellen Informationen werden wie in den vergangenen Jahren im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de bekanntgegeben.

Bekämpft werden die Schädlinge mit dem Biozid Dimilin 80 WG, ein Häutungshemmer, der für den Menschen ungefährlich ist. Wer Fragen zu der Besprühungsaktion hat oder befallene Bäume melden möchte, meldet sich am Besten beim örtlichen Ordnungsamt im Rathaus. Bei medizinischen Fragen berät das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg Bürgerinnen, Bürger und Ärzte unter %04131/261500 oder per E-Mail an gesundheitsamt@landkreis.lueneburg.de.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Eichenprozessionsspinner, Links mit weiterführenden Informationen zum Thema sowie eine Liste mit Fachfirmen, die Nester entfernen können, finden Bürgerinnen und Bürger unter www.www.landkreis-lueneburg.de/eichenprozessionsspinner im Internet.

Hintergrund: Die mikroskopisch kleinen Brennhaare des Eichenprozessionsspinners stellen für den Menschen eine gesundheitliche Gefährdung dar. In Zusammenarbeit mit den Samtgemeinden und Gemeinden lässt der Landkreis Lüneburg deshalb die Larven des Eichenprozessionsspinners vorbeugend bekämpfen, noch bevor diese die gefährlichen Brennhaare entwickeln. Die Bekämpfungsaktion hat sich bewährt: Seit 2013 ist die Zahl der Meldungen laut Kreis deutlich zurückgegangen.