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Foto: A./feuerwehr
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Bütlinger Scheunenbrand: Verfahren gegen Hofbetreiber eingestellt

lz Lüneburg/Bütlingen. Bleibt die Brandstiftung von Bütlingen ungeklärt? Das Verfahren gegen den Hofbetreiber, der in Verdacht geraten war, wurde eingestellt. Das hat die Staatsanwaltschaft heute, Donnerstag, der LZ bestätigt. Der 35-Jährige hatte stets seine Unschuld auch gegenüber der LZ beteuert.

Wie berichtet, waren im Feuer in der Nacht zum 21. Januar sechs Pferde umgekommen, der Schaden belief sich da schon laut Polizei auf 750 000 Euro. Die Brandexperten hatten in den Scheunen mehrere Hinweise entdeckt, die auf Brandstiftung hindeuteten. Zudem hatten Spürhunde Spuren von Brandbeschleunigern erschnüffelt.Jens-Uwe Thümer, Rechtsanwalt des 35-Jährigen, erklärte im Januar der LZ: Sein Mandant habe in dieser Nacht in seinem Bett gelegen, das bezeuge seine Lebensgefährtin. Zudem sei der Mann massiv bedroht worden. Grund: Der 35-Jährige liefere Mais für Biogasanlagen. Das gefalle nicht jedem. Vor der Brandnacht seien zudem Autofahrer beobachtet worden, die angehalten und auf die Scheunen gezeigt hätten. Auch seien, als die Hallen in Flammen standen, in der Nähe Jugendliche beobachtet worden. Für Thümer damals Anhaltspunkte, denen die Polizei nachgehen sollte.