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Arbeitsmarkt zeigt sich stabil + + + Mit Arbeitsmarktbericht

ca Lüneburg. Die Zahl der Arbeitslosen in Stadt und Kreis ist von März auf April um 40 Personen zwar leicht gestiegen, doch im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp 150 Frauen und Männer gesunken. 5901 Arbeitslose nennt der aktuelle Bericht der Agentur für Arbeit, das macht eine Erwerbslosenquote von 6,3 Prozent. Als arbeitssuchend hat die Agentur allerdings 10128 Personen in ihrem Bestand gemeldet.

1461 offene Stellen sind der Agentur bekannt, knapp 50 mehr als einen Monat zuvor. 486 der Arbeitslosen sind zwischen 15 und 25 Jahre alt, 1902 sind älter als 50 Jahre. Die Zahl der Langzeitarbeiteslosen bewegt sich 1825 auf dem Niveau der vergangenen Monate.

Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sei von einer „hohen Dynamik“ geprägt, heißt es in dem Bericht der Agentur, die für Lüneburg, Winsen, Buchholz, Uelzen und Lüchow zuständig ist.

Der Chef der Agentur, Bernd Passier: „Insbesondere im Bereich der Arbeitslosenversicherung baut sich Arbeitslosigkeit stärker ab. Kurzzeitig Arbeitslose profitieren schneller von positiven Trends am Arbeitsmarkt. Im Bereich der Grundsicherung, also Arbeitslosengeld II, sind umfassendere Hilfen notwendig. Die Perspektive ,Arbeitsplatz ist oftmals ein langfristiges Ziel und nur über mehrere Zwischenschritte erreichbar.“ Während in drei der vier Landkreise, die zum Agenturbezirk Lüneburg-Uelzen gehören, die Arbeitslosenzahlen sowohl bei Arbeitsagenturen als auch bei Jobcentern sanken, stieg sie im Landkreis Lüneburg. In dieser Region erhöhte sich die Arbeitslosenzahl um 40 Personen (0,7 Prozent) auf 5.901. So sank die Arbeitslosenzahl bei der Arbeitsagentur um 14 Arbeitslose und stieg sie beim Jobcenter um 54 Personen. Ein Grund dafür war, dass sich das Ende von Qualifizierungsmaßnahmen für Jugendliche auswirkte.

Seit Oktober wurden den Arbeitsagenturen in Buchholz, Lüchow, Lüneburg, Uelzen und Winsen 2521 Ausbildungsstellen gemeldet. Dies waren 142 Stellen (6,0 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig suchten 3475 Jugendliche die Berufsberatung auf. Das waren 334 Mädchen und Jungen (8,8 Prozent) weniger als 2014. Aktuell sind noch 1634 Ausbildungsstellen unbesetzt und 2087 Jugendliche auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle.

>>>Arbeitsmarktreport April 2015

4 Kommentare

  1. na, dann sucht man schön die vollzeitstellen. ihr werdet sie nicht mal für 2000 euro brutto finden. was ihr finden werdet sind zeitarbeitsfirmen, die den mindestlohn zahlen.

  2. Seit Oktober wurden den Arbeitsagenturen in Buchholz, Lüchow, Lüneburg, Uelzen und Winsen 2521 Ausbildungsstellen gemeldet. Dies waren 142 Stellen (6,0 Prozent) mehr als vor einem Jahr.
    schon klar, billigere arbeitskräfte gibt es nicht. ich könnte hier mal wieder aus der schule plaudern. wer will die wahrheit wissen? er darf sich hier gern melden, ich werde antworten und werde nicht mal dafür bezahlt.

  3. „Kurzzeitig Arbeitslose profitieren schneller von positiven Trends am Arbeitsmarkt.“

    Ein herrlicher Satz!

    Von den positiven Trends beim Zieleinlauf profitieren die Gewinner des Rennens.

    Warum ist diesmal eigentlich nicht vom Klima, von der Eichhörnchenpopulation und von den sagenhaften Einflüssen der Kirschblüte auf die Arbeitsmarktdynamik die Rede?

  4. Ja so sieht es aus billigere Kräfte als Azubis kann man nicht bekommen. Die machen Überstunden kostenlos. Und wehe die sagen was dazu. Hab ich bei allen 3 Kids erlebt. Und Vollzeit gibt’s doch kaum noch. So sieht es aus bei uns. Und was die Statistik wert ist,wissen doch alle.