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Der Hafen könnte noch mehr Umschlag vertragen. Dafür könnten Neuansiedlungen sorgen. Foto: A/t&w
Der Hafen könnte noch mehr Umschlag vertragen. Dafür könnten Neuansiedlungen sorgen. Foto: A/t&w

Im Hafen solls nach vorne gehen

as Lüneburg. Viele Jahre war der Umschlag im Lüneburger Hafen eher mau. Anfang des Jahres vermeldete die Hafen GmbH aber bereits eine Steigerung des Umschlags in 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent auf 223788 Tonnen. Nun legt die Gesellschaft den Jahresabschluss 2014 vor, der weist ein Plus von 22386 Euro aus. Fürs laufende Jahr will man laut Wirtschaftsplan sogar ein Plus von 60266 Euro erreichen. Beides wird Thema im Wirtschaftsausschuss der Stadt, der am Mittwoch, 20. Mai, von 16 Uhr an im Traubensaal tagt.

Die Hafen Lüneburg GmbH bewirtschaftet die Infrastruktur, also das Hafenbecken, angrenzende Umschlagsflächen, die Hafenbahn und die Goseburgbahn, sie betreibt seit vergangenem Oktober auch das operative Geschäft. Geschäftsführer Lars Strehse erläutert im Lagebericht zum Jahresabschluss 2014, dass aufgrund von Ausbauplanungen eines Hafenanrainers zum Umschlag von Düngemitteln sowie einer möglichen Ansiedlung eines Baustoffhändlers mit einer weiteren Steigerung der Hafenumschlagsmengen zu rechnen sei. Ein direkt am östlichen Hafenbecken gelegenes freies Grundstück mit einer Größe von 1,3 Hektar, das sich im Eigentum der Stadt befindet, stehe zur Ansiedlung von Unternehmen zur Verfügung. Zu den Risiken heißt es: Die Gesellschaft erbringe ausschließlich Umschlagsleistungen am Standort Lüneburg. So sei die künftige Entwicklung einerseits von der allgemeinen volkswirtschaftlichen Entwicklung abhängig und zum anderen von der Geschäftsentwicklung der Lüneburger Unternehmen, die die Infrastruktur des Hafens nutzen.