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Lüneburger Polizei kontrolliert im Amt Neuhaus Motorradfahrer: Zehn Biker zu schnell ++ 12 Krads mit technischen Mängel

lz  Lüneburg.  Die Verkehrskontrollen für mehr Sicherheit auf den Straßen der 
Region setzte die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen auch an diesem Wochenende fort. Der Grund: Die Unfallzahlen sind wieder gestiegen. Der schnellste Biker war mit 127 km/h unterwegs.

Deswegen intensiviert die Polizei zu Beginn der Biker-Saison die Kontrollen insbesondere im Amt Neuhaus. Neben Geschwindigkeitskontrollen in wechselnden Bereichen an der Bundesstraße 195 mit Handlasergeräten, lag der Schwerpunkt der Kontrollen auf der technischen Überprüfung der motorisierten Zweiräder. Dabei wiesen insgesamt 12 überprüfte Motorräder technische Mängel auf.
 Die Beamten ahndeten insgesamt 10 Geschwindigkeitsverstöße. Der dritte Schwerpunkt des Tages war die Prävention und Öffentlichkeitsarbeit mit den zum größten Teil auswärtigen Bikern sowie mit Anwohnern an der Bundessstraße 195. Dabei gaben die Beamten auch durch den DVR (Deutschen Verkehrssicherheitsrat) gesponsorte reflektierende Motorradwesten an die Biker. Die Kontrollen stießen bis auf einzelne Ausnahmen auf durchweg positive Resonanz.

8 Kommentare

  1. Herrman Neudeck

    Die Biker sind offensichtlich nicht an die StVo gebunden. Schlimmer geht es nicht mehr! Mit Drehzahlen jenseits von Gut und Böse, wie die Verrückten in der Stadt beschleunigen auf 120km/h , überholen in unübersichtlichen Kurven, schneiden und sich einen Dreck um andere scheren.

    • DIE BIKER sind in der Regel weit über 50 und fahren ganz normal in Rahmen ihrer körperlichen Möglichkeiten. Ein paar Idioten gibt es natürlich immer, aber die mit den gesetzten älteren Herrn nicht zu tun.

      • Herrmann Neudeck

        @ Don:
        Wieso sehe ich dann bei 40.000km jährlich , das sich 90% der Biker nicht im Entferntesten an die STVO halten und mehrheitlich Sportmaschinen mit jenseits von 150PS fahren? Und warum liest und hört man in der Saison fast jeden Tag von getöteten Bikern, die i.d.R. viel zu schnell mit „nicht angepasster Geschwindigkeit “ fahren? Ich muss sie enttäuschen, Ron. Meine zahlreichen Kollegen sind unter 50 und ich kann mir in der Saison immer und immer wieder Erzählungen von ihren tollen „Überholmanövern“ in Kurven, mit 180 auf der Landstrasse und deren Geschwärme über ihre „Fähigkeiten an die Grenze zu gehen “ anhören.

  2. Bernd Rosemeyer

    Der Gesetzgeber ist viel zu lasch oder nicht willig, die Anwohner von Autobahnen und „Rennstrecken“ vor diesen Asozialen zu schützen. Da gibt es völlig legal Motorräder zu kaufen, die im Prüfzyklus mit „normalen“ Drehzahlen einen akzeptablen Geräuschpegel zeigen. Geprüft wird aber nicht, wie es sich bei Höchstdrehzahlen verhält, da macht die Auspuffanlage nämlich absichtsvoll auf und produziert infernalischen Lärm – zur Freude des Bikers und der Anwohner. Das ist alles ziemlich krank. Wie schön waren doch die Zeiten, als man von einer Münch träumte und die Motorradindustrie eine freiwillige Selbstbeschränkung von 100 PS einhielt. Wie heißt eigentlich der Verkehrsminister, der hier in der Pflicht ist ?

  3. Thorsten Winkler

    Respekt und gegenseiteige Rücksicht aller Verkehrsteilnehmer. Da können sich „alle“ Verkehrsteilnehmer eine Scheibe abschneiden.
    Und es werden wieder alle Biker über einen Kamm geschert, die vielen normalen die sich richtig Verhalten fallen ja nicht auf.
    Also nicht nur meckern sondern mit gutem Beispiel vorangehen.

    • Herrmann Neudeck

      @ Winkler:
      Das alle über einen Kamm geschwert werden, ist nicht wahr. Wir diskutieren über die , DIE SICH NICHT AN DIE STVO halten.

      Das sind i.d.R. NICHT die Älteren über 50 HD-Fahrer, sondern die Sportmaschinenfahrer, die den Schalldämpfer aus der Abgasanlage nehmen und „wilde Sau“ spielen! Siehe oben Kommentar von Bernd Rosemeyer. Dem kann ich beipflichten. Ebenso die Mehrheit der Radfahrer. Bei 40tkm jährlich , weiss ich wovon ich rede. Das allgemein täglich Beobachtete ist bei (meiner Meinung nach) bis zu 70% der Radfahrer zu beobachten: Ohne Lichtanlage, bzw. ausgeschaltet, ENTGEGEN der Fahrtrichtung, ohne Beachtung der Lichtzeichen anlage(trotz Fussgängern wie Kindern und alten Menschen), auf dem Bürgersteig fahrend mit dem klaren Willen, den Fussgänger( auch Rollatorfahrer) zu Rettungssprüngen vom Fussweg zu veranlassen). Konsequenzen? Keine! Selbst nach gefährlichen Unfällen. Keiner kann so schnell einem Radfahrer folgen, der auf Abkürzungen und in Randgebieten von Wäldern flüchtet.Auch die Polizei nicht. Wohlwissend das nachweisen der Taten nicht möglich ist , da kein Kennzeichen! Selbst beobachtete Unfallflucht, gefühlte x-mal jährlich und das mit Personenschäden und schweren Verletzungen!

      • Irgendwie voll am Thema vorbei, Herr Neudeck ! Und auch sehr einseitig. Hier ging es gar nicht um Radfahrer ! Und vielleicht sollten Sie mal die Hasskappe absetzen und sich vielleicht überlegen, dass die Radfahrer durch unsinnige Verkehrsführung auf der „falschen“ Seite fahren. Aber wie gesagt, das war gar nicht das Thema…

    • Bernd Rosemeyer

      Quatsch mit Soße, man schert nicht alle Biker über einen Kamm, wenn man nicht hinter jeden Satz „aber das sind nur die schwarzen Schafe“ hängt. Es gibt allerdings bemerkenswert viele Vollpfosten unter den Zweiradfahrern, ob es nun die unreifen Yamaha- Sprinter sind oder die Anwälte und Zahnärzte mit ihren Harleys, die mal einen auf wild machen wollen. Und an tödlichen Unfällen sind in nicht unerheblichem Maße die Großmütter schuld, die einfach mal so aus der Seitengasse getuckert kommen. Ich kann das aus eigener Erfahrung mit meiner 75/5 bestätigen.