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Der Angeklagte Ziad K. heute Morgen am Prozessauftakt vor der 10. Großen Strafkammer am Landgericht Lüneburg. Weil die Verteididung zu kurzfristig Beweismaterial erhalten hatte, muss die Verhandlung unterbrochen werden. Foto: phs
Der Angeklagte Ziad K. heute Morgen am Prozessauftakt vor der 10. Großen Strafkammer am Landgericht Lüneburg. Weil die Verteididung zu kurzfristig Beweismaterial erhalten hatte, muss die Verhandlung unterbrochen werden. Foto: phs

Prozess um Doppelmord unterbrochen

rast Lüneburg. Weil seine Frau zum Christentum übertreten und in eine freikirchliche Lüneburger Gemeinde eintreten wollte, soll der kurdisch-jesidische Angeklagte Ziad K. (38) am 4. Januar 2015 in seiner Wohnung an der Adolf-Reichwein-Straße zunächst die 33 Jahre alte Freundin der Frau erstochen und danach zur Verdeckung dieser Straftat auch seine Ehefrau (32) umgebracht haben.

Am Dienstag begann der Prozess wegen Doppelmordes vor der 10. Großen Strafkammer am Landgericht Lüneburg. Doch schon kurz nach der Verlesung der Anklage wurde der Prozess bis zum 28. Mai unterbrochen. Der Grund: Die Verteidigung will erst Einsicht in kurzfristig vorgelegtes Beweismittel nehmen. Dabei geht es unter anderem um 22 CDs mit Handyüberwachungs-Daten.

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