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Foto: A./t&w
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Aktuelle Notbetreuung zum Kita-Streik +++ Verkehrshinweise zur Großdemo

sp Lüneburg. Wie bereits angekündigt, wird es morgen zu Veränderungen bei der Notbetreuung im Kita Bereich kommen. Grund hierfür ist, dass wegen der morgigen Großkundgebung die Streikbereitschaft nochmals gestiegen ist und deshalb weniger Personal zur Verfügung steht.

Die Notbetreuung wird morgen wie folgt organisiert:

  • Kita Klinikum (für Kinder der Kitas Klinikum und Oedeme)
  • Kita Ochtmissen (für Kinder der Kita Ochtmissen)
  • Kita Kaltenmoor (für Kinder der Kitas Kaltenmoor, Schützenstraße, Kreideberg (ohne Hort), Heidkamp und Häcklingen sowie Hort Kaltenmoor)
  • Kita Stadtmitte (für Kinder der Kita Stadtmitte – sowie Marienplatz, aber nur sofern diese auch am Dienstag einen Platz hatten)

Die Betreuung im Hortbereich für Mittwoch ändert sich nicht:

  • Hort Kaltenmoor: Notbetreuung in der Kita Kaltenmoor
  • Hort Hermann Löns: Notbetreuung für 20 Kinder, Plätze sind alle vergeben.
  • Hort 10 – 14: Notbetreuung im Hort Hermann Löns, die Eltern sind informiert, alle Plätze vergeben.

Obwohl noch keine Informationen von den Gewerkschaften darüber vorliegen, ob auch in der kommende Woche gestreikt werden soll, laufen die Planungen für die weitere Notfallbetreuung.

Bisher haben sich die Eltern nur für eine Notbetreuung bis zum 22. Mai eintragen können. Um den Bedarf für die kommenden Woche ermitteln zu können, werden im Zeitraum von Mittwochmorgen 8:00 Uhr bis Donnerstag 12:00 Uhr in den geöffneten Kitas Listen ausgelegt, in die sich die Eltern eintragen können, die wirklich eine Notfallbetreuung benötigen. Die Auslegung der Listen erfolgt in der Einrichtung, in der auch die Notfallbetreuung stattfindet (z.B. wird die Liste der Kita Häcklingen morgen in der Kita Kaltenmoor ausgelegt). Die Eltern der Kita Dahlenburger Landstraße sind hiervon nicht betroffen, der Betrieb läuft normal weiter.

Auch dieses Mal gilt, dass bei der Vergabe der Notbetreuungsplätze die Eltern vorrangig berücksichtigt werden sollen, die zum Beispiel alleinerziehend oder voll berufstätig sind, gerade wenn es zum Beispiel keine Großeltern oder Angehörige vor Ort gibt, die einspringen können. Eltern, die bisher einen Platz in der Notbetreuung genutzt haben werden noch einmal gebeten, sich in ihrem Umfeld nach weiteren Möglichkeiten der Betreuung umzuhören, um so eventuell einige Plätze denjenigen zur Verfügung zu stellen, die bisher noch keine Notbetreuung in Anspruch nehmen konnten.

Die Hansestadt Lüneburg wird Eltern, die sich selbst organisieren möchten auch weiterhin unterstützen, indem beispielsweise Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Interessierte Eltern werden gebeten sich bei der Hotline zu melden.

Wie und wo eine Notbetreuung in der kommenden Woche angeboten werden kann, werden wir dann am Freitag im Laufe des Tages bekannt geben.

Zur Verkehrssituation:

Der Ver.di Landesbezirk Niedersachsen/Bremen hat für Mittwoch, 20. Mai 2015, in Lüneburg eine Großkundgebung mit geschätzt 3000 bis 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern angekündigt. Thema ist die Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst. In einem so genannten Kooperationsgespräch haben Veranstalter und Ordnungsbehörden sowie die Busgesellschaft KVG verschiedene Eckpunkte festgelegt. Auf Veränderungen am Mittwoch müssen sich vor allem Buskunden einstellen sowie Schülerinnen und Schüler, die den Bus nutzen: Die Linienbusse fahren an dem Tag bis 16 Uhr nach dem Plan, wie er auch von Stadtfesten bekannt ist, der Platz Am Sande ist für Busse gesperrt. Auch Autofahrer müssen die Augen offen halten und sich nach den Vor-Ort-Hinweisen der Polizei richten. Fußgänger und Radfahrer sollten gegebenenfalls für ihre Wege etwas mehr Zeit einplanen. Laut Veranstalter werden gegen 10.30 Uhr etwa 60 Reisebusse in Lüneburg erwartet, die die Teilnehmer zum Teil Auf der Hude / Bereich Finanzamt und zum Teil an der Parkpalette Am Rathaus / Bastionstraße aussteigen lassen. Die Busse werden anschließend auf den Sülzwiesen geparkt. Die Kundgebung selbst startet um etwa 11 Uhr am Liebesgrund an der Bardowicker Straße und führt über Am Ochsenmarkt (mit kurzer Zwischenkundgebung gegen 11.15 Uhr) – Am Marienplatz – Neue Sülze – Salzstraße – Bei der St. Lambertikirche – Wallstraße – Rote Straße zum Zielort Am Sande. Dort wird im östlichen Bereich eine Bühne aufgebaut sein für die Abschlusskundgebung in der Zeit von ca. 11.45 bis 13.30 Uhr.

Das heißt . . für Busse: Der Platz Am Sande wird für den Busverkehr gesperrt werden. Die KVG fährt bis 16 Uhr ersatzweise die Haltestellen am Clamartpark in der Roten Straße an (wie beim Stadtfest). Während des Umzuges werden außerdem die über Am Graalwall anfahrenden Busse über die Bastionstraße und die Hindenburgstraße zum ZOB / Bahnhof umgeleitet. Ab 16 Uhr gilt wieder der regelmäßige Fahrplan. .

für Taxen: Die Taxenstände Am Sande vor der Commerzbank sowie bei der St. Johanniskirche können in der Zeit von 11.30 bis ca. 14 Uhr nicht angefahren werden. Als Ersatz soll ein provisorischer Taxenstand an der Altenbrückertorstraße / Höhe Wasch-Fuxx eingerichtet werden. .

für sonstige Fahrzeuge: Durch den Umzug ist mit erheblichen Behinderungen auf der Route zu rechnen. Die Route wird während des Umzuges für den Fahrzeugverkehr in beide Richtungen gesperrt – die Polizei regelt den Verkehr. –> sp

2 Kommentare

  1. Ein Streik von dem ich direkt betroffen bin. Ich habe dafür vollstes Verständnis auch wenn ich Urlaubstage nehmen muss um meine Kinder zu versorgen.

    Nicht betroffen bin ich vom Lokführerstreik, aber trotzdem habe ich dafür null Verständnis!

  2. Nicht betroffen bin ich vom Lokführerstreik, aber trotzdem habe ich dafür null Verständnis!
    warum? wollen sie auch unsere verfassung verändern, wie die politik? kleine gewerkschaften platt machen,erinnert mich an tante- emma-läden die von mutterkonzernen platt gemacht wurden.