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Bibiana Iliev hat eine zeitlang in Bulgarien gelebt und frei lebende Wölfe beobachtet, kennt sich als Besitzerin von Jagdhund Duke außerdem mit Hunden aus  und ist durchaus skeptisch, dass Wölfe für den Tod des Fohlens bei Bispingen verantwortlich sind. Foto: t&w
Bibiana Iliev hat eine zeitlang in Bulgarien gelebt und frei lebende Wölfe beobachtet, kennt sich als Besitzerin von Jagdhund Duke außerdem mit Hunden aus und ist durchaus skeptisch, dass Wölfe für den Tod des Fohlens bei Bispingen verantwortlich sind. Foto: t&w

Totes Fohlen bei Bispingen — Waren es wirklich Wölfe?

lz Lüneburg. Was genau auf der Weide bei Bispingen passiert ist, weiß bisher niemand. Doch der Verdacht, dass Wölfe ein Islandpferdefohlen gerissen haben, sorgt bundesweit für Aufregung. (LZ berichtete) Zahlreiche Medien griffen das Thema auf, Fotos des Kadavers verbreiten sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Netzwerken und unter Pferdehaltern wächst die Panik. Doch waren es wirklich Wölfe, die das Fohlen getötet haben? Die Bardowickerin Bibiana Iliev hat Zweifel. Und auch für Wolfsberater Volker Einhorn sind noch viele Fragen in dem Fall offen.

In Bulgarien hatte Bibiana Iliev selbst Gelegenheit, frei lebende Wölfe zu beobachten. Und für sie ist der Vorfall bei Bispingen keinesfalls eindeutig. „Wenn Wölfe das frisch geborene Fohlen angegriffen hätten, hätte die Mutterstute ihr Fohlen typischerweise verteidigt“, sagt sie. „Und wenn das der Fall gewesen wäre, hätte sie die Wölfe entweder vertrieben oder deutliche Verletzungen aufweisen müssen.“ Ungeklärt sei außerdem noch die Frage, „ob das Fohlen nicht vielleicht tot zur Welt gekommen ist und wer auch immer, womöglich auch Wölfe, sich an dem Kadaver zu schaffen gemacht haben“.

Der Fall ist für Bibiana Iliev typische Panikmache, ein klassisches Beispiel für Vorverurteilung. „Wer sagt uns, dass es nicht auch ein Hund oder ein Wolfshund gewesen sein könnte, den sich leider immer mehr Leute halten, ohne sich genauer über die Tiere zu informieren.“ Tatsächlich stellen sich laut Wolfsberater Volker Einhorn, der auch für Teile des Landkreises Lüneburg zuständig ist, im Nachhinein immer wieder vermeintliche Wolfs-, als Hunderisse heraus. Eine genaue Auflistung der Fälle veröffentlicht für Niedersachsen die Landesjägerschaft auf der Internetseite www.wildtiermanagement.com.

Aufgelistet sind auf der Seite insgesamt 139 gemeldete Nutztierrisse ab November 2008, für insgesamt 60 waren nachweislich Wölfe verantwortlich. Für 30 Fälle liegen aktuell noch keine Ergebnisse vor, bei acht Rissen war aufgrund unbrauchbarer Proben keine Beurteilung möglich. In 41 Fällen konnte nachgewiesen werden, dass kein Wolf für den Riss verantwortlich war, eindeutig einem Hund konnten vier Fälle zugeordnet werden.

„Diese Auflistung zeigt, dass längst nicht jeder Übergriff auf ein Nutztier, der gemeldet wird, auch auf das Konto eines Wolfes geht“, sagt Einhorn. „Deswegen sollte man aus meiner Sicht auch in dem aktuellen Fall erst die Ergebnisse abwarten, bevor man voreilige Schlüsse zieht.“ Dass Wölfe tatsächlich auch Fohlen reißen, kann aber auch er nicht ausschließen. „Deswegen halte ich es für unseriös, über das Geschehen egal in welche Richtung zu spekulieren, bevor die Untersuchungsergebnisse vorliegen.“

Auch Bibiana Iliev kann nicht ausschließen, dass tatsächlich Wölfe das Islandpferdefohlen getötet haben. „Allerdings frage ich mich, warum man fohlende Stuten in einem Wolfsgebiet nachts auf der Weide lässt“, sagt sie, „ich stelle ja auch keinen lecker riechenden Kuchen auf einen Platz, wo viele Menschen sind, wenn ich nicht will, dass er irgendwann weg ist.“ In ihrer Zeit in Bulgarien „in der ich selbst Pferde gehalten habe“ habe sie eines gelernt: „Wenn man verantwortungsvoll mit seinen Tieren umgeht, dann werden diese auch nicht vom Wolf gerissen.“

 

32 Kommentare

  1. jäger scharren schon mit ihren hufen, wann geht es endlich los? so eine trophäe fehlt noch in meinem hobbykeller. es ist auch billiger hier zu schießen, als in afrika. carlos der tierschützer schießt auch gern elefanten. die spanier zumindest haben es ihm übel genommen.

    • Herr Bruns, ihnen fehlt doch völlig der Bezug zur Natur und zur Jagd. Null Ahnung aber drauf los tippen.

      • mein lieber klaus, für stimmungsmache bei diesem thema sind doch sie zuständig. nur zu. sie sollten in der zukunft es mit unterstellungen und polemik lassen, sonst bekommen sie von mir keine antwort mehr. werden sie konkret, oder sie lassen es besser.

      • übrigens, klaus, ich habe wissen, was soll ich mit ahnungen? ein drittel der jäger halten sich an vorschriften, ein drittel hält sich gelegentlich daran und ein drittel machen was sie wollen. dieses wissen bekam ich von einem erfahrenen jäger. dumm gelaufen, wenn aus der schule geplaudert wird, oder?

    • Mein lieber Collie

      Hier geht´s aber ab. Ich finde, auch unter Wald-, Wiesen- und Weideklausis sollten Benimm und gute Erziehung niemals außer Acht gelassen werden. Wie können sonst die nachrückenden LZ-Lesewölfe und Kommentarfohlen zu waidgerechten Maßstäben und zur Einhaltung zivilisierter Verkehrsformen gelangen? Der Collie meiner Nachbarin zum Beispiel darf alles, sie verbietet ihm nichts, läßt alles durchgehen und erhebt niemals Frauchens Stimme, um ihn zur Ordnung zu rufen. Entsprechend verzogen ist der Hund und tanzt ihr auf der Nase herum. Sie nimmt es locker, nennt es scherzhaft antiautoritäre Erziehung – ich hingegen bevorzuge den Begriff Lassie faire.

      Thorsten Mausewelpe

  2. Ich kann es ehrlich gesagt auch nicht verstehen,wie man die Stuten draussen lassen kann in einem Wolfsgebiet…ist ja nun auch nicht erst seit gestern Wolfsgebiet gell…?

  3. Sicherlich, „im Zweifel für den Angeklagten“ aber mal ganz ehrlich, welche hier heimische Tierart, mit Ausnahme des Wolfs,
    kann so etwas anrichten? Ich glaube nicht, dass sich Nachbars Sofahund auf seiner alleinigen Gassirunde in der Nacht mal eben ein
    Fohlen gönnt, sich dann im nächsten Gewässer den Beweisspuren entledigt und sich dann wieder bei Herrchen vors Bett legt.
    Ich bin mal gespannt, was passiert wenn der erste Mensch von einem Wolf angegriffen wird. Ist der Allgemeinheit eigentlich bewusst, dass
    Jahr für Jahr immer mal wieder Menschen durchs Schwarzwild ums Leben kommen? Das liest man wenn überhaupt nur kleingedruckt auf der letzten Seite.
    Übrigens wurde der Wolf in Sachsen bereits ins Jagdrecht aufgenommen (ganzjährig geschont). Dort wurde auch schon in einigen Revieren (freiwillig)
    die Jagd aufs Rehwild eingestellt, da die Bestände stark rückläufig sind.

  4. Genau, die Pferdezüchter sind doch selbst schuld, weil sie der NABU Wolfspropaganda geglaubt haben: Pferde werden nicht angefallen… Esel schützen die Tiere… war doch eigentlich klar dass das Blödsinn ist.

    Und warum hat die Stute ihr Fohlen nicht verteidigt? Tja vielleicht war das Wolfsrudel ja stärker. Verletzt durch die Wölfe wurde sie ja. Im übrigen: Mutter und Fohlen sind nicht gleich ab der Geburt aufeinander geprägt. Das dauert eine Viertel- bis Halbestunde. Die Mutter muss das Fohlen zunächst „erkennen“. Erst dann wird sie es verteidigen. Vielleicht haben die Wölfe es ja gleich nach der Geburt gefressen.

    Ein ganzjährig draußen gehaltenes Pferd wie die meisten Isländer es sind, für die Fohlengeburt in einen Stall zu sperren führt mit Sicherheit zu Geburtsverhaltung, übertragenen Fohlen mit Gesundheitsschädigungen bis hin zu Totgeburt. Totgeburten und Geburtskomplikationen sind bei Robustrassen wie den Isländern sehr selten, eine Geburt dauert selten länger als 10 Minuten. Also überhaupt kein Vergleich mit Rinder- oder Menschengeburten.

    • Sorry, aber was Sie da Schreiben, ist grosser Humbug und widersprucht sich doch selbst.
      Einerseits sagen Sie, eine Geburt dauert nur 10 Minuten, andererseits behaupten Sie, das Fohlen sei gleich nach der Geburt gerissen worden.
      Welche Stute legt sich denn freiwillig hin und gebärt, wenn die Wölfe schon durch die Gegend schleichen und parat stehen?
      Zudem liegt die Mutterstutw nach der Geburt zusammen mit dem Fohlen. So eine Geburt ist ja nicht gerade ein Spaziergang. Wären da Wolfe zugegen gewesen, hätte due Stute wohl anders ausgesehen, wenn siw nicht sogar tot gewesen wäre.
      Diese 10 Minuten Adaptionszeir sind Blödsinn.
      Ich war bei vielen Fohlengebueten dabei und keine Mutterstutw ist 10 Minuten durch die Gegend gerannt, um dann zu sagen: „Ah, da ist ja mein Fohlen. Jetzt muss ich aber aufpassen.“wa gibt in dem besagten Artikel noch andere Ungereimtheiten. Diese aufzuzählen, würde allwrdings den Rahmen eines Kommentars sprengen.
      Die einzige logische Erklärung dieser Situation, ist eine Totgeburt.
      Da kümmert sich die Mama nicht mehr um das leblose Fohlen, die Herde flüchtet und der Wolf oder Hund oder was auch sonst immer, kann in Ruhe fressen.
      Zudem bekommt der Pferdezüchter Geld aus dem Ausgleichsfond, wenn der Räuber ein Wolf war.

      • Dass die Prägung von Mutter und Fohlen eine gewisse Zeit erfordert, ist bewiesen und braucht hier nicht weiter diskutiert werden. Auch wenn das Ihnen nicht aufgefallen ist bei ihren angeblich vielen Fohlenbeobachtungen.
        Welches Raubtier wäre wohl sonst in der Lage ca. 25kg Fleisch in einer Nacht aufzufressen?
        Wissen Sie es besser als diejenigen die vorort waren?
        Was spricht denn für eine Totgeburt, wenn vorher alles in Ordnung war, und Nachbarn das Fohlen sogar haben „schreien“ hören wollen, als es von den Wölfen zerfleischt wurde.
        Haben Sie die Bilder von der Stute gesehen? Wohl nicht, wenn Sie behaupten diese sei unverletzt gewesen.
        Aber immer schon eine Meinung haben, und ein Urteil zur Meinung anderer! Klasse!
        Bestimmt ändern Sie ihre Meinung ganz schnell wenn Ihre Tiere betroffen sind, oder ihre Kinder!

        • Welches Raubtier wäre wohl sonst in der Lage ca. 25kg Fleisch in einer Nacht aufzufressen?
          bruno schafft das locker. wenn er nicht schon tot wäre. jäger schießen eben gern und erklären alles zum problem , was ihnen konkurrenz machen könnte.

          • Bären wurden hier aber keine beobachtet — weder von „schiesswütigen“ Jägern noch anderen – und damit können wir den Bereich wilder Spekulationen wieder verlassen und uns den Fakten zuwenden.
            Wenn im übrigen der Wolf als Versursacher erst festgestellt werden darf wenn er mit der blutigen Keule im Maul gefilmt wird (–> es gibt solche Filme, schauen Sie sich die mal an!) geben wir hier dem Wolf mehr Rechte als dem menschlichen Tatverdächtigen in einem Mordprozeß. In Dubio pro Reo gilt nicht für Tiere. Hier gilt, dass die Sicherheit der Menschen an erster Stelle steht. Danach das Recht auf Erholung in der Natur, auf ihre Tiere, ihren landwirtschaftlichen Betrieb. Erst *danach*kommen die Wölfe! Mögen das die „Wolfsfreunde“ die hauptsächlich in der Stadt leben, und wohl noch nie die von Wölfen heimgesuchten Gegenden auf dem Land besucht haben, oder besuchen wollen, dies endlich einsehen!

        • meine kinder würden den wolf verjagen, wenn er ihnen zu nahe kommen würde. aber nur dann, wer er ihnen gefährlich werden würde. sie würden sonst das beliebte spiel: hol das stöckchen mit ihnen spielen. es wird nicht klappen. es fehlt das fleisch am stöckchen.

  5. Ich habe selber einen Isländer, und schon seit nunmehr 20 Jahren mir sog. Robustrassen zu tun. Und egal ob Wallach oder Stute, jeder der mir bekannten Ponies hätte sich verteidigt. Alle meine Pferde gehen in Angriffsstellung sobald nur ein Pudel die Koppel unerlaubt betritt. Ich gehe davon aus, dass das Fohlen entweder tot oder nicht überlebensfähig war. Ansonsten hätte die Stute es mit Ihrem Leben verteidigt! Aber einen Sündenbock braucht das Land anscheinend. Ich bin Pro – Wolf auch wenn wir hier in Franken noch nicht ins Wolfsgebiet fallen, würde ich meine Offenstallhaltung einfach dementsprechend anpassen. Außerdem suche ich schon lange nach einem Grund mir einen Herdenschutzhund zu halten :-). In anderen Ländern funktioniert das auch seit Jahrhunderten!

    • Da haben Sie aber leider keine Ahnung.
      Herdenschutzhunde hält man nicht einzeln. Man benötigt wenigstens 2. Dann sollten sie schon als Welpen in der zu betreuenden Herde aufwaxchsen. Bei Pferden wird es umso schwieriger, da je natürlicher die Rasse ist, wie Isländer , Götland, Ex oder Dartmoor, Tarpan , Konik oder Huzulen die Akzeptanz der Hunde sehr schwierig ist. Wir haben Exmoor und Tarpan und haben Kaukasische Owtscharka und wissen was wirklich geht.
      Unsere Rinder, Schafe und Ziegen erreichen eine schnellere Akzeptanz, aber nicht die Wildponies. Unserem Kaltblut sind die Hunde egal, sie sieht das locker.
      Es ist durchaus unsinnig eine Freilandhaltung wolfssicher machen zu wollen, da Wölfe sämtliche Sicherheitssysteme umgehen oder untergraben.
      Es gibt nicht nur Pferdehalter wie Sie, die ihre Lieblinge in solch Mass betütteln können.
      Unsere Pferde sind in der Landschaftspflege, sie beweiden einzigartige Flächen wie FFH oder Ökokontor.
      Und was in anderen Ländern scheinbar funktioniert, muss in Deutschland erst mal aufgebaut werden. So einfach ist die Sache nicht. In D gibt es sehr wenige funktionierende Herdenschutzhunde. Anders als in Polen (Owtscharek Podhalanska) , Slovakei (Slovenssko Kuvac) ,Frankreich (Pyrenäen-Berghund), Spanien( Molosser) usw.
      Durch verschiedene Lebensweisen der Hirten und Hunde haben sich auch die Eigenschaften verschieden entwickelt. Kaukasische Herden wandern zwar auch, aber der Kaukasier ist nicht so weitläufig wie zB die türkischen Kangals mit ihren Nomadenherden.
      Das Spiel mit den Herdenschutzhunden ist wie den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. In der Schweiz werden bereits Hunde von den Almen zurückgeholt da sie für Touristen zu gefährlich sind, einige gebissen wurden und ein Spaziergängerhund schon getötet.
      Es wird viel zu viel pauschaliert- ich bin für den Wolf.- und keiner ist bereit sich über die wirklichen Konsequenzen Gedanken zu machen.
      Wenn man Weidetiere im Gegensatz zu Massenanstalten vernünftig hält, wird gerade das erschwert wenn nicht gar unmöglich gemacht da wir die finanzielen Ausmasse der Sicherung nicht bewältigen können.
      Sollte man sich Gedanken machen, dass jeder HSH Herdenschutzhund) pro Tag 2-4 kg Futter braucht, man mindestens 2 davon benötigt, die Hunde für den Einsatz geeignet sein müssen und daher auch viele Jungtiere wiederum getötet werden weil zB am Nutzvieh zu scharf oder unruhig. Warum sind so viele HSH in Tierheimen? Weil die Besitzer nicht mit den Hunden klarkommen und die in der Art wie andere nicht erziehbar sind sondern eigenständiges Denken entwickeln.
      Nur zur Info: Ich war viele Jahre in Polen und Slovakei, und dort werden GENÜGEND Tiere trotz Schutz gerissen. Alleine in Polen bisher hunderte von Pferden……….
      In Frankreich trotz massivem Schutz mit Hunden letztes Jahr über 8500 STück Nutztiere, die Verlustrate der Nichtgefundenen erhöht auf über 10.000 Tiere!!!!!
      WIe kurzsichtig ist nur die Aussage-ich bin für den Wolf- mal gespannt wie es aussieht wenn es trotz der erfolgten Sicherung ans eigene Pferd geht, oder wenn bei einem Ausritt Wölfe die Reiter verfolgen wie auch schon geschehen, die Pferde scheuen und die Reiterlein abwerfen und verletzt werden.
      Und wenn eine Stute schon mehrfach erfolgreich ein Fohlen hatte, ist es ähnlich wie bei Rindern: es gibt sehr selten einen Grund warum das Tier tot geboren sein sollte.
      Ihr sucht alle nach Entschuldigungen, überseh aber dass es durchaus so gewesen sein kann.
      Der Wolf hat überall flächendeckend in Deutschland nichts zu suchen, gut wäre ihn in Nationalparks entsprechender Größe zu sichern. Oder es wid viel mehr Leid passieren.

      • Es wird viel zu viel pauschaliert- ich bin für den Wolf.- und keiner ist bereit sich über die wirklichen Konsequenzen Gedanken zu machen.
        Keiner? ich schon. Wer die Natur kennt, weiß eben auch was er an ihr hat und weiß auch , wie er sich in ihr bewegen kann und muss. angsthasen und unwissende haben immer probleme und zwar mit allem.

        • „Keiner? ich schon“- ich bewundere Sie !! Nur Frage: Sind Sie der berühmte Klaus Bruns, der in Reppenstedt das Rathaus erobern wollte und auf pures Unverständnis bei den Wählern gestoßen ist ? Bei all den herausragenden Kommentaren von Ihnen frage ich mich, wie das passieren konnte.

          • mein lieber klimke, wer die parteienlandschaft kennt und deren ergüsse , ist nicht sehr beliebt. er weist nämlich auf die gesellschaft hin. und die ist nun mal nicht so geil, wie sie immer tut. hinterfragen sie. denken sie nach, wo sie fragen können. zu wenig fragen hat es noch nie gegeben. zu wenig antworten schon.

          • Klaus Bruns, „Ergüsse“ kenne ich von Ihnen, und zwar zur Genüge. Sie haben leider nicht auf meine Frage geantwortet, ob Sie derjenige sind, dem die Reppenstedter (und zwar die Bürger, nicht die „Parteien“) bei der Kommunalwahl nichts zutrauten und dem es deshalb nicht gelungen ist, in den Reppenstedeter Rat einzuziehen. Ist Ihnen dieses (zu Recht) peinlich ? Solch eine Regung kennt man bei anderer Gelegenheit absolut nicht von Ihnen.

      • übersehen tue ich selten etwas, dafür beschäftige ich mich zu sehr mit den einzelnen themen. der wolf wird bei uns sich nie mehr flächendeckend verteilen können, dieses wissen sie auch. und deswegen ist ihre unterschwellige panikmache hier auch nicht angebracht. polen und sklovakei ist nicht deutschland. reiter fallen auch so vom pferd. und pferdeliebhaber sollten deren sportgeräte eben nicht überfordern, sonst könnten sie sich sogar tödlich verletzen. ist da nicht was olympisches bei?

        • Herr Bruns, mit Ihrem menschenverachtenden Zynismus kommen Sie hier argumentativ auch auf keinen grünen Zweig. Gerade die „flächendeckende Verteilung“ der Wolfspopulation ist ja das Ziel der Naturschutzorganisationen die den Wolf propagieren. Da müssen vernünftige Menschen endlich gegensteuern. Jeder kann doch sehen dass sich der Wolf derzeit völlig chaotisch ausbreitet. Wolfsmanagement dass die Flinte von vornherein ablehnt ist schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt. Selbst als jemand der der Jagd ausgesprochen distanziert gegenübersteht muss ich doch die Realitäten anerkennen.

    • Dann werde ich Sie dran erinnern wenn in Franken das erste Fohlen gefressen wird. Mal sehen ob Sie dann noch derselben Meinung sind!
      Auch ich habe schon „erlebt“ dass Ponies Hunde (einzelne!) von der Koppel verjagt haben. Ich bin nur weit entfernt davon diese Beobachtung zu verabsolutieren!
      Bei manchen Pferdebesitzern ist wohl die Haltung „Kopf in den Sand stecken oder laut pfeifen“ noch sehr verbreitet.
      Denn wenn die Wölfe erst mal auf den Geschmack gekommen sind, werden sie bald noch viel mehr Isländer reißen. Die sind nämlich von allen Ponyrassen eher ängstlich und devot veranlagt bzw. werden anscheinend auch entsprechend geritten oder gezüchtet, zudem häufig noch auf engem Raum gehalten wo sie kaum flüchten und sich effektiv wehren können. Das sage ich mit fast 40(!) Jahren Ponyerfahrung!

  6. Und auf geht`s – nehmt die Knüppel und die Forken und schlagt sie tot, die bösen Wölfe! Am besten gleich ein paar Scheiterhaufen errichten und auf dem Weg ein paar Hexen zum Verbrennen einsammeln!-Ironie aus!
    Nachbars „Sofahund“ reißt pro Jahr weit mehr Wild als alle Wölfe in Deutschland zusammen – selbst „ausgebildete“ Jagdhunde reißen im Blutrausch jährlich zig Rehe etc, eben weil sie NICHT richtig ausgebildet sind und etliche Hobby-Grünröcke es zwar mit verbotenem Teletakt in den Griff zu bekommen versuchen, aber an ihrer Unfähigkeit scheitern.
    „Der erste Mensch vom Wolf angegriffen….“? Siehe meine ersten zwei Sätze und bete für Gehirn!
    Und ach,herrje – es kommt immer mal wieder ein Mensch durch Schwarzwild ums Leben? Wie können sie nur! Klare Forderung: Ausrotten!! Wieviel Schwarzwild kommt jährlich durch den Menschen ums Leben?
    Und wenn wir gerade dabei sind – wieviele Kinder kommen jährlich durch perverse Kinderschänder ums Leben, also……..
    Noch ist völlig ungeklärt, ob das Fohlen tatsächlich von Wölfen gefressen wurde, eventuell eine Totgeburt war………
    Und ja, ich würde in einem „Wolfsgebiet“, oder einer Region, wo Hunde unbeaufsichtigt durch die Gegend laufen, meine Pferde vor der Geburt ans Haus holen – sie müssen ja nicht in die Box gesperrt werden, außerdem kann auch bei einer Geburt so manches schiefgehen und eine gewisse Aufsicht gehört dazu.
    Auch kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, dass so manch ein Tierhalter gerne auf den Wolf zurückgreift, da er ansonsten keine Aussicht auf eine finanzielle Entschädigung hat!

  7. http://www.hegb.de/hund/hundall.pdf
    Viel Spaß , der Autor ist bekannt und Jäger. Die Haushühner haben, sollten danach besonders auf den Teckel des Nachbarn achten.

    • der autor hat so gewissen probleme mit der natur entwickelt, als ein wildschwein seinen hund die grenzen aufgezeigt hat. der tierarzt hatte so einiges zu tun, den hund zusammenzuflicken. der mensch ist eben die summe seiner erfahrungen. gilt auch für professoren.

  8. FrankM, ich amüsiere mich köstlich. wenn es keine feiglinge geben würde, gäbe es keine helden. seit wann gilt das recht der menschen auf sicherheit? im strassenverkehr? ab wie viel tote ist der straßenverkehr sicher?

  9. FrankM. ich biete ihnen an in ein wolfsgehege zu gehen. jeder hat ei großes stück fleisch dabei. mal sehen, wer es am ende noch hat. ich wette mit ihnen, sie werfen es als erstes weg.

    • Peter Noggler

      Die Argumentation von Herrn Bruns ist immer gleich einfältig. In diesem Fall ist es mal wieder sehr bequem, denn in Reppenstedt und Lüneburg wird der Wolf sich nicht aufhalten Herr Bruns ist nicht betroffen, aber meldet sich trotzdem zu Wort. Ein Held der Mann.

      • @ Peter Noggler … mit Ihrer Meinung über Herrn Bruns stimme ich überein. Allerdings muss ich ein Veto einlegen …. „in LG kein Wolf…“ Wölfe wurde schon an der Roten Schleuse nachgewiesen (DNA an gerissenem Wild).

        • Ron, da kann man mal wieder sehen, wie weit die einfältigkeit verbreitet ist. lol

  10. mir ist nichts peinlich, sollten sie doch wissen. und wer sich hier regelmäßig in den foren tummelt, könnte eigentlich sich die frage, die sie mir gestellt haben ersparen. mit zutrauen ist das so eine sache. wer unbequem ist , hat da so seine probleme. und wer von einem ehemaligen cdu- bürgermeister bei der wahl als kommunist denunziert wird, hatte es in einer schwarzen hochburg, was reppenstedt zu der zeit nun mal war, sehr schwer. aber warum wollen sie das wirklich wissen? ich nehme an zum weitern stänkern?