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Unfall sorgt für Vollsperrung der A7

lz Winsen/Luhe. Ein Unfall mit einer leicht verletzten Person und hohem Sachschaden sorgte am Dienstag, 26. Mai, auf der A7 für Behinderungen des morgendlichen Berufsverkehrs. In Höhe des Rastplatzes Seevetal kam gegen 4.20 Uhr ein Sattelzug aus dem Kreis Vienenburg leicht nach rechts von seinem Fahrstreifen ab und stieß gegen eine auf dem Standstreifen befindliche Behelfsschutzwand einer Baustelle. Von dort prallte der Zug ab, schaukelte sich auf und kippte quer zur Fahrtrichtung nach links um. Beim Anprall der Sattelzugmaschine gegen die Mittelschutzplanke richtete sich der Sattelzug wieder auf. Er stand nun quer über alle drei Fahrstreifen und sorgte so für eine Vollsperrung der Fahrbahn.

Ein großer Teil der aus PET-Flaschen und Kanistern mit Fruchtsaft und Pflanzenöl bestehenden Ladung verteilte sich auf der Autobahn. Glücklicherweise war kein weiteres Fahrzeug involviert. Der
21-jährige Fahrzeugführer wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus Winsen verbracht. Der fließende Verkehr wurde über die Raststätte Seevetal am Unfallort vorbeigeleitet. Der Sachschaden am Sattelzug wird auf 70.000 Euro geschätzt. Die Schadenshöhe an der Fahrbahn und den Verkehrseinrichtungen steht noch nicht fest.

Eine Spezialfirma musste die Fahrbahn säubern. Es baute sich ein bis zu acht Kilometer langer Stau auf. Die Autobahn war bis gegen 10 Uhr weiter voll gesperrt. Eine Stunde später floss der Verkehr wieder auf zwei Fahrstreifen. Der linke Fahrstreifen musste wegen der Instandsetzung der beschädigten Mittelschutzplanke bis Mittwoch 14 Uhr gesperrt bleiben.