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Gaby und Henry Makowski (2.v.r.), Landrat Manfred Nahrstedt (2.v.l.) und Schubz-Leiter Frank Corleis setzen in Sachen Wolf auf Aufklärung. Foto: t&w
Gaby und Henry Makowski (2.v.r.), Landrat Manfred Nahrstedt (2.v.l.) und Schubz-Leiter Frank Corleis setzen in Sachen Wolf auf Aufklärung. Foto: t&w

Heidewölfe in der Hauptrolle

off Lüneburg. Angekündigt hatte Naturfilmer Henry Makowski sein neuestes Werk bereits, jetzt ist der Film „Heidewölfe — Lernort zwischen Elbe und Aller“ im Schubz — dem Umweltbildungszentrum der Stadt — offiziell präsentiert worden. Kostenlos wird das vom Landrat Manfred Nahrstedt initiierte Gemeinschaftswerk von Makowski und dem Förderverein des Medienzentrums Lüneburg nun an Schulen, Wolfsberater und Kommunen verteilt, kann zudem bei der Pressestelle des Landkreises Lüneburg angefragt werden.

Wie berichtet, hat Makowski zahlreiche Informationen über den Wolf in der Region gesammelt, in Archiven geforscht, mit Experten und Betroffenen gesprochen, bei Hitze und Kälte die Dreharbeiten begleitet. Das Ergebnis nennt er selbst einen „Orientierungsfilm“, erklärte im jüngsten LZ-Bericht über den Film: „Wir beziehen darin keine Stellung für oder gegen den Wolf. Wir informieren.“

Zu Wort kommen in dem Film Experten und Betroffene, Makowski beleuchtet die Geschichte des Wolfes in der Region, stellt vor, wie die Menschen früher mit den Tieren umgegangen sind und was Isegrims Ausbreitung heute für die Region bedeutet. Neben dem Film hat er ein umfassendes Wolfsarchiv aufgebaut, das mittlerweile bereits Anfragen aus ganz Deutschland anzieht.

„Heidewölfe — Lernort zwischen Elbe und Aller“ reiht sich ein in die Informationskam­pagne des Landkreises zum Wolf, eine aktualisierte Version des Wolfsinformationsflyers liegt den DVDs bei. „Wir müssen die Angst der Menschen vor dem Wolf ernst nehmen“, sagt Nahrstedt. Dazu gehört für den Kreis vor allem eines: sachliche Information.