Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Foto: A/t&w
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Kita-Streik: Eltern erhalten Geld zurück

sp Lüneburg. Der Kita-Streik ist zumindest vorerst ausgesetzt, größter Punkt auf der rathausinternen To-do-Liste ist jetzt die Rückzahlung von „Benutzungsentgelten“, wie die Kita-Gebühren offiziell heißen. Die Stadt Lüneburg wird in Kürze in Zusammenarbeit mit dem Stadtelternrat Rückzahlungsmodalitäten vereinbaren über das tatsächlich eingesparte Geld. „Sobald wir die Modalitäten geklärt haben, werden wir die Eltern über die Details informieren und ihnen möglichst unbürokratisch und ohne, dass sie einen gesonderten Antrag stellen müssen, Beiträge zurückerstatten“, sagt Dezernentin Pia Steinrücke.

Wenn ab Montag der Betrieb in den städtischen Kindertagesstätten wieder in den Normalmodus geht, bedeutet das auch ein Stück Erleichterung in der gesamten Verwaltung für den Fachbereich Soziales und Bildung. Pia Steinrücke sagt: „Natürlich hat der Streik in erster Linie Kinder und Eltern getroffen. Die Zeit der Notbetreuung war aber auch ein enormer Kraftakt für die Mitarbeiter, die die Notbetreuung vor Ort sichergestellt haben, für Erzieherinnen, ebenso wie für das pädagogische Personal, das zusätzlich in den Einrichtungen unterstützt hat. Auch die Kollegen, die die Betreuungsangebote organisiert haben, standen unter Strom. Fast täglich haben sie mit Hunderten Eltern telefoniert, um zumindest den größten Notlagen möglichst noch gerecht zu werden und haben geduldig Fragen an der Hotline beantwortet.“

Während der gesamten Streikphase sei es immerhin gelungen, zwischen 32 und 37 Prozent der üblicherweise in den städtischen Einrichtungen betreuten Kinder zu versorgen. Ab Montag soll nun wieder Normalität und Kontinuität im Betreuungsalltag einkehren. So stehe die Eingewöhnung neuer Kita-Kinder bevor, ebenso die Verabschiedung der künftigen Grundschüler. Steinrücke: „Unser Kita-Personal hat uns zugesichert, dass geplante Aktionen stattfinden und ausgefallene Aktionen soweit möglich nachgeholt werden.“