Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Die Rückkehr des Wolfes bedroht den Muffelwildbestand in der Göhrde. Ursprünglich stammen die Tiere von den Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien, sind 1903 von einem Hamburger Kaufmann in der Göhrde angesiedelt worden. Foto: A
Die Rückkehr des Wolfes bedroht den Muffelwildbestand in der Göhrde. Ursprünglich stammen die Tiere von den Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien, sind 1903 von einem Hamburger Kaufmann in der Göhrde angesiedelt worden. Foto: A

Wolf kommt, Muffel schwindet

ol Göhrde. Seit mehr als 100 Jahren zieht das Muffelwild seine Fährte in dem großen Waldgebiet Göhrde. Ausgesetzt hatte die Wildschafe 1903 der Hamburger Großkaufmann Louis Oscar Tesdorpf. Der war zwar ein großer Naturfreund, aber kein Jäger. Kaiser Wilhelm II. erlegte bereits 1911 zwei Muffelwidder. Die Tiere stammten alle von den Mittelmeerinseln Sardinien und Korsika, die aber nicht das Ursprungsland sind. Das liegt in Kleinasien. Inzwischen ist das Mufflon in vielen europäischen Ländern, wenn auch nur in kleinen Populationen, heimisch. Durch die zunehmende Umweltzerstörung und die Einkreuzung von Hausschafen ist die reinrassige Population der Mufflons nur noch in Restbeständen vorhanden.

„Der Bestand des Muffelwildes in der Göhrde ist somit das einzige noch reinrassige Vorkommen in Deutschland. Das hat das Institut für Wildbiologie in Göttingen genetisch nachgewiesen“, erklärte Peter Pabel, Forstrat und Leiter des Hochwildringes Göhrde, anlässlich der Mitgliederversammlung der Landesjägerschaft Niedersachsen in Hitzacker. Doch mit dem Auftauchen einiger Wölfe in der Göhrde scheint das weitere Fortbestehen dieser Wildart im höchsten Maße gefährdet zu sein. Das bestätigen mehrere Sichtungen des Wolfes sowie zunehmende Risse, auch von starken Widdern. Begünstigt durch das arttypische Fluchtverhalten der Mufflons, bei Gefahr auf Berghänge zu flüchten, die es aber in der Göhrde nicht gibt, sind die Tiere eine leichte Beute für Wölfe.

Da die Wölfe mit dem Muffelwild keine friedliche Koexistenz eingehen werden, ist nach Einschätzung von Pabel die Population dieser Wildart stark gefährdet vermutlich wird sie sogar ausgelöscht. Alle Wildbiologen und Experten halten die Erhaltung dieser Wildart in der Göhrde für wünschenswert und erforderlich.

Mit Unterstützung des Institutes und Spenden sind erforderliche Erhaltungsmaßnahmen eingeleitet worden. Mit einer Netzfalle sollen die Tiere eingefangen und in einem sicheren Wildgatter untergebracht werden. Der Störfaktor bei dieser Aktion ist aber immer der Wolf, so dass der große Erfolg bisher ausgeblieben ist.

Die Suche nach einem dauerhaft sicheren Domizil konnte noch nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Angedacht ist der Saupark Springe, eine Düneninsel oder ein eingezäuntes Militärgelände. Auch eine Zusammenführung mehrerer kleinerer, reinrassiger Vorkommen wird in Erwägung gezogen. Unbeantwortet ist bislang die immer wieder gestellte Frage: „Warum wird der Wolf, der unter Naturschutz steht, aber in seinem Bestand nicht bedroht ist, geschützt aber das bedrohte Muffelwild nicht?“

24 Kommentare

  1. Tom Schulze-Helmke

    “Warum wird der Wolf, der unter Naturschutz steht, aber in seinem Bestand nicht bedroht ist, geschützt aber das bedrohte Muffelwild nicht?” Vielleicht weil die Jäger dann nicht mehr knapp 7.500 Mufflons pro Jagdsaison schießen könnten?!

    • Muhme Rumpumpel

      Das Mufflon wurde angsiedelt, um es abzuknallen!
      Nicht als landschaftspflegerischer Maßnahme, nicht um eine Nische zu besetzen, die eine vom Menschen ausgerottete Art hinterlassen hat. Es wurde nur angesiedelt, um es jagen zu können. Und die Fluchtstrategie des Mufflon sieht einen Rückzug in höhergelegene, möglichst steiles Gelände vor. Das gibt es bei uns aber nicht. Das Mufflon war nie in Mitteleuropa beheimatet. Es kommt ursprünglich auf Mittelmeerinseln und steilem Gelände dort vor. Hierher gebracht haben es Jäger. Einzig und allein aus einem Grund: es sollte bejagt werden.
      Jetzt kehrt ein Jäger zurück, der immer hier beheimatet war und dessen Jagdstrategie dem Mufflon keine Chance lässt.
      Dumm gelaufen für den Jäger, aber der Wolf ist wohl effektiver.
      Jetzt zu heulen, dass das Muffelwild ausstirbt, ist nicht nur unehrlich, sondern zeigt auch von einer Distanz zur mitteleuropäischen Natur, wie ich sie eigentlich keinem Jäger zugetraut habe. Man stellt sich doch so gern als Heger und Pfleger dar, als die einzig wahren Naturschützer.
      Nur noch peinlich, Lodenträger!

      • Achtung Lesen gefährdet Ihre Dummheit !

        Louis Oscar Tesdorpf war kein Jäger sondern Naturfreund.
        Der Wolf war auch nicht immer in Deutschland beheimatet.

        Warum darf man über den Verlust einer Tierart nicht traurig sein ? Über 100 Jahre lebt diese bereits hier. Nicht alles was wir als heimisch bezeichnen war schon seit der Schöpfung hier.

        Ich finde es gut wenn Jäger sich für den Erhalt von Tierarten engagieren. Mit 5 Euro Spenden an Naturschutzorganisationen oder Polemik wird man keiner Tierart gerecht
        und es verschwinden schon mehr als genug durch unseren Raubbau.

    • Kirsten Warnecke

      Wann werden Kommentare hier freigeschaltet?

    • @Tom Schulze-Helmke

      Wenn Sie den gut recherchierten Artikel doch wenigstens genau gelesen hätten:
      dort ist nachzulesen, dass das Göhrde-Rudel der Mufflons das einzige in Deutschland ist, das noch 100%ig reinrassig ist. Alle anderen Bestände in Deutschland scheinen mit Kreuzungen wild durchmischt zu sein.
      Was also haben die Abschusszahlen von Muffelwild mit dem Göhrde-Rudel zu tun ?

      Wenn hier nicht schnellstens etwas geschieht, ist das Risiko enorm groß, dass mit der Ausrottung der Göhrde-Rudels das reinrassige Muffelwild insgesamt vor dem Aussterben steht.

  2. Birgit Küddelsmann

    Warum wurde und wird das Muffelwild immer noch geschossen, wenn es doch so extrem gefährdet ist?

  3. muffel gehören nicht hier her. da könnte man ja glatt kängurus einführen. die könnten dann die wölfe ko boxen.

    • Den Punkt mit den Kängurus, kann ich nur unterstützen. In Australien leben meines Erachtens nach keine Wölfe mehr und dieses kommt durch die gut ausgebildeten Kängurus.

  4. An alle, die meinen, Muffel gehören nicht hierher:

    Bitte endlich mal zur Kenntnis nehmen, dass es hier um ein besonderes, weil den einzigen noch hundertprozentig reinrassige Mufflonbestand Deutschlands geht. Eine Tierart, die in ihrer reinrassigen Existenz in Europa insgesamt gefährdet ist und mit diesem Rudel eine Chance hätte, zu überleben ?

    In Zoos werden dazu für andere Tierarten, denen es ähnlich ergangen ist, mühsam Zuchtprogramme erarbeitet und die Tiere später wieder ausgewildert. Hier hat man die Chance, einen bestehenden, sich entwickelten genetischen Stamm zu erhalten und faselt dann etwas von „der Muffel gehört hier nicht her“ ?

    Wie wäre es mal, die Scheuklappen und auswendig gelernten Slogans beiseite zu legen und genauer hinzuschauen ?

    • sie wissen aber schon, wo muffel zu hause waren und wieder hingehören? dieses erinnert mich an goering. der hat auch wildschweine quer durch deutschland karren lassen , um sie zu erschießen.
      claudia,ich habe nichts gegen muffel, aber etwas gegen verlogenheit. wer hat diese muffel denn hier bei uns angesiedelt und warum? um ihren bestand zu schützen?

      • Lieber Herr Bruns, bitte nehmen Sie endlich zur Kenntnis, dass die Diskussion rund um das Göhrde-Rudel einfach nicht für ihr sonstiges Jagdbashing taugt.
        Hier sind sich alle Experten diverser wissenschaftlicher Fakultäten einig. Aber vermutlich sind Sie ja schlauer ?

        Ja, ich weiß (soweit die Wissenschaft überhaupt heute „weiss“, weil dass so eine Sache ist, die ständig revidiert wird beim Muffelwild), dass das Wild zuletzt nur noch auf Sardinien und Korsika „natürlich“ vorkam. Allerdings wird heute durchaus stichhaltig von renommierten Wissenschaftlern auch argumentiert, dass das Mufflon dort nicht zuerst herkam, sondern dort nur aufgrund der fehlenden Großraubtiere besser überleben konnte. Beleg dafür ist u.a., dass es anders als in anderen europäischen und vorderasiatischen Ländern keine Funde von Muffelwild über einen Zeitraum von 7000 Jahren hinaus gibt.

        Wie der Mensch und viele unserer mittlerweile heimischen Tierarten auch (z.B. das Reh), kam das Muffelwild demnach vermutlich aus Kleinasien über das Festland auch bis nach Nordeuropa, starb aber im dort bis ca. 1000 v.Chr. vermutlich aufgrund der Ausbreitung menschlicher Siedlungen und Landnutzungen aus.

        In diese Verdrängungsgebiete sind sie im 19. und 20. Jahrhundert dann vor allem als Parkwild (weniger als Jagdwild) wieder angesiedelt worden. Weil sie vorher schon einmal dort gelebt haben und für diese Flächen gut geeignet waren.

        Und was rechtfertigt jetzt daran die Ausrottung einer Spezies ?

      • Schön polemisch die Aussage von Claudia D. mit Göhring in Verbindung bringen. Koste es was es wolle. Diese Verhalten erinnert mich an QVC (Teleshopping) … dort wird auch so „gearbeitet“ 😉

        • mein lieber Ron, was sehen Sie sich für Fernsehprogramme an. ich bin erschüttert.

  5. an alle tierretter. nicht tiere haben schuld , wenn sie aussterben, es ist der mensch. der wolf hat noch nie dafür gesorgt, dass eine tierrasse ausstirbt. wenn der mensch aber tiere umsiedelt und die natur manipulieren will, geht es immer in die hose. claudia, tiere kann man wieder ansiedeln, wenn die voraussetzungen dafür stimmen. der wolf ist hier immer zuhause gewesen. das muffel nie. deren voraussetzung wurde hier künstlich geschaffen. und zwar nicht, um diese art zu erhalten, sondern zum vergnügen der jäger.

    • @Klaus Bruns

      Was Sie da über Muffelwild erzählen ist absoluter Blödsinn. Informieren Sie sich doch bitte mal über diese Tierart ewtas genauer !

      Und Klaus: Tiere kann man nur dann wieder ansiedeln, wenn es dann noch nennenswert große, genetisch vielfältige Bestände davon gibt. Sonst wird das nix mit dem „wieder ansiedeln“.
      Menschen, die klug sind, verhindern allerdings vorher, dass eine Tierart in ihrem Habitat ausgerottet wird. Erst recht, wenn die Grundlage ist, dass die ausrottende Tierart eine ist, die unter Vollschutz steht, was immer zu Lasten anderer Tierarten im gleichen Habitat geht.

      Trennen Sie sich doch bitte mal von Ihrer Vorstellung des Wolfes als dem edeln, besseren und unschuldigen Wesen. Er ist ein Raubtier, mit allem, was dazu gehört. Aber er ist weder eine Bestie noch ein Kuscheltier. Und schon mal gar nicht ein Weltverbesserer oder Heilsbringer der „Natur“.

      • claudia, ich unterhalte mich mit jägern. ich unterhalte mich mit tierschützern. der wolf ist ein raubtier. sie wissen doch sehr wohl, warum der muffel hier angesiedelt wurde. warum verschweigen sie diese tatsache? der muffel konnte in seiner angestammten heimat dem wolf entkommen. hier nicht. diese ständigen übertreibungen von beiden seiten sind nicht zielführend. von der praktischen seite gesehen , wäre der wolf eben als regulator zu sehen. wer braucht hier muffel?

      • Erich-Reiner Güchter

        Also, Claudia, Klaus Bruns wollte, glaube ich Folgendes sagen: Oskar Louis Tesdorpf hat in seinem Buch „Einbürgerung des Muffelwildes (Mouflons) auf dem europäischen Festlande“ (Selbstverlag Gedruckt bei J. Neumann, 1910. 68 Seiten) genau begründet, warum er das Mufflon als Jagdwild ausgewildert hat. Er glaubte daran, dass Gewebe in der Lage sei, Emotionen zu speichern. Diese Erkenntnis gewann er aus Beschreibungen über frühe Versuche bei Organtransplantationen (S. 23). Viele Empfänger von Organspenden berichteten darüber, dass sie die Emotionen ihrer Spender empfanden. Sogar Erinnerungen mit entsprechenden Stimmungen der Spender wurden erlebt. Das, so Tesdorpf sei deshalb möglich, weil die Organe in der Lage sind, Energie zu speichern (S.41). So werde z.B. bei einer Herztransplantation die emotionale Energie des Spenderherzens freigesetzt und der Empfänger erlebe nun die Emotionen seines ursprünglichen Besitzers erneut. Alle Gewebe und Organe unseres Körpers sollen in der Lage sein, diese emotionale Energie zu speichern, egal ob es sich hier um die Leber, Haut, Muskeln oder um das Blut handelt. Dieselbe Übertragung von Emotionen geschieht nach Tesdorpf auch dann, wenn wir Fleisch oder Organe von Tieren essen. Die Energien und Emotionen, die in diesen Geweben gespeichert waren, werden ebenfalls vom menschlichen Körper aufgenommen (S.14). Und diese Energie, die sich im Fleisch der Tiere eingeprägt hat, beeinflusst nun die Stimmung, das Verhalten und das Bewusstsein desjenigen, der dieses Fleisch verzehrt hat. Wenn die Tiere zum Schlachthaus gebracht und dabei mit Gewalt konfrontiert werden, erleben sie Emotionen, wie Panik und unermessliche Angst. Diese Emotionen werden als negative Energie in ihrem Gewebe gespeichert (S.39). Das Fleisch in einem Steak enthält dann die Energie von Gewalt, Angst und Hoffnungslosigkeit. Nehmen wir das Beispiel Amerika: Ist es Zufall, dass die Amerikaner, die dieses Fleisch in großen Mengen zu sich nehmen, genau dieselben Emotionen erleben, wie die geschlachteten Tiere? Des Weiteren stellen sich die Fragen, warum so viele Amerikaner den Krieg unterstützen, in den Schulen so viel Gewalt herrscht und das Land generell von so viel Angst geprägt ist. Normalerweise empfinden wir Menschen es grundsätzlich nicht als grausam, Fleisch zu essen. Wir haben gelernt, uns von dem jeweiligen Tier, das wir gerade verspeisen, vollständig zu distanzieren. Das hat damit zu tun, dass wir den Schinken, die Salami oder jede andere Wurst isoliert betrachten und überhaupt nicht mit dem Schwein, das das Fleisch liefert, in Verbindung bringen. Wenn wir zum Beispiel Stadtfeste besuchen und Bratwurst essen, vergessen wir gerne, wie diese Tiere im Schlachthaus behandelt wurden. Hätten wir den Mut und würden wir uns die Mühe machen, uns mit der Situation der Tiere im Schlachthaus zu befassen, würden wir wahrscheinlich sehr schnell komplett auf den Fleischverzehr verzichten. Das hätte – neben dem Rückgang der Massentierhaltung – auch noch den Vorteil, dass wir vor der Aufnahme dieser schrecklichen Emotionen geschützt wären, meinte schon Tesdorpf (S. 54). Auf jeden Fall ist es zu empfehlen, den Fleischverbrauch einzuschränken und darauf zu achten, dass Fleisch und Wurstwaren ausschließlich von Tieren aus artgerechter Haltung gekauft werden. Freilaufende Mufflons, die waidgerecht erlegt werden, waren nach Auffassung von Tesdorpf solche Fleischlieferanten (S. 19).

        Denken Sie mal sorgfältig darüber nach, bevor Sie hier mit komischen Theorien kommen.

        • @ Erich-Reiner ….. man(n) muss hier sehr vorsichtig sein mit solchen Posts. Sarkasmus & Ironie wird hier selten verstanden !! Die Fähigkeit dieses zu erkennen nimmt mit der räumlichen Entfernung von LG (Richtung Westen) ab !!

          • Ron, sind sie da sicher? Es soll auch kluge Hamster geben.

          • Was Muffel und Sarkasmen gemeinsam ist, habe ich schon in der Grundschule gelernt:

            Im Osten steh´n sie beide auf, im Süden nehm´ sie ihren Lauf, im Westen woll´n sie untergeh´n, im Norden sind sie nicht zu seh´n.

    • Also der Herr Bruns hat etwas gegen Jäger das kann man schon mal festhalten. Um seine Gemütslage in dieser Situation stabil zu halten würde er sogar das Muffelwild der Görde dem Wolf opfern. Immer schön dem Linken Geist verpflichtet: die Welt wird solange angepasst, bis sie zu ihrer Ideologie passt.

      • wer hier seine welt anpassen will, ist doch wohl offensichtlich. ich bin nicht gerade ein freund von jägern, stimmt, es hat gründe. trotzdem unterhalte ich mich mit ihnen. es hat mit links und rechts nichts zu tun. ich mag nur nicht, wenn man versucht , mich zu manipulieren und zu missionieren. berti, ihre ideologie besteht wohl darin, andere gern in eine ecke zu stellen. ihr schubladendenken ist hier fehl am platze. und wer gern fleisch ist, sollte nicht auf wölfe schimpfen. waren sie schon mal auf einem schlachthof? schon seltsam, ich musste dort hin und wieder mal beruflich hin. wenn tiere dort aus panik sich selbst zum beispiel ein horn aus dem kopf reißen, ist das kein schöner anblick. appetit auf fleisch hält sich dann für tage meistens in grenzen. aber aus dem auge , aus dem sinn und der wunsch, fleisch zu essen wächst dann bald wieder. so schwach ist nun mal der mensch. mein fleischkonsum hat sich um 90 % verringert. die summe der erfahrungen , formt irgendwann tatsächlich doch den menschen.

        • Apropos Links

          Verunsichert, ob man nun »Ich finde es Schade« oder »Ich finde es schade« schreibt, bemühte ich eine Online-Suchmaschine. Beim Tippen schlitterte mein Mittelfinger vom »D« jedoch unbemerkt hinüber zum »F«, weshalb ich mich mit Ergebnissen zu »Schafe finden« konfrontiert sah. Diese Koinzidenz als Providenz begreifend, klickte ich auf den ersten Link der Trefferliste. Als Resultat grasen nun zwei Schafböcke aus Kamerun und ein Mufflon in meinem Garten. Allein bei der Auktion dreier Merinolämmer überbot man mich. Das fand ich schade.

          Cornelius Oettle

  6. Ca. 10 % des deutschen Muffelwildbestandes lebt in Niedersachsen. Hier kommt es in flächenmäßig kleinen Gebieten vor, die räumlich voneinander getrennt sind. Im Jagdjahr 2004 wurden 103 Stücke Muffelwild weniger erlegt als im Vorjahr. 61 % der insgesamt 470 Stücke waren weiblich, 39 % männlich. Die höchsten Jagdstrecken im Jahr 2004 hatten die Landkreise Goslar und Northeim.

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