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Der Libeskind-Bau auf dem Uni-Campus wächst, doch jetzt wird den Befürchtungen, dass die Kosten weiter steigen, neue Nahrung gegeben. Foto: jj
Der Libeskind-Bau auf dem Uni-Campus wächst, doch jetzt wird den Befürchtungen, dass die Kosten weiter steigen, neue Nahrung gegeben. Foto: jj

Libeskind-Bau: Kostensprünge als Konstante

jj Lüneburg. Nicht nur der Libeskind-Bau auf dem Lüneburger Universitäts-Campus wächst in den Himmel, wohl auch die Kosten. Das Leuphana-Zentralgebäude ist ein fruchtbares Feld für Spekulationen mit einer Konstante: Es wird von Zeit zu Zeit teurer. Der Bau-Beirat des Stiftungsrates, auch auf Wunsch des Wissenschaftsministeriums für mehr Kontrolle eingerichtet, kommt nach LZ-Informationen zu dem Ergebnis, dass noch einige Millionen Euro mehr am Bau zu Buche schlagen als die 76 Millionen Euro, die offiziell seit mehr als einem Jahr genannt werden. 88 Millionen Euro machen die Runde. Eine Summe, die zwei Quellen in Hannover bestätigen.

Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic, die einen Vertreter im Bau-Beirat hat, könnte also schon einmal in die Kriegskasse schauen, ob sie das Finanzloch auf dem Campus stopfen kann. Ihre Sprecherin Dr. Margit Kautenburger vage: Auch das Ministerium gehe von weiteren Kostenrisiken aus. „Klarheit darüber, welche der Risiken in welchem Umfang eintreten, besteht bislang noch nicht beziehungsweise nicht abschließend.“ Treten Mehrkosten auf, müsse die Universität einen Antrag auf Änderung des Zuwendungsbescheides stellen. Sind die Abweichungen erheblich, muss der Haushaltsausschuss beraten. „Das liegt unter anderem dann vor, wenn eine Überschreitung bezogen auf die zuletzt genehmigten Kosten um mehr als 15 Prozent vorliegt und mehr als zwei Millionen Euro beträgt.“ Das Land gibt bisher 21 Millionen Euro, mehr würde prompt wieder zum Politikum.

Uni-Sprecher Henning Zühlsdorf sagte gestern: „Die Universität hatte dem Land im Herbst 2013 eine Nachtrags-Bauunterlage N-ZBau vorgelegt. Darin erläutert sie Errichtungskosten von 76,05 Millionen Euro. Deren Finanzierung ist sichergestellt. Darüber hinaus kalkuliert die Hochschule unverändert mit Risiken. Diskussionen in nicht-öffentlich tagenden Gremien kommentieren wir nicht.“ Auf der Uni-Homepage kann man das etwas genauer nachlesen: Die Uni wies schon vor einem Jahr auf Risiken von „8,4 Millionen Euro“ hin und wollte im Auftrag des Stiftungsrates „Vorsorge“ treffen.

Der Bau-Beirat scheint sich in seiner Einschätzung nun weitgehend dem Szenario der Oberfinanzdirektion anzunähern, die Anfang 2014 in einem 34 Seiten starken vertraulichen Bericht detailliert alle Risiken auflistete und als wahrscheinlich 15,1 Millionen errechnete. Doch es gibt auch eine zweite Aussage in dem Papier: ,,Würden alle benannten Risiken in voller Höhe eintreten (worst case), könnten die Gesamtkosten der Maßnahme auf bis zu 125 Millionen Euro ansteigen.“

Damit es nicht so weit kommt, heißt es auf der Internetseite der Uni: „Parallel arbeitet eine Steuerungsrunde von Leuphana, Oberfinanzdirektion und Fachministerium gemeinsam mit einer externen Projektbegleitung an der kontinuierlichen Reduktion der Eintrittswahrscheinlichkeit.“

Stadt und Landkreis Lüneburg, die zusammen sieben Millionen Euro für den Bau zugesagt haben, lehnen sich da entspannt zurück. Erstens gebe es keinen Euro mehr, zweitens sagt Oberbürgermeister Ulrich Mädge: ,,Wir haben noch nichts überwiesen, wir zahlen erst, wenn auch das Land Niedersachsen seine zugesagte Förderung ausschüttet. Wir vertrauen da zur Sicherheit den Rechnungsprüfern des Landes.“ Gleiches kommt von Landrat Manfred Nahrstedt.

Zudem erinnert sich der Lüneburger Oberbürgermeister gerne ans Uni-Jubiläum 2014. Denn da versprach Ministerpräsident Stephan Weil, wenn auch mit Magengrummeln: „Wir stehen zu dem Projekt und halten an ihm fest.“ Jetzt muss er auch liefern, vermutlich ein paar Millionen mehr.

20 Kommentare

  1. kann man da eigentlich jemanden haftbar machen? dieser unfug kann doch vom bürger nicht gewollt sein. und wer ist dessen vertreter ? abgeordnete.

  2. Kerstin Dörbächler

    Wundervoll.

    Sind dann 2017 alle benannten Risiken in voller Höhe eingetreten (worst case) und die Gesamtkosten der Maßnahme auf über 125 Millionen Euro angestiegen, wird es auf der Internetseite der Uni sicher heißen: “Parallel arbeitete 2015 eine Steuerungsrunde von Leuphana, Oberfinanzdirektion und Fachministerium gemeinsam mit einer externen Projektbegleitung an der kontinuierlichen Reduktion der Eintrittswahrscheinlichkeit.”

    Und Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt lehnen sich da ganz entspannt zurück und formulieren in den Worten von Karl Valentin: „Die Wahrscheinlichkeit, dass Stadt und Kreis sich mit einem weiteren zweistelligen Millionenzuschuss an der Finanzierung der von ihren Verwaltungschefs gewünschten Veranstaltungshalle beteiligen, ist kontinuierlich derart reduziert worden, dass wir ihren heutigen Eintritt noch nicht einmal ignorieren.“

  3. Es tritt doch nur Schritt für Schritt das ein was viele Kommentatoren hier schon vor Baubeginn geschrieben haben. Also aufregen kann man sich angesichts dessen nicht mehr. Spannend bleibt nach wie vor nur, ob Stadt und Landkreis Lüneburg bis zur Fertigstellung beharrlich dabei bleiben nicht einen Euro mehr als die zugesagten sieben Millionen zahlen werden. Warten wir’s ab.

  4. Wenn das Land statt 21 nun plötzlich 33 Millionen Euro beisteuern soll, dann handelt sich um „eine Überschreitung bezogen auf die zuletzt genehmigten Kosten um mehr als 55 Prozent“. Sollte der „worst case“ eintreten, würde es sich um eine Überschreitung von ca. 250 % handeln.

    Vielleicht sollten die LZ-Redakteurenden schon mal zusammenlegen und eine Familienpackung des Kombipräparats „Schüßler-Magensalze“ an den Ministerpräsidenten Stephan Weil nach Hannover schicken?

    • Es sollte nicht vergessen werden, dass eher Frau Wanka, jetzt BMBF in der Verantwortung steht. Sie hat seinerzeit wider besseren Wissens alles durchgewunken, was Holm und Sascha auf Wolken schwebend vorgelegt haben.

      • Werner Schneyder

        Ja, und dabei bitte den den damaligen Staatssekretür vergessen, der sch immer wieer rechtswidrig einmischte, um die Kritiker abzukanzeln.

  5. Fragensteller

    Es drängt sich die Frage auf, ob bei der Finanzierung des Vorhabens nicht auch ein „kalkulierter Subventions-Rechtsbruch“ vorliegt. Die in diesem Ausmaß durch das EU- und Nationale Subventionsrecht nicht gedeckten Fehler bei Planung, Durchführung und insbesondere Finanzierung lassen einen solchen Schluß nicht abwegig erscheinen. Es geht nicht nur um die Frage, wer die nach wie vor nicht annähernd kalkulierbaren Kostensteigerungen trägt, sondern auch, wie sich die EU, die erfahrungsgemäß stringent und formal auf Einhaltung der einschlägigen Subventionsvorschriften besteht, verhalten wird. Es gibt genügend Beispiele, wie das einer niedersächsischen Naturschutzorganisation, dass die EU zu Unrecht gewährte Subventionen tatsächlich zurückfordert. Hoffentlich ist dies auch den zuständigen Verantwortlichen in Politik, Verwaltung und beim Maßnahmeträger bewußt.

    • Dauersubvention

      Interessant ist auch die – neben einer halt- und nachvollziehbaren Finanzierungsplanung bisher ebenfalls ausgebliebene – Antwort auf die Frage, wer eigentlich die nächsten dreißig Jahre für die beträchtlichen Kosten des Bauunterhalts aufkommt. Diese umfassen zum einen die regelmäßige Pflege, Wartung und Reparatur und gehen hin bis zum Austausch ganzer Gebäudeteile (z. B. einer Dach- oder Fassadenerneuerung). Zum anderen fallen aber auch die Vermarktung, das Gebäudemanagement, die Auslastung sowie die Reinigung, die Versorgung mit Strom, Wasser und Gas des Bauwerks sowie der Winterdienst und der Ausbau der gebrauchsrelevanten Infrastruktur (innen und außen) darunter. Kosten der Unterhaltung eines solchen Bauwerks sind aufgrund der langfristigen Nutzungsdauer im Verhältnis um ein Vielfaches höher als die reinen Baukosten und können sogar die Aufwendungen für den Rückbau einschließen wie der Stolz unserer Stadtväter aus den 70er Jahren gezeigt hat, die Nordlandhalle, für welche 1968/ 69 der Rote Wall abgetragen wurde, der ein Bestandteil der Befestigungsanlagen der Stadt gewesen war. Auch diese Bausünde hat sich nicht gelohnt: Die architektonisch grauenvolle Veranstaltungshalle war schon nach dreißig Jahren baufällig und galt zu Recht als Schandfleck der Stadt. Anstelle von deren Neubau oder Sanierung hatte sich „der“ Rat bekanntlich 2009 für einen Zuschuss zum damals „geplanten“ Audimax auf dem Universitätsgelände entschieden und das Wasserturmgelände als Investorenwettbewerb weltweit ausgeschrieben. (Gewonnen hat – mirakulöser Weise – der Vastorfer Bauunternehmer und Ratsabgeordnete Eberhard Manzke, CDU, dem bereits die überwiegenden Anteile des angeschlossenen Parkhauses gehörten.)

    • @ Fragensteller

      Vor den kommenden Hannoveraner Verhandlungen über weitere Zuschüsse für den Libeskind-Bau wird immer mal wieder das große Schreckensbild ausgepackt: Scheiterten die Gespräche, dann sei das der Anfang vom Ende der Lüneburger Hochschule. Besonders originell ist diese Behauptung nicht mehr. Zuletzt brachten Hans-Herbert Jenckel (http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/222989-lueneburgs-stadtrat-und-kreistag-buergen-mit-fuer-den-erfolg-des-leuphana-libeskind-abenteuers) und Michèl Pauly (http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/211768-ist-eigentlich-gute-kommunalpolitik-und-macht-ein-gutes-ratsmitglied-aus#comment-33399) in Erinnerung, was die meisten Politiker in Lüneburg und Hannover nach wie vor als eine reale Gefahr ansehen, und zwar nicht nur für die Fertigstellung des Audimax´. Nicht allein unser Oberbürgermeister setzt ein Platzen der Baufinanzierung mit dem Scheitern des ganzen Lüneburger Hochschulprojekts gleich. Und nicht erst seit gestern hat es den Anschein, die Leuphana suche diese Angst zu kapitalisieren, ihre Geschäftsführung setze darauf, dass die Landespolitiker gar nicht mehr anders könnten, als den Bau weiter mit Millionen zu alimentieren, ob sie nun wollen oder nicht. Überraschen kann das niemanden. Die Landesregierungen und ihre ministeriellen Akteure trugen in den vergangenen Jahren in erheblichem Maße mit Worten und Taten – Wohltaten wie Untaten – zur Verfestigung dieses Glaubens am Bockelsberg bei. Vor einer Uni-Pleite müsste sich deren Präsidium eigentlich mindestens so fürchten wie seine Verhandlungspartner in Hannover und seine Fürsprecher in Lüneburg. Diesen Eindruck erweckt die Spoun-Keller-Truppe bisher allerdings nicht. Eine Geschäftsführung voller guter Pokerspieler? Alle anderen Erklärungen gäben noch mehr Anlass zur Beunruhigung.

  6. Kostenexplosion und Nachhaltigkeit

    Wie passt das eigentlich zusammen?

  7. Irgendwann werden die Lüneburger Stolz auf ihren Libeskind-Bau sein! Aller Aufregung heutzutage zum Trotz.

    • Irgendwann erfindet sich ja auch jeder eine Geschichte, die er für sein Leben hält. Das hat mir der bronzene Herr Clemens auf der Brausebrücke geflüstert.

      Aber immer, wenn EINER sich meldet und behauptet, er wüsste, was ALLE eines Tages toll finden, schrillen bei MIR die Alarmglocken.

      Aus welchem Grund sollten „DIE“ Lüneburger „irgendwann“ (Wann ist das?) stolz auf einen Bau sein, von dem MIR bisher noch niemand erklären konnte, inwiefern er auch der meine sein könnte?

      • wie ich das sehe

        Vorweg: ich finde die Kostenexplosion auch nicht witzig.

        Steht der Bau ersteinmal, hat er das Potential zum Magneten zu werden.
        Ich muss „Rote Rosen“ weder gucken noch mögen um festzustellen, dass die Serie dem Lüneburger Tourismus einen großen Gefallen tut.

        Ein Libeskindbau wird sicher nicht verborgen bleiben. Abgesehen davon, dass schon jetzt Studentinnen und Studenten in Zusammenhang mit dem Projekt Erfahrungen machen können, die unbezahlbar sind, kann Lüneburg vom Archtiektennamen profitieren.

        Die Pariser fanden den Eifelturm seinerzeit auch als furchtbar unansehnlich und überflüssig. Jetzt ist er nicht mehr wegzudenken. Bitte nicht missverstehen (das passiert hier ja schnell mal): Ich sehe im Libeskindbau nicht das neue Wahrzeichen Lüneburgs…

        • und wie ich das sehe

          Allein um die Kostenexplosion – oder besser: um die anscheinend bewusst in Kauf genommene Kostensteigerung oder gar um die kalkuliert nach und nach inszenierte Kostenenthüllung – geht es hier aber. Das hat nichts mehr mit „Witz“ zu tun, sondern streift oder überschreitet die Grenze zur erbärmlichen Inkompetenz oder zum ausgeklügelten Betrug. Welcher Komplex von Ursachen und Gründen dieser Erklärungsalternative der wahrscheinlichere ist, DAS ist die Frage.

          Ein „Magnet“ hat bekanntlich „das Potential“ anzuziehen oder abzustoßen. Worauf es – „steht der Bau erst einmal“ – bei uns hinausläuft, vermag ICH nicht oder noch nicht zu beurteilen. Der Versuch, das bizarre Architekturmonument inmitten seiner homogenen Backsteinumgebung ÄSTHETISCH und FUNKTIONAL zu rechtfertigen, ist bisher noch von niemandem überzeugend unternommen worden.

          Von der baulichen Inszenierung eines „Architektennamens“ profitiert bekanntlich zuallererst der Architekt.

          Welcher Art die „Erfahrungen“ sein sollten, die „schon jetzt“ für „Studentinnen und Studenten in Zusammenhang mit dem Projekt (…) unbezahlbar sind“, hat mir bisher noch niemand plausibel erklären können. Bevor das nicht geschieht, halte ich diese Behauptung für eine gut klingende, im Übrigen aber vollkommen inhaltsleere Alibi- bzw. Reklamephrase.

          Dass der „Libeskindbau“ nicht „verborgen“ geblieben ist und auch „nicht verborgen bleiben wird“, ist – soweit ich sehe – eher die schlechte als die gute Nachricht. Seit mehr als vier Jahren hat kein Ereignis in Lüneburg für so viele Negativschlagzeilen in der deutschen Presse gesorgt und dem „Image“ unserer Fachhochschule so sehr geschadet wie dieses „Projekt“ und seine „Projektmacher“.

          Obgleich die Parallele Lüneburg-Paris beinahe diabolisch grotesk anmutet, mag es durchaus sein, dass die Lüneburger sich – wie die Pariser sich an den Eiffelturm – eines Tages an den Libeskind-Bau gewöhnen werden, den heute mancher noch als „furchtbar unansehnlich und überflüssig“ empfindet. Doch wie gesagt, darum geht es hier und heute nicht. Im Augenblick geht es darum, dass in Zeiten der Überschuldung, der zerfallenden Infrastruktur und der wachsenden Armut in unserer Kommune ein Tempel der Selbsüberhebung errichtet wird, dessen Finanzierungsplanung, nach allem, was man lesen kann, zu keinem Zeitpunkt eine genehmigungsfähige Form besaß und dessen Kostenentwicklung den Fortbestand unserer Hochschule gefährdet.

          MfG, Steffen Rupp

  8. Wie man ein architektonisch gelungenes und trotzdem zweckentsprechendes Audimax mit Vorlesungssaal, Seminarräumen, Café, einem Forum der Begegnung plus großzügigen Grünflächen innerhalb von 12 Monaten zum Preis von 10,32 Millionen (!) Euro fertig stellt, kann man hier lernen:

    http://www.fr-online.de/frankfurt/sachsenhausen-audimax-feiert-richtfest,1472798,30674556.html

  9. Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt: ,,Wir vertrauen da zur Sicherheit den Rechnungsprüfern des Landes.”

    Auf einmal?

    Bisher hieß es doch immer, die OFD- und LRH-Berichte, die schon 2011 das erste Mal warnten, seien nur „Meinungen“ unter vielen anderen.

    Eine gute Zusammenfassung der letzten, zu Unruhe viel Anlass gebenden LRH-Prüfung findet sich hier:

    http://muster.asta-lg.de/fileadmin/user_upload/AStA-SprecherIn/Stellungnahmen/2014-05-14_Landesrechnungshofbericht__2014_Zusammenfassung.pdf

  10. hat eigentlich schon jemand klage gegen unbekannt eingereicht? die elbphilharmonie soll ja ohne konsequenzen durchgeschleust werden. wer schmiert da wohl wen?

  11. „Klarheit darüber, welche der Risiken in welchem Umfang eintreten, besteht bislang noch nicht beziehungsweise nicht abschließend.”

    Übersetzung: Wie hoch die Baukosten noch klettern werden, weiß niemand.

    ,,Würden alle benannten Risiken in voller Höhe eintreten (worst case), könnten die Gesamtkosten der Maßnahme auf bis zu 125 Millionen Euro ansteigen.”

    Übersetzung: Macht man weiter wie bisher, kostet der Spaß 125 Millionen Euro.

    „Parallel arbeitet eine Steuerungsrunde von Leuphana, Oberfinanzdirektion und Fachministerium gemeinsam mit einer externen Projektbegleitung an der kontinuierlichen Reduktion der Eintrittswahrscheinlichkeit.”

    Übersetzung: Dass der Bau 125 Millionen Euro kosten wird, ist nicht unwahrscheinlich.

  12. In einem Wort: Überraschung…