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Spannende Rennen lieferten sich die 23 Teams, die beim Seifenkistenrennen der Schule am Sandberg in Ochtmissen an den Start gingen. Foto: ilg
Spannende Rennen lieferten sich die 23 Teams, die beim Seifenkistenrennen der Schule am Sandberg in Ochtmissen an den Start gingen. Foto: ilg

Schule am Sandberg räumt ab beim Seifenkistenrennen

ilg Lüneburg. Und wieder einmal wurde die Straße am Melkberg in Ochtmissen zur Rennpiste. Dort startete am vergangenen Sonnabend zum 13. Mal das Seifenkistenrennen. Organisator war wie in den Vorjahren der Schulförderverein, tatkräftig unterstützt von vielen Helfern aus der Elternschaft und finanzieller Unterstützung von Sponsoren.

Insgesamt fieberten 23 vierköpfige Teams dem Start entgegen — egal ob Fahrer, „Schieber“ oder „Anfeuerer“. Aber auch deren Eltern konnten eine gewisse Nervosität und Aufregung nicht verbergen. Schließlich hatte man sich gut zwei Monate auf das Ereignis vorbereitet — natürlich mit Hilfe der zumeist technisch begabten Väter, die die Fahrzeuge, die übrigens bis auf eines aus den vorhergehenden Rennen stammten, wieder flott gemacht hatten. Mit viel Fantasie waren die „Rennkisten“ bemalt worden, während die technischen Voraussetzungen bei allen gleich sein mussten.
Nachdem endlich der Start freigegeben war, mussten die Seifenkisten nebst Fahrer zunächst von zwei Teammitgliedern bergauf geschoben werden, bevor es anschließend rasant wieder bergab ging. Viel Geschick des jeweiligen Fahrers war in beiden Fällen gefordert: Bergauf mussten aufgestellte Pylone umfahren werden, während für Bestzeiten bergab die Ideallinie getroffen werden wollte. Und das war nicht so einfach, denn gelenkt wurde per Seilzug.

Oben warteten zwei erwachsene Helfer an einer Rampe, von der Kiste und Fahrer abrollten und den richtigen Schwung erlangten, um den Berg wieder hinunter auf Talfahrt zu flitzen. Wie viel Konzentration erforderlich war, die rollenden Kisten auf dem Parcours zu halten, sah man den angespannten Gesichtern der Fahrer deutlich an.

An begeisterten Anfeuerungsrufen von allen Seiten mangelte es nicht. Hunderte Zuschauer säumten die Strecke, wollten den Spaß am Sandberg miterleben. Sogar eine Ärztin stand für alle Fälle parat. Doch wurde ihre Hilfe nicht gebraucht. Alles lief unfallfrei ab.

Zu erwähnen ist, dass es sich bei dem hoffnungsvollen Formel-1-Nachwuchs um Schülerinnen und Schüler hauptsächlich der 3. und 4. Klassen verschiedener Schulen, hauptsächlich der Schule am Sandberg, handelte. Aber auch Teilnehmer der Ursula-Schule, Hermann-Löns-Schule oder auch aus Hohnstorf waren dabei. Erstmals waren sogar Schüler der Schule am Knieberg aus der Kooperationsklasse beteiligt. Aus dieser Klasse kam ein Schüler, dessen Vater eigens für das Rennen eine Kiste gebaut hatte, die dann sogar von einem Erstklässler gelenkt wurde.

Mit Spannung erwarteten alle Beteiligten die Platzierungen, die am späteren Nachmittag bekannt gegeben wurden. Dabei gab es eine Gesamtwertung und jeweils eine Prämierung der besten Berg- und Talfahrt. Den ersten Platz in der Gesamtwertung erhielt ein Team der 4. Klasse aus der Schule am Sandberg. Für die ganze Klasse wird es eine Führung des Vereins Naturschutzpark geben.

Der zweite Platz ging an ein Team der 3. Klasse der Schule am Sandberg — eine Führung durch das neue Museum Lüneburg für die gesamte Klasse. Und den dritten Platz holte die Schule am Knieberg, nämlich einen Besuch des Wildparks Lüneburger Heide für alle Schüler der Kooperationsklasse und ihre Unterstützer aus der 3. Klasse der Schule am Sandberg.

Auch die Gewinner der jeweils besten Berg- oder Talfahrten gingen nicht leer aus. Ihre Preise wie auch die der Gesamtwertung sind großzügige Spenden der jeweiligen Sponsoren und Veranstalter. Und diejenigen, die keine Platzierung erlangten, konnten die am Anfang ausgehändigte Erinnerungsmedaille mitnehmen nach dem Motto: „Dabei sein ist alles!“