Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Symbolbild: polizei
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Polizeibericht: Vandalismus an der St. Johanniskirche – Feuer in der Innenstadt

lz Lüneburg. Vandalismus an der Kirche: Am Samstagabend legten unbekannte Täter einen Lappen, vermutlich getränkt mit einer brennbaren Flüssigkeit, auf die Klinke einer Nebentür der St.-Johannis-Kirche in Lüneburg, und zündeten ihn an. Durch die Brandeinwirkung wurde die massive Holztür erheblich beschädigt.

Lüneburg. Feuer in der Innenstadt: Am Sonnabend, 13. Juni, gegen 13 Uhr, kam es zu einem Wohnungsbrand in der Unteren Schrangenstraße. Nach den bisherigen Ermittlungen dürfte der Brand im Bereich des Herdes entstanden sein. Einem Feuerwehrmann, der sich zufällig in der Nähe aufhielt und auf den Brand aufmerksam geworden war, sowie einem Polizeibeamten gelang es, die Wohnungstür gewaltsam zu öffnen und den Bewohner zu bergen. Dieser kam mit schweren Brandverletzungen und Rauchgasvergiftung zunächst ins Städtische Klinikum, später wurde er in die Uni-Klinik Lübeck verlegt. Die Höhe des Gebäudeschadens ist nicht bekannt.

Lüneburg. Am Sonntag früh gerieten etwa 25 junge Leute in einer Lüneburger Discothek in Streit. Der Polizei, die mit starken Kräften vor Ort war, gelang es, die beiden Gruppen zu trennen. Nachdem diese jedoch den Ort verlassen hatten, trafen die beiden Gruppen später am Häcklinger Weg wieder aufeinander. Zwei junge Männer aus Lüneburg wurden dabei u.a. durch Stockschläge verletzt, zwei junge Männer aus Amelinghausen konnten als Täter ermittelt werden.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ.

16 Kommentare

  1. Hier wird ein Brandanschlag auf eine KIRCHE verübt und die Berichterstattung landet unter „Diverses“ !
    Hallo ! Das ist unsere St. Johanniskirche am Sande !!

    Ich fasse es nicht!

    Hätte aus irgendwelchen Gründen die Moschee in Lüneburg gebrannt – dann hätten wir sofort eine Lichterkette von Flensburg bis Garmisch. Alle Betroffenheitspolitiker hätten dem Oberbürgermeister kondoliert.

    Der OB hält es nicht mal für nötig auch nur irgendetwas dazu zu sagen ?

    Ich kann nicht glauben, das man da so einfach zur Tagesordnung übergeht.

    • Guten Tag, Herr Bundeskapser,

      zunächst einmal führen wir im Online-Bereich der LZ keine Rubrik mit dem Titel „Diverses“. Die Wochenendpolizeimeldungen sind regulär unter „Aktuelles“ gelaufen und anschließend, aufgrund nachfolgender Meldungen, in den Ordner „Lokales“ gerückt — das ist das Schicksal eines jeden unserer Lokalbeiträge.

      Des Weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass unser Portal keinen Raum für Vorverurteilungen bereithält. Die polizeilichen Ermittlungen laufen und wir werden hier über Neuigkeiten informieren.

      Danke und besten Gruß aus der LZonline-Redaktion

      • Liebe Redaktion LZonline,

        keineswegs sollte mein Kommentar eine Vorverurteilung darstellen.

        Genau so gut hätte ich das Karstadthaus, das Rathaus oder eine Synagoge als Beispiel nennen können.
        Nun war es aber eine Moschee – Entschuldigung bitte.

        Es zeigt aber, dass die Redaktion sofort anspringt und eine Klarstellung bringt.

        Normalerweise wäre diese Tat als Headline zu verarbeiten – nicht unter Vandalismus in
        Lokales.
        Es war nun mal Kein Mülleimer!

        • Herr Bundeskasper, die Nachricht ging gestern um 12:54 Uhr online, aufgeführt an erster Position im Laufband „Aktuelles“ — also der erste Beitrag, den man sieht, wenn man das LZ-online-Portal aufruft. So blieb es bis heute morgen um 10.18 Uhr. Ihr Kommentar ging bei uns erst heute Mittag um 12:02 Uhr ein — zu diesem Zeitpunkt hatte der Beitrag, wie oben erläutert, bereits den aktuellen Nachrichten Platz gemacht. Kurzum: Die Relevanz, die Sie sich für den Beitrag wünschen, haben wir ihm durchaus eingeräumt.

          LG

          • Liebe LZ – Redaktion,

            auch ich muss mich der Meinung von Herrn Bundeskasper anschließen.
            Unabhängig davon ob es sich um einen Jugendstreich oder einer Tat aus religiösen Gründen handelt.

            Es geht hier um unsere Kirche, auf die ein Brandanschlag verübt wurde und nicht um einen Mülleimer, wo man von Vandalismus sprechen kann, wie es die Polizei vorgibt.

            Hätte die stabile Tür nicht schlimmeres verhindert und es wäre zum Brand der Kirche gekommen, muss man sich fragen, welche Bezeichnung dafür eingesetzt worden wäre, um das Kind nicht beim Namen nennen zu müssen.

            Mit freundlichen Grüßen, Neutrale

      • Liebe LZ Redaktion,
        leider muss ich Ihre Meinung etwas relativieren und Herrn Bundeskasper Recht geben.

        Das in den Medien keine Vorverurteilung stattfindet, ist wohl bei einigen Pressemitteilungen stark anzuzweifeln. Man denke an den Mord in Dresden, bei dem sich herausstellte, das ein befreundeter Asylbewerber des Opfers der Täter war und dies kaum im Vorwege in Betracht gezogen wurde,sondern mit jeglicher Überzeigung ein Zusammenhang zu den Demonstrationen der Pegida hergestellt wurde. Und dies auch von Ihren Lesern.
        Ebenso beim Dachstuhlbrand in einem für Asylbewerber gebauten Haus in Tröglitz. Mit Kanonen wurde auf Spatzen geschossen und die Meinung über die Täter und deren Motivation klar auf den rechten Rand beschränkt. Das dort auch zwei deutschstämmige Personen, die dort wohnten , gerade noch aus dem Haus fliehen konnten, wurde kaum erwähnt. Ebenso wie andere Erkenntnisse.

        Ich denke was Herr Bundeskasper hier sagen will, ist das es eine komplett andere Wahrnehmung der Medien gibt, sobald das Opfer Asylant oder Flüchtling ist. Ebenso bei Migranten. Dieses Phänomen lässt sich wie oben beschrieben, z. B. auch auf Kirchen oder andere Gebäude oder Dinge anwenden. Wenn etwas wie eine Kirche in Deutschland brennt oder ein Opfer (wie Frau Claudia Roth sagte) „nur Nichtmigrant“ ist, ist der Sensationsfaktor niedrig und die Mitteilung oft kaum eine Zeile wert. Umgekehrt wird sehr schnell aus einem Dachstuhlbrand , bei dem der Täter trotz intensiver Ermittlungen bis heute nicht ermittelt werden konnte, ein rechter Anschlag, sowie eine Demonstration der Pegida ein „Aufmarsch“ wird, weil sich einige wenige Rechte dort unter die Menge gemischt hatten, während ein Gewaltexzess bei Blockupy in Frankfurt als „Protest“ erwähnt wird. Herr Bundeskasper hat in seinem Kommentar aber keine Vorverurteilung vorgenommen, sondern auf die unterschiedliche Wahrnehmung hingewiesen.

        Auf jeden Fall ist in den o.g. Fällen eine neutrale Berichterstattung ohne politisch geprägte ideologische Sichtweise wichtig. MfG H.Heinze

        • Zu Vorverurteilungen: Bei den NSU-Morden wurden nicht die Gutmenschen der rechten Szene vorverurteilt, sondern ausländische (insbesondere türkische) Mitbürger.

          • Heinzen sagt ja ein neutrale Berichterstattung wäre wünschenswert.

          • Nicole Bröcker

            @ HaGe:
            Vorverurteilungen sind nie zielführend. Und zur Aufklärung tragen sie eh nicht bei. Also lieber auf Fakten und Ergebnisse der Kripo warten.

            Das aber das „ewige“ Beispiel von Vorverurteilung bei den NSU Anschlägen hier wieder herangezerrt wird, ist ebenso traurig, wie erwartungsgemäss.

            Das aber die anfangs Vorverurteilten NIEMALS etwas mit Raub, Drogenhandel, Prostitution, Schutzgelderpressung , Körperverletzung oder Verstösse gegen das BTG zu tun haben, weiss doch in Deutschland mittlerweile jedes Kind! Eine so völlig abwegige und geradezu groteske Theorie nur zu äussern, ist schon schlimm!
            Deshalb ist die anfängliche Annahme der Kripo , das die Verbrechen unter verfeindeten Grossfamilien oder Drogenhändlern untereinander zu tun haben könnten, völlig aus der Luft gegriffen gewesen! Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu.

        • Liebe(r) Frau (Herr), XYZ

          unter mittlerweile wohl hundert verschiedenen Namen sind Sie seit einigen Monaten unermüdlich dabei, in den Kommentarforen von LZ-Online Ihre stets ungemein originellen Einsichten in die abgrundtiefe Irrtumsanfälligkeit, Verführbarkeit oder gar Verderbtheit all derer zu posten, von denen Sie annehmen, sie könnten anderer Meinung sein als Sie selbst. Ich bestaune Ihren uneigennützig rackernden Eifer und hoffe, der liebe Gott wird Ihren aufklärerischen Fleiß mit demselben Wohlgefallen betrachten wie Ihre vielen Millionen Bewunderer in Lüneburg, von denen ich einer der glühendsten bin.

          Sollten Sie eines Tages mit der entweder konsekutiven, finalen, modal-instrumentalen, restriktiven, adversativen oder temporalen Subjunktion „dass“ (veraltet: „daß“ bzw. „dasz“), die nach Ausdrücken der Sicherheit auch Objektsätze, Subjektsätze oder Attributsätze einleitet, besser zurechtkommen, werden Sie zwar immer noch an Ihrer Tonlage und Ihren Themen jederzeit leicht zu identifizieren sein, aber es wird dann nicht mehr so weh tun, in Ihnen den auf Kostümvielfalt achtenden Wühler im Weinberg eines Herrn zu beobachten, den einer Ihrer berühmteren Vorgänger einmal als „das Alltagsgerede“ bezeichnet hat, das in allem Recht behält, aber nicht weil es über eine ausdrücklich zugeeignete Durchsichtigkeit des Daseins verfügt, sondern auf Grund des Nichteingehens „auf die Sachen“, weil es unempfindlich ist gegen alle Unterschiede des Niveaus, der Verifizierbarkeit und der Echtheit. Dieses Gerede verdunkelt alles und gibt das so Verdeckte mit umso größerer Insistenz als das Bekannte und jedem Zugängliche aus, als es sich und anderen immerfort einen Popanz erfindet, der es am Gehörtwerden hindern könnte.

          • Hallo Herr Horste, ihre Kostümierungen sind auch nicht schlecht. Es wäre aber sicherlich hilfreich, wenn sie mit ihren regelmäßigen sprachlichen Ergüssen weniger sich selbst feiern würden, sondern einen Versuch starten würden andere Kommentatoren in der Sache zu begegnen oder sie darin zu widerlegen. Sie nutzen ihre breite sprachliche Klaviatur in der Regel um ihnen nicht genehme Diskussionen oder Kommentatoren ins lächerliche zu ziehen und den Gedankenaustausch mit ihrer Überheblichkeit zu stoppen, anstatt ihn zu befördern. Im übrigen finde ich es auch gut, wenn andere Kommentatoren nicht an ihrem sprachlichen Ausdrucksvermögen gemessen werden, sondern an dem was sie sagen möchten.

          • Liebe(r) Frau (Herr) XYZ,

            ich ahnte schon, dass sich der oder die Richtige sofort angesprochen fühlen und reagieren würde. Ihre immergleichen orthographischen Schwächen zeigen Sie ja wie Ausweispapiere auch diesmal wieder vor.

            Zu Ihren Punkten:

            1. Ich bin jung genug, um noch „Ergüsse“ zu haben. Ist das etwa kein Grund zum Feiern?

            2. „Anderen Kommentatoren in der Sache zu begegnen und sie darin zu widerlegen“ ist auch nicht gerade Ihre stärke. Sie versuchen sie niederzuschreien, indem Sie einen Pulk von Gleichgesinnten simulieren. Haben Sie einmal gezählt, wie oft Ihre Beiträge hier gar nicht erst freigeschaltet wurden oder den Eingriff der Online-Redaktion notwendig machten?

            3. Ihnen ist an „einer Diskussion“ nicht gelegen, sondern daran, Ihre perfiden rassistischen Vorurteile bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter die Leute zu bringen.

            4. Weder das Fünfte Gebot, noch die Tatsache, dass es strukturelle Gemeinsamkeiten zwischen Links- und Rechtsextremisten gibt, hat hier irgend jemand je bestritten. Alleine Sie versuchen, den linken Mob zu horrifizieren, um den rechten verharmlosen zu können.

            5. „Ins Lächerliche ziehen“ lässt sich nur, was die Lächerlichkeit bereits in sich trägt.

            6. Sie finden es gut, „andere Kommentatoren nicht an ihrem sprachlichen Ausdrucksvermögen“ zu messen? Wie oft haben Sie schon probiert, Klaus Bruns auf diese Weise vorzuführen? Der mag Ihnen in dieser Hinsicht um einige Grade nachstehen, besitzt aber um Längen mehr Witz, Selbstreflexionsvermögen, Lernbereitschaft und Anstand als Sie.

            7. Die „Sache“: Auf Sie trifft exakt zu, was Hebbel sich einmal ins Tagebuch notierte: „Der Philister hat oft in der Sache recht, aber niemals in den Gründen.“

            8. Und weil das alles leider so ist, wende ich mich so gut wie nie an Leute wie Sie, sondern halte es da mit Martin Luther: „Wer mit einem Scheißdreck rammelt, er gewinne oder verliere, er gehet beschissen hinvon.“

  2. Guten Abend Herr Heinze,

    vielen Dank für Ihre Nachricht. Tatsächlich geht es gar nicht um „unsere Meinung“, sondern um Regeln, die wir für das LZonline-Portal aufgestellt haben und die den Austausch vereinfachen, harmonisieren sollen. Gegenseitiger Respekt steht an erster Stelle, keine Beleidigungen, Diffamierungen, Hetze oder Vorverurteilungen.

    Bei den (täglich) im Polizeibericht angeführten Informationen berufen wir uns auf die von der Polizei übermittelten Fakten. Sie lesen selbst, dass momentan noch keine konkreten Aussagen zu(m) mutmaßlichen Täter(n) gemacht wurden, bzw. gemacht werden können. Daher unsere Bitte in Richtung Bundeskasper, Vorverurteilungen zu unterlassen.

    Einen angenehmen Abend allerseits, beste Grüße aus der LZonline-Redaktion

    • Zitat: Daher unsere Bitte in Richtung Bundeskasper, Vorverurteilungen zu unterlassen.

      Ich sehe nicht klar.Wo hat der User denn „vorverurteilt?“ Mit welchem Statement hat er einen oder mehrere Täter beschuldigt oder einen bezug zu einer bestimmten Person als Täter gemutmasst? Ich kann dies nirgendwo erkennen.

      • es geht eben nichts über konstruktive kritik, besonders ,wenn sie von rechts kommt. lol

  3. Ich habe kein Problem mit Kritik, aber sie muss mir gefallen. Dieses zynische Zitat des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain stellt das Kernproblem von Kritik in den Mittelpunkt: Sie ist nie angenehm, kann aber berechtigt sein und sogar gut gemeint. Doch um durchzudringen und etwas zu bewirken, muss sie der Empfänger auch noch als angenehm empfinden, berechtigt oder gut gemeint allein reichen nicht aus. Doch an der Kritikfähigkeit lässt sich arbeiten – sowohl beim Kritiker, als auch beim Kritisierten.