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Echt glücklich machte die Teilnehmer des Glücksfestivals Tanzen, Springen und Lachen. Foto: be
Echt glücklich machte die Teilnehmer des Glücksfestivals Tanzen, Springen und Lachen. Foto: be

Leuphana: Die Sache mit dem Glück + + + mit LZplay-Video

as Lüneburg. Das Streben nach Glück wohnt jedem inne und es ist so alt wie die Menschheit. Doch im Alltag bleibt wenig Zeit dafür, sich damit auseinanderzusetzen, was denn nun wirklich glücklich macht. Das fand zumindest die Lüneburger Stipendiatengruppe der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (SDW) an der Uni und organisierte ein Glücksfestival auf dem Campus.

In einem bunten Zirkuszelt im Bibliotheksgarten der Uni ging es wissenschaftlich auf Spurensuche bei Vorträgen wie „Psychologie des Glücks“ und dem „Schulfach Glück“. Aber es ging auch darum, welche chemischen Prozesse im Körper für das schöne Gefühl ursächlich sind, erläutert Anna Harasim, eine der Organisatorinnen. „Die zentrale Frage ist aber, was Glück für einen persönlich bedeutet.“ Über die Werbung und die Medien werde suggeriert, dass Glück etwas mit materiellen Dingen zu tun habe wie das richtige Auto, das besondere Outfit, das neueste Handy. Doch Glück hat aus ihrer Sicht nichts mit „monetären Werten“ zu tun, „das wollen wir hier zeigen“. Durch Angebote wie Lach-Yoga, progressive Muskelentspannung und Tanz sollten die Teilnehmer einen besseren Zugang zu sich und ihren Glücksmomenten finden.

Bleibt die Frage: Was macht sie und andere Teilnehmer glücklich? „Wenn ich Zeit mit meiner Familie verbringen kann und denen, die ich mag“, sagt Anna Harasim. Für Martin Janßen (27) bedeutet es, zufrieden zu sein, ohne Stress und Sorgen zu leben und voller Liebe zu sein.“ Seine Freundin Maire Beuth (23) benennt eine Mischung aus Freiheit und Geborgenheit. Und Lydia Meißner findet es einfach schön, den Moment zu genießen. „Das Tanzen war wundervoll, ich war im Hier und Jetzt.“ So einfach also ist die Sache mit dem Glück.