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Das ehemalige Hotel in der Göhrde stand in Flammen, der Dachstuhl brannte in der vergangenen Nacht. (Foto: rg)
Das ehemalige Hotel in der Göhrde stand in Flammen, der Dachstuhl brannte in der vergangenen Nacht. (Foto: rg)

+++ Göhrde: 150.000 Euro Schaden nach Dachstuhlbrand +++

lz Lüchow-Dannenberg/Göhrde. Nach dem Brand eines ehemaligen Hotelgebäudes an der Bundesstraße 216 in der Göhrde hat die Polizei noch in der Nacht die Brandermittlungen aufgenommen. Gegen 00:45 Uhr, war es heute Morgen zu einem Feuer im Gebäudekomplex in der Kaiser-Wilhelm-Allee gekommen. Dabei brannte der Dachstuhl des zuletzt als Trödelscheune genutzten Gebäudes komplett aus.

Die Polizei beziffert den Sachschaden derzeit mit mindestens 150.000 Euro.

Gut 80 Einsatzkräfte u.a. der Feuerwehren Göhrde, Metzingen, Dannenberg, Hitzacker, Harlingen und Witzeetze waren bis etwa 04:30 Uhr im Löscheinsatz, zu dem auch die Bundesstraße teilweise voll gesperrt werden musste.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Derzeit können die Ermittler weder Brandstiftung noch eine technische Ursache ausschließen. Hinweise nimmt die Polizei Lüchow, Tel. 05841-122-0, entgegen.

7 Kommentare

  1. Hansine Schweifel

    Wo sollen denn die 1500000 Euro versteckt gewesen sein, die als Schaden ausgemacht wurden?. Soviel war das ganze Gebäude ja nicht mehr wert.

    • Sehr schade um das schöne Gebäude. Es prägte irgendwie den Ort mehr als das Schloss.

      Leider war es in den letzten Jahren dem Verfall ausgesetzt und konnte wohl nur noch „warm“ saniert werden.

    • Augen auf … 150.000 EUR (nicht 1500000)

  2. ich bleib dabei, hier hat einer die geduld verloren. er will geld sehen. deswegen der heiße abriss.

    • Sehr geehrter Herr Bruns, ich denke hier machen Sie es sich etwas zu einfach. Brandstiftung wird von den Ermittlungsexperten nahezu zu 100% nachgewiesen. Und der erste Verdächtige ist dann meist zunächst der Besitzer eines solchen seit langer Zeit leer stehenden und immer weiter verfallenen Gebäudes. Ein hohes Risiko! Oder aber man hat viel Geld um Profis zu beauftragen. Aber der Brand in der Göhrde ist nicht vergleichbar mit dem am Stint.

      Nicht zuletzt wage ich zu bezweifeln, ob sich so ein Gebäude überhaupt noch versichern lässt. Zudem ist es unsinnig ein Haus von oben beginnend abfackeln zu wollen. Man zündet doch eigentlich unten an. Ein Abriss beginnt von oben. Oder bin ich da falsch informiert.

      • meine liebe heidi, ich habe 20 jahre im brandschutz gearbeitet. feuerwehr und schulen besucht, um dort unterricht zu halten. wer von unten feuer macht, riskiert, dass es schnell wieder ausgeht. die kaminwirkung funktioniert am besten, wenn das dach einstürzt. wussten sie, wenn es ca 1,5 minuten in einem geschlossenen raum brennt, die temperatur bis zu 400 grad steigt ,aber ca einen meter über dem boden immer noch zimmertemperatur herrscht? deswegen sollte man solche räume grundsätzlich kriechend durchqueren und nie den kopf dabei zu hoch heben. es würde hier zuweit führen, näher ins detail zu gehen. es war brandstiftung , wie festgestellt wurde. brandstiftung hat meistens einen grund, außer kinder machen dummes zeug. heiß abreißen ist manchmal sehr praktisch und eben oft auch billiger , als die normale methode.

  3. Ich dachte bis jetzt, dass es in den Kommentaren keine Unterstellungen und Vorverurteilungen geben soll!

    Bei anderen Berichten ist es jedenfalls so.