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Erneut verhinderte die ärztlich verordnete Dreistundenregelung heute eine Aussage des Angeklagten Oskar Gröning. Foto: A./t&w
Erneut verhinderte die ärztlich verordnete Dreistundenregelung heute eine Aussage des Angeklagten Oskar Gröning. Foto: A./t&w

NS-Prozess: Gutachter erhebt Zweifel an Aussage Grönings

ca Lüneburg. Nach gut drei Stunden endete heute Mittag die Verhandlung in der Lüneburger Ritterakademie im Auschwitz-Prozess, ohne dass Oskar Gröning etwas sagte. Wie berichtet, hat ein Arzt dem inzwischen 94-Jährigen attestiert, dass er nicht länger als drei Stunden in der Lage ist, dem Geschehen zu folgen. Und die Zeit war nach dem Gutachten und der Befragung des historischen Sachverständigen Dr. Stefan Hördler erreicht.

Voraussichtlich wird der ehemalige SS-Mann Gröning sich nun am nächsten Verhandlungstag, am 1. Juli, äußern. Aus Sicht des Historikers scheint aber klar zu sein, dass die Aussage Grönings, er habe nur dreimal an der Rampe in Auschwitz Dienst getan, zweifelhaft ist.

Details zum heutigen Prozesstag lesen Sie morgen in der LZ