Aktuell
Home | Lokales | Es plätschert wieder aus den Wasserblüten
Wasser marsch! Bürgermeister Eduard Kolle (l.) und Rüdiger Schulz, Vorsitzender des Bürgervereins Lüneburg, schalten den Brunnen an. Foto: fs
Wasser marsch! Bürgermeister Eduard Kolle (l.) und Rüdiger Schulz, Vorsitzender des Bürgervereins Lüneburg, schalten den Brunnen an. Foto: fs

Es plätschert wieder aus den Wasserblüten

fs Lüneburg. Er sprudelt wieder, der Brunnen an der Neuen Straße. Am Sonnabend wurde das dekorative Wasserspiel mit einem kleinen Fest von Bürgermeister Eduard Kolle und dem Vorsitzenden des Bürgervereins Lüneburg, Rüdiger Schulz, eingeweiht.

Der Bronzebrunnen mit dem bezeichnenden Namen „Acht Wasserblüten“ besteht aus acht übereinander liegenden blattförmigen Schalen, durch die ein Rinnsal hinunterplätschert. Eine Zeitschaltuhr regelt den Wasserkreislauf. Täglich von 9 bis 21 Uhr soll der Brunnen nun während der Sommermonate in Betrieb sein. „Mit dem Brunnen haben wir wieder ein Kleinod hier in der Altstadt“, freute sich Kolle. Die aufgefrischte Bronzeskulptur stelle einen schönen Kontrast zu den umliegenden Gebäuden dar.

Der Brunnen war der Stadt Lüneburg im Oktober 1989 vom Bürgerverein anlässlich dessen 25-jährigen Bestehens geschenkt worden. Entworfen und gebaut hat ihn der Künstler und Metallbildhauer Lothar Klute aus Schmallenberg. Nachdem Senkungsschäden und Korrosionen der Skulptur und dem Becken zugesetzt hatten und die Technik nicht mehr einwandfrei funktionierte, wurde der Brunnen im Sommer 2007 stillgelegt. Dass er nun wieder sprudeln darf, ist der gemeinsamen Finanzierung von Bürgerverein und Stadt zu verdanken. In einer Komplettsanierung wurden Brunnenbecken, Technik, Leitungen und Betonschacht ausgebessert und erneuert. Rund 30000 Euro hat die Instandsetzung gekostet. Der Bürgerverein steuerte einen Teil der Kostendeckung bei, den Rest finanzierte die Stadt.

One comment

  1. Bei mir sprudelt es auch,in der Halsschlagader

    Super Sache,endlich fließt wieder Wasser im Acht Wasserblüten Brunnen.
    Die Stadt jammert immer rum kein Geld zu haben,aber für die Instandsetzung des Brunnens werden über 30 000 Euro ausgegeben,wovon die Stadt den größten Teil,ca.28 000 Euro übernimmt.
    Das ist doch nicht mehr normal,wie kann man eine so hohe Summe dafür ausgeben?
    Es gibt bestimmt unterschiedliche Meinungen dazu,mir ist der Brunnen persönlich egal,für viele andere aber bestimmt auch eine große Freude.Das ist auch in Ordnung so.
    Aber vielleicht hätte man versuchen sollen Spenden dafür zu sammeln,um die ja so klamme Stadtkasse nicht so zu belasten.
    Ich persönlich muss mit sehr wenig Geld auskommen(wegen Krankheit) und muss deswegen genau aufpassen,wofür ich was ausgebe,da muss man auf vieles verzichten.
    Aber wenn man selber die Taschen voll hat, verliert man wohl das Gefühl dafür mit Geld (anderer) um zu gehen.
    So ein Projekt kann man unterstützen,wenn Geld über ist.
    Ich glaube es gibt viele andere Dinge die wichtiger sind(Straßenschäden beseitigen,die Tafel usw.),als die Instandsetzung des Brunnens,aber dafür ist dann ja kein Geld da.
    Ich habe das Gefühl,das bei der Stadt nur noch Geld ausgegeben wird für eigene Interessen,aber nicht für die Interessen der Bürger unserer Stadt. Hier läuft einiges falsch,eigentlich alles.
    Allein hier bei uns in Lüneburg wird so viel Geld verbrannt (Museum,Prunkbau,Brunnen usw.) damit könnte Mario Barth ein Jahr lang seine Sendung über Steuergeld Verschwendung füllen.