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Jürgen Hesse (vorn) und Klaus-Dieter Eckhoff würden lieber heute als morgen Fakten schaffen und die Schranke am Neuen Friedhof in Reppenstedt entfernen. Foto: dth
Jürgen Hesse (vorn) und Klaus-Dieter Eckhoff würden lieber heute als morgen Fakten schaffen und die Schranke am Neuen Friedhof in Reppenstedt entfernen. Foto: dth

Ratsherren sauer über abgesperrten Friedhofs-Parkplatz in Reppenstedt

dth Reppenstedt. Der Neue Friedhof in Reppenstedt verfügt über einen großen Parkplatz, „der kann aber meistens nur von Fahrzeugen genutzt werden, die nicht viel höher sind als 80 Zentimeter“, scherzt Ratsherr Jürgen Hesse (Bürgerfraktion). Der Grund: eine Schranke versperrt die meiste Zeit die Zufahrt. „Der Schlagbaum muss weg“, fordert Hesses Fraktionskollege Klaus-Dieter Eckhoff. Die Schranke war vor mehr als zwei Jahren installiert worden, nachdem wiederholt Sperrmüllsammler mit ihren Transportern dort campiert und Unrat hinterlassen hatten. Fortan blieb der Parkplatz auch für manche Trauergesellschaft verschlossen. Die Gemeinde arbeitet jetzt an einer Lösung.

Der Friedhof liegt kurz hinter dem Ortsausgang in Richtung Dachtmissen. Wiederholt müssen größere Trauergesellschaften ihre Autos am Straßenrand parken, weil der verbleibende kleine Parkplatz nicht ausreicht. Eckhoff: „Das ist gefährlich, wenn dort Menschen in tiefer Trauer und mit Tränen in den Augen an der Straße entlang laufen müssen.“ Dass an der Strecke grundsätzlich Handlungsbedarf besteht, hatte auch die grün-rote Mehrheitsgruppe im Reppenstedter Gemeinderat so gesehen. Allerdings hat sie sich mit den Vorhaben, die Teilstrecke auf Tempo 70 zu begrenzen, nicht gegenüber der Straßenverkehrsbehörde durchsetzen können.

Dennoch findet Hesse die Sperrung des Parkplatzes nicht nachvollziehbar. „Wenn jemand auf dem Ratshausparkplatz campiert und gegen das Rathaus pinkelt, wird der Platz doch auch nicht für alle Zeiten dicht gemacht.“ Wiederholt hatte er das Thema auch im Samtgemeinderat Gellersen angesprochen, schließlich ist die Samtgemeinde der kommunale Träger des Friedhofs. Bisher mit wenig Erfolg.

Susanne Stille, allgemeine Vertreterin des Samtgemeindebürgermeisters und Reppenstedter Gemeindedirektorin in Personalunion, sagt: „Ich habe das zwar anders erlebt als Herr Hesse, dass manche Menschen an der Straße parken, obwohl die Schranke oben ist, aber wir denken derzeit über eine neue Lösung nach.“ Im Gespräch sei eine Art Tor, durch das nur Fahrzeuge bestimmter Höhe einfahren können, Pkw passen durch, Transportern wird aber weiterhin die Zufahrt versperrt.

One comment

  1. ei ei, welch ein scherz. trauergäste sind teilweise so ,,traurig,,, dass sie an der straße parken , um bei der gelegenheit gleich selbst neben dem verstorbenen platz nehmen zu dürfen. denn dort wird man gern mal übersehen. die schranke war tatsächlich nur dazu da, um die sogenannte,,polen rallye,, zu unterbinden. dieses problem wurde jetzt nach dachtmissen transferiert. jetzt stehen die sperrmüllsammler auf einem parkplatz am waldesrand. müll habe ich dort nie gesehen. außer in einem papierkorb ,der manchmal überlief. das die trauergäste an der straße parken hat ein einfachen grund. faulheit und die fehlende übersicht, wie man auf diesen parkplatz am friedhof kommt. parkt der erste schon falsch, wird sich diesem gleich angeschlossen. der herdentrieb lässt grüßen.mein vorschlag wäre, eine bande wie an einer autobahn an der straße anzubringen, so das autos den dortigen grünstreifen zum parken nicht mehr benutzen können. jetzt stehen da ein paar pfleiler herum.