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Ben erfrischt sich ein wenig in der roten Wanne. Foto: ca
Ben erfrischt sich ein wenig in der roten Wanne. Foto: ca

Ben lässt es sich gutgehen – Besuch beim Tierheim-Fest hat erfrischende Seite

ca Lüneburg. Ben hatte einen der besten Plätze ergattert: Die Bordeaux-Dogge machte es sich in einer Wanne mit Wasser gemütlich, um die Pfoten zu kühlen. Ansonsten herrschte, wie überall, am Sonntagnachmittag auch beim Tierheim-Fest das große Schwitzen. Hunderte waren trotz der brutigen Wärme an die Bockelmannstraße gekommen, um sich zu informieren und sicher auch, um Anerkennung für den Einsatz der Tierschützer zu zeigen.

Leiterin Selina Martens, ihre haupt- und ehrenamtlichen Helfer kümmern sich aktuell um 19 Hunde, 55 Katzen und 43 Kleintiere. Und schon da lässt sich eine tragische Geschichte erzählen, deren Folgen die Crew nun versucht aufzufangen. Denn unter den 25 Hamstern, Meerschweinchen und Co. befinden sich auch zwei Dutzend Hausratten. Die hat Selina Martens aus der Zwei-Zimmer-Wohnung einer psychisch kranken Frau gerettet, die mit den Tieren überfordert war.

Für die Tierschützer geht die heiße Zeit weiter: „Im Sommer bekommen wir viele Tiere rein, aber wir können nur wenige vermitteln“, sagt die Tierheimchefin. Sie hofft und appelliert, Tiere in der Urlaubszeit nicht einfach auszusetzen. Das Tierheim könne für die Ferien Kontakt zu Tierpensionen herstellen, in denen die Lieblinge gut umsorgt werden. Wer mehr erfahren möchte: Tel.82424. Und noch eine dringende Bitte: „Bei dieser Hitze keine Tiere im Auto lassen. Das kann tödlich enden.“

Für Ben und sein Herrchen Marco Bode stand nach dem Tierheim-Besuch noch etwas Erfrischendes auf dem Programm: „Wir gehen gleich zusammen in der Ilmenau schwimmen.“