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Die Mädchen und Jungen der Kita St. Michaelis Bienenbüttel entern ihr neues Piratenschiff im Hof. Zuvor hatten sie es per Wasserbombe auf den Namen Piratenbiene getauft. Foto: be
Die Mädchen und Jungen der Kita St. Michaelis Bienenbüttel entern ihr neues Piratenschiff im Hof. Zuvor hatten sie es per Wasserbombe auf den Namen Piratenbiene getauft. Foto: be

Kinder der Kita St. Michaelis Bienenbüttel weihen neues Schiff ein

emi Bienenbüttel. Einen ganzen Monat haben die Kinder auf diesen Moment hingefiebert. Vier lange Wochen, in denen sie das neue Holzspielgerät im Hof der Kindertagesstätte St. Michaelis in Bienenbüttel zwar bewundern konnten, aber nicht betreten durften — das Betonfundament musste noch trocknen. Am Dienstag war es endlich so weit: Nach der feierlichen Enthüllung des Namens und einer standesgemäßen Taufe durften die Jungen und Mädchen ihr Piratenschiff zum ersten Mal entern. Möglich gemacht hatten die Anschaffung 18 Bienenbütteler Firmen, die insgesamt 11000 Euro gespendet hatten.

„Im vergangenen Winter haben wir an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt verkauft und überlegt, was wir mit dem Erlös machen sollen“, erzählte die stellvertretende Kita-Leiterin Ilsemarie Schulze am Rande der feierlichen Eröffnung. „Die Idee, ein Piratenschiff anzuschaffen, kam von einer Mutter. Wir fanden den Vorschlag toll.“

Begeistert von dem großen Spielgerät mit Mast, Hängebrücke und Führerhaus waren auch die Mädchen und Jungen. Die Kinder hatten zuvor über den Namen des Schiffes abstimmen dürfen. Nachdem Ilsemarie Schulze das Schild am Bug enthüllt hatte, wurde gejubelt: „Piratenbiene“ hatte sich durchgesetzt.

Danach folgte der wohl erfrischendste Teil der kleinen Eröffnungszeremonie: die Schiffstaufe. Jedes Kind bekam eine Wasserbombe in die Hand. Auf Schulzes Kommando wirbelten die knallbunten Ballons durch die Luft und zerplatzten auf den Holzwänden, dass es nur so spritzte — eine willkommene Abkühlung bei hochsommerlichen Temperaturen.
Die stellvertretende Kita-Leiterin bedankte sich bei Eltern, Kollegen, Kindern und Sponsoren. Der größte Lohn dürften aber wohl die strahlenden Gesichter der Jungen und Mädchen gewesen sein.