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Neun Schulen aus Stadt und Kreis haben an dem Projekt Energiesparen an Schulen teilgenommen  dahinter stehen viele Schülerinnen und Schüler, die sich über die Auszeichnung Energiesparschule freuten. Foto: nh/lk
Neun Schulen aus Stadt und Kreis haben an dem Projekt Energiesparen an Schulen teilgenommen dahinter stehen viele Schülerinnen und Schüler, die sich über die Auszeichnung Energiesparschule freuten. Foto: nh/lk

Energiefresser aufgespürt

lk/eb Lüneburg. Das Projekt „Energiesparen an Schulen“ zieht Bilanz: Drei Schuljahre lang haben Schüler aus Schulen im Landkreis Lüneburg in kreativen Projekten gelernt, wie in Klassenräumen und zu Hause Energie und Ressourcen gespart werden können. Neun Schulen wurden jetzt im Lüneburger Umweltbildungszentrum Schubz als Energiesparschulen ausgezeichnet und mit einer Prämie belohnt.

„Die Schüler haben Energiefresser aufgespürt oder Energiebeauftragte in ihren Klassen bestimmt“, fasste Dr. Silke Panebianco von der Klimaschutzleitstelle von Stadt und Kreis zusammen. Neben einer Urkunde erhielten die neun Schulen eine Prämie über 500 Euro. Die Berufsbildenden Schulen I, die Schule am Knieberg und die Schule am Schiffshebewerk bewiesen besonderes Engagement und wurden mit einer Sonderprämie von zusätzlich 500 Euro belohnt. Die Schulen setzten zum Beispiel einen schulinternen Klassenwettbewerb zum Thema Energie und Abfall um oder organisierten einen Tauschflohmarkt. Alle Geldprämien finanziert die Sparkassenstiftung Lüneburg.

Weiterhin zählen zu den Energiesparschulen das Gymnasium Bleckede, die Georg-Sonnin-Schule, die Schule am Katzenberg, die Grundschule Betzendorf, die Fürstenwall-Schule Dahlenburg und die Kurt-Löwenstein-Schule Bleckede. Von 2012 bis 2015 haben sich die Schüler in dem Projekt „Energiesparen an Schulen“ mit Klimaschutz und Energiesparmöglichkeiten im Schulalltag beschäftigt. Das Projekt wurde aus der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums mit 68000 Euro gefördert. Durch die Investitionen der Schulträger und die Aktivitäten im Projekt konnte der Energieverbrauch der teilnehmenden Schulen reduziert werden: Im Strombereich liegt der Verbrauch heute etwa 100000 Kilowattstunden unter dem Verbrauch von 2012, im Wärmebereich sind es sogar 300000 Kilowattstunden weniger. Aufgrund der guten Erfahrungen wird das Projekt daher auch in Zukunft weitergeführt.

„Bislang haben wir sieben Anmeldungen von Schulen, die dabei bleiben möchten“, sagt Panebianco. Dabei werden sie von der Klimawerk Energieagentur und dem Umweltbildungszentrum Schubz der Hansestadt Lüneburg unterstützt. Die Klimaschutzleitstelle für Hansestadt und Landkreis Lüneburg ist Projektträger der Aktion. Weitere Informationen zum Projekt „Energiesparen an Schulen“ gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/energiesparschulen.