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Schlaglöcher in Serie: In Höhe der Reiterbar ist die Straße Im Dorf in Oedeme in keinem guten Zustand. Die Stadtverwaltung will dort eine neue Asphaltdecke aufbringen. Foto: t&w
Schlaglöcher in Serie: In Höhe der Reiterbar ist die Straße Im Dorf in Oedeme in keinem guten Zustand. Die Stadtverwaltung will dort eine neue Asphaltdecke aufbringen. Foto: t&w

Das Ende für zehn Buckelpisten – Stadtverwaltung will Straßendecken erneuern

ahe Lüneburg. Im alten Ortskern von Oedeme gilt Tempo 30, das dient natürlich in erster Linie der Sicherheit angesichts der Schulen und Kitas — ist aktuell aber auch im eigenen Interesse von Autofahrern, um ihr Fahrzeug zu schonen, denn gerade in Höhe der Reiterbar ist die Straße Im Dorf in keinem guten Zustand. Das hat auch die Stadt erkannt, sie will die Asphaltdecke erneuern. Es ist eine von zehn Rumpelpisten, die auf der aktuellen Prioritätenliste zur Erneuerung stehen. 425000 Euro will die Stadt dafür aus Rückstellungen aufbringen.

Die Verwaltung schlägt dem Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung eine Decken-erneuerung in sogenannter Kaltbauweise für folgende Straßenabschnitte vor:

  • Ebensberg: Ortelsburger Straße zwischen Schweidnitzer Straße und Nutzfelder Weg;
  • Kreideberg: Greifswalder Straße zwischen Stettiner Straße und Wendeplatz;
  • Lüne-Moorfeld: Lüner Damm zwischen Bleckeder Landstraße und Bürgergarten;
  • Rotes Feld: Wilschenbrucher Weg zwischen Feldstraße und Lessingstraße;
  • Schützenplatz: Hopfengarten zwischen Bleckeder Landstraße und Am Galgenberg;
  • Weststadt: Schnellenberger Weg von Am Grasweg bis Haus Nr. 45.

Eine neue Asphaltdecke bekommen sollen diese Straßen:

  • Zeltberg: Boecklerstraße;
  • Rettmer/Häcklingen: Teilstück Pilgerpfad;
  • Lüne: Lüner Rennbahn;
  • Oedeme: Im Dorf in Höhe der Reiterbar.

3 Kommentare

  1. Das können intelligente Straßen

    → Aus- und wiedereinrollbare Fahrbahndecke aus flexibler Kautschuk-Bitumen-Mischung erlaubt eine verkehrsaufkommensgerechte Infrastruktur (Stoßzeiten) sowie vertikale Kreisverkehre.

    → „Self-inflating“: Fahrbahnen blasen sich im Fall von Überschwemmungen oder Hochwasserlagen selbst auf.

    → In den Straßenbelag eingelassene Sensoren messen den Nahrungsbedarf der Insassen, insbesondere quengelnder Kinder, und lenken das Fahrzeug automatisch zur nächstgelegenen Raststätte.

    → Ein neu entwickelter „Lästerasphalt“ gibt beim Abrollen der Fahrzeuge die gegenseitigen Beschimpfungen der Verkehrsteilnehmer wieder.

    → Ökologische Straßenbeläge wie das neu kreierte „Biotumen“ sind in Notfällen wie Massenkarambolagen, Stau oder Schneeverwehungen für die Autofahrer zum Verzehr oder Kiffen (Hasch hour) geeignet.

    → In die Fahrbahn eingelassene Spulen entladen Elektroautos bei überhöhter Geschwindigkeit und melden den Regelverstoß per Funk direkt an Flensburg.

  2. Ja und was ist mit der Kalandstr.? Vielleicht 300m lang aber mindestens 200 Meter davon sind sanierungsbedürtig. Der Zustand ist eine Katastrophe um das mal auf den Punkt zu bringen. Wann werden die Herrschaften hier mal aktiv?

  3. Was Lüneburg für den Erhalt seiner Straßen aufbringt ist lächerlich gering. Es wird seit Jahrzehnten auf Verschleiß gefahren. Um den Verfall der Straßen nur zu stoppen müssten die Investitionen um ein zehnfaches erhöht werden.
    DSK-Decken sind nur Kosmetik für Straßen, man sieht die Schäden für ein paar Jahre nur nicht mehr. Das ist keine Sanierung sondern Geldverschwendung.