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VHS-Leiter Gerhard Cassens (r.) und seine Stellvertreterin Claudia Kutzick passen das VHS-Programm konstant an gesellschaftliche Trends an. Foto: be
VHS-Leiter Gerhard Cassens (r.) und seine Stellvertreterin Claudia Kutzick passen das VHS-Programm konstant an gesellschaftliche Trends an. Foto: be

25 Jahre Deutsche Einheit ein Schwerpunkt im neuen Programmheft der VHS

cec Lüneburg. Vom richtigen Umgang mit Facebook über pferdegestütztes Training für mehr Entschlossenheit bis zum Motorsägenführerschein — die Lüneburger Volkshochschule passt ihr Kurs-Programm konstant an aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen an. Wer unter den rund 1050 Angeboten im neuen Programmheft, das jetzt herausgekommen ist, nicht das Richtige für sich findet, leidet vermutlich unter Bildungsresistenz. VHS-Leiter Gerhard Cassens und seine Stellvertreterin stellten das Angebot für das zweite Halbjahr jetzt vor.

Größte Neuerung ist die neue Verteilung des Programms, das jetzt aus Gründen der Nachhaltigkeit nicht mehr an alle Haushalte in Stadt und Land geliefert wird, sondern ab sofort an vielen zentralen Punkten ausliegt. Sie sind zu finden im Internet unter www.vhslg.de/auslagestellen.
Einen Schwerpunkt des zweiten VHS-Semesters bildet das Thema „25 Jahre Deutsche Einheit“. Rund um den 3. Oktober gibt es dazu eine Themenwoche mit so unterschiedlichen Veranstaltungen wie einer Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, einer Führung durch das Stadtarchiv und einem kulinarischen Abend zwischen „Hawaii-Toast und HO-Schnitte“.

Neu im Programm ist das politische Bildungsangebot „Lüneburg 2030+ und die Demokratie von morgen“, das am 19. Oktober startet, eine Kooperation mit der Leuphana. Studierende und andere Kursteilnehmer sollen hier zusammen erkunden, wie Demokratie in Lüneburg lebendiger gestaltet werden kann.

Sich mit anderen Organisationen zu verzahnen, ist der VHS starkes Anliegen, rund 40 Kooperationen werden gepflegt, jetzt auch zum Museum Lüneburg. So gibt es im neuen Angebot Kurse, die die Teilnehmer zur Auseinandersetzung mit dem Tod, dem Erforschen der Lüneburger Stadtgeschichte oder zum Fotografieren in die Wandrahmstraße führen.

Integration ist ebenfalls ein ganz großes VHS-Thema. Für Asylbewerber, die aufgrund befristeter Aufenthaltsgenehmigungen keinen Zugang zu Integrationskursen haben, bietet die Einrichtung Sprachkurse zur Erstorientierung in ihrem neuen Lebensumfeld. Und wer ehrenamtlich Flüchtlinge im Alltag begleiten möchte, kann sich ebenfalls in Kursen qualifizieren lassen. Danke sagen Cassens und Kutzick an dieser Stelle der Landkreisverwaltung für die finanzielle Unterstützung.

Auf hohem Sprachniveau spielt sich der erste Online-Sprachkursus ab, Business Englisch für Fortgeschrittene der Kategorie B2/C1, er besteht aus vier Präsenztagen und dazwischen liegenden Online-Phasen.

Und auch im Berufsbildungsbereich gibt es eine Neuerung: Mit dem Aufbau des strukturschwachen östlichen Landkreises beschäftigt sich der Bildungsurlaub „Wie weiter im Ostkreis?“.