Aktuell
Home | Lokales | Ilmenau | Verdächtige Autos versetzen Eltern in Sorge
Uelzen

Verdächtige Autos versetzen Eltern in Sorge

ca Melbeck. Eltern reagieren verunsichert: Im Bereich Melbeck, Wendisch und Deutsch Evern sollen Kinder aus einem Auto heraus angesprochen worden sein. Angeblich sollen Unbekannte versucht haben, die Kinder mit Süßigkeiten in ihre Wagen zu locken. Entsprechende Meldungen aus sozialen Netzwerken kennt auch die Polizei. Zudem haben sich dort Anrufer gemeldet. Gesehen wurden bislang zwei Autos. „Ein grau-grüner Pkw mit Mainzer Kennzeichen und dann ein grüner VW-Caddy mit Lüneburger Nummer“, sagt Polizeisprecher Kai Richter.

Die Polizei gehe dem nach. Sie mahnt aber bei aller Vorsicht, nicht hysterisch zu reagieren. Zudem sollten Eltern mit ihren Söhnen und Töchtern sensibel über das Thema sprechen, um sie nicht zusätzlich zu verunsichern. Passiert ist bislang niemandem etwas, an Gerüchten, dass Kinder entführte wurden, sei nichts dran.

4 Kommentare

  1. Jetzt springt auch noch die Landeszeitung auf diese Uralt-Hoax Meldungen auf ?
    Macht nur weiter Panik … Und natürlich sollen Kinder nicht zu Fremden ins Auto steigen;
    aber dafür brauche ich keine „Der schwarze Mann geht um“ Story, sondern eine seit
    Jahrhunderten funktionierende Erziehung der Kinder.
    Kinder sollen übrigens auch nicht in die Elbe springen, wenn Hochwasser ist oder von der
    Brücke springen …

    • Guten Tag Richie Golz,

      haben Sie Dank für Ihre Nachricht. Wie recht Sie haben, „Nachrichten“ wie diese werden tatsächlich regelmäßig an uns herangetragen. Unsere Aufgabe besteht dann darin, zu prüfen, ob es sich wieder einmal um den sogenannten „Uralt-Hoax“ handelt, oder, ob etwas an den Informationen dran ist. Das haben wir wie immer getan, in diesem Fall wurden die Infos bestätigt. Was die Ermittler zum Umgang mit den Informationen sagen, lesen Sie selbst.

      Unterm Strich teilen wir sicherlich Ihre Sicht auf die Dinge: Die Aufklärung der Kinder (durch die Familie) ist das A und O. Wenn aber, wie in diesem Fall, die Polizei bereits aktiv wird, Ermittlungen anstellt, dann betrachten wir eine öffentliche Bekanntmachung nicht als Panikmache, sondern als journalistische Pflicht. Anders ausgedrückt: Wir warnen lieber ein Mal zuviel, als zu wenig.

      Beste Grüße aus der Online-Redaktion der LZ

  2. Marlene aus Wittorf

    Ich habe meinen Kindern eingebleut, sich nicht ansprechen zu lassen, nicht an fremde Autos zu gehen und, falls das nicht reicht, oder jemand sie sogar anfasst, schreien. Laut schreien und versuchen weg zu laufen. Zum Glück waren wir bislang nicht in dieser Situation.

    • Ohne Panik machen zu wollen, aber Kinder reagieren im Extremfall möglicherweise nicht so, wie man es mit ihnen abgesprochen hat. Das Perfide ist, dass Täter für Kinder (zunächst) möglicherweise nicht bedrohlich wirken, sondern sich im Gegenteil bewusst freundlich und harmlos geben. Vor kurzem wurde das folgende Video bei Facebook herumgereicht, das als Experiment zeigt, wie schnell die Regel „niemals mit Fremden mitgehen“ von Kindern gebrochen wird:

      https://www.youtube.com/watch?v=gGIDHrYKJ2s