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Polizeibericht: Wölfe in Uelzen? Passanten gehen Tonband auf den Leim

lz Uelzen. Streunen Wölfe in der Uelzener Innenstadt umher? Dieser Meldung eines aufgebrachten Passanten galt es den örtlichen Polizeibeamten am Sonnabendvormittag auf den Grund zu gehen.

Zur Vorgeschichte: Mit einem kleinen Hund auf dem Arm erschien ein Mann gestern auf der Uelzener Polizeiwache, er habe im Bereich eines Baches am Taterhof Wolfsgeheul gehört. Der Hamburger gab an, aus den Medien von Wölfen in der Heide zu wissen — aber im Stadtgebiet Uelzen?

Da zeitgleich mehrere Anrufe mit gleichen Hinweisen auf der Polizeiwache eingingen wurden die Informationen überprüft. Die Auflösung: An einer versteckten Ecke im Stadtgraben war ein Tonbandgerät positioniert, das in gewissen Zeitabständen ein schauerliches Wolfsgeheul abspielte. Initiator war der Verantwortliche der in Uelzen stattfindenden „Heraklidenschlacht„, er wollte das Ereignis akustisch aufwerten. Aufgrund der Aufregung stellte der Veranstalter später einen Streckenposten an diese Stelle, um verängstigte Passanten aufzuklären.

Lüneburg. Zu einem Fall gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstand gegenüber Vollstreckungsbeamten ist es am Sonnabend in der Lüneburger Innenstadt gekommen. Dabei hatte ein Mann seine ehemalige Lebensgefährtin zunächst in ihrer Wohnung auf der Lüneburger Altstadt aufgesucht und ihr im Streit mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die alarmierte Polizei erteilte dem Beschuldigten einen Platzverweis.

Offenbar hatte der Mann sich daraufhin in Richtung des Lüneburger Bahnhofes begeben und traf dabei auf eine Gruppe von Frauen. Er beleidigte sie, schlug dann mit seinem Rucksack auf eine der Frauen ein.

Nachdem der Täter zunächst flüchten konnte, gelang es der Polizei später, ihn im Rahmen einer Nahbereichsfahndung aufzugreifen. Dabei habe er sich laut Pressemitteilung äußerst aggressiv gezeigt und musste von den Beamten durch körperliche Gewalt zu Boden gebracht und fixiert werden.

Zudem habe er auf der Fahrt ins Präsidium nach einem der Polizeibeamten getreten und ihn an Kopf und Oberschenkel verletzt. Der Polizist musste im Klinikum Lüneburg medizinisch versorgt werden.

Da der Beschuldigte unter Alkohol- und Drogenbeeinflussung stand, ist ihm eine Blutprobe entnommen worden. Außerdem sind entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Den ausführlichen Wochenendpolizeibericht lesen Sie morgen in der LZ