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Der Tesperhuder Fähranleger, roter Kreis, hier trieb das Motorschiff manöverierunfähig in der Elbe. Grafik: google.maps
Der Tesperhuder Fähranleger, roter Kreis, hier trieb das Motorschiff manöverierunfähig in der Elbe. Grafik: google.maps

Schiffsunfall auf der Elbe bei Tespe

lz  Lüneburg. Am Sonnabend gegen 12.30 Uhr trieb in Höhe des Fähranlegers Tesperhude ein Motorschiff manöverierunfähig auf der Elbe. Der Motor war ausgefallen, vermutlich ein technischer Defekt.

Das Schiff hatte 1080 Tonnen Dieselkraftstoff geladen, war aus Richtung Geesthacht gekommen und in Richtung Scharnebeck unterwegs. Nach dem Ausfall des Motors trieb das Schiff gegen eine alte Kaimauer am nördlichen
Ufer der Elbe. Bei der Kollision mit der Kaimauer, so die erste Vermutung, sei das Schiff am Bug leck geschlagen. Die Tanks blieben aber nbeschädigt, so dass kein Diesel in die Elbe floss. Ein Schwesternschiff  schleppte das beschädigte Schiff nach Scharnebeck.

Dort wurde der Bug genau untersucht. Im Vorpiek befand sich aber nur Alt-Ballastwasser. Sechs Kubikmeter, sie wurden abgepumpt. Der Schiffsrumpf hatte lediglich ein paar Beulen, jedoch kein Leck. Das Motorschiff setzte heute Vormittag ohne Auflagen die Fahrt fort.