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Das Sportlerheim in Boltersen soll jetzt von den Mitgliedern der TSG in Eigenleistung erweitert werden. Die Materialkosten übernimmt die Gemeinde Rullstorf. Foto: cw
Das Sportlerheim in Boltersen soll jetzt von den Mitgliedern der TSG in Eigenleistung erweitert werden. Die Materialkosten übernimmt die Gemeinde Rullstorf. Foto: cw

Rullstorf: Rat sponsert Sportlerheim-Anbau

cw Rullstorf. Mit zwei größeren Projekten befassten sich die Rullstorfer Ratsmitglieder bei ihrer jüngsten Sitzung: der Straßenunterhaltung und einem Anbau an das Sportlerheim in Boltersen. Beides Themen, die in der Vergangenheit bereits mehrmals diskutiert worden waren.

Für die Straßenunterhaltung will die Gemeinde jetzt rund 60000 Euro in die Hand nehmen, wie die Vorsitzende des Bauausschusses, Rebecca Alt (SPD), während der Sitzung erläuterte. Damit werden vier größere und mehrere kleinere Reparaturen umgesetzt. Einmal soll an der Schulstraße in Rullstorf das Wasserproblem gelöst werden. Hier steht bei Regen immer eine große Pfütze. „Der Asphalt wird abgefräst und neu angelegt, so dass das Wasser in den Sauerbach abfließt“, erklärte Alt. Die zweite größere Stelle ist an der kleinen Straße „An der Lust“ neben dem Neetzekanal. Hier bröckelt die Asphaltdecke, die jetzt ersetzt werden soll. Das Problem: „Das Material ist kontaminiert und muss entsorgt werden“, so die Bauausschuss-Vorsitzende. Normalerweise kann abgefräster Asphalt durchaus für andere Straßenbaumaßnahmen eingesetzt werden, doch in diesem Fall nicht.

Die dritte Maßnahme ist in Boltersen „Am Hang“ geplant. Wie der Name schon sagt, gibt es hier ein starkes Gefälle, was dazu führt, dass viele Löcher entstehen. Deshalb soll der obere Bereich jetzt gepflastert werden. Der letzte Punkt im Unterhaltungspaket sind die Seitenränder im Plangenmoor in Boltersen. Die schmale Straße ist nicht für größeren Begegnungsverkehr ausgelegt, deshalb werden die Seitenränder stark belastet. „Wir werden das jetzt einmal auskoffern und mit Mineralgemisch stabilisieren“, so Rebecca Alt. Alle Maßnahmen sollen noch in diesem Sommer umgesetzt werden.

Der zweite Punkt an diesem Abend war die Bitte der Turn- und Sportgemeinschaft Boltersen (TSG), das kleine Sportlerheim am Bolzplatz zu erweitern. Grund dafür ist fehlender Lagerplatz. „Derzeit werden Gerätschaften in den Sanitär- und Aufenthaltsräumen gelagert“, sagte Bürgermeister Matthias Naß (SPD). Geplant ist ein drei mal zehn Meter großer Anbau in Holzständerbauweise, den die Mitglieder der TSG komplett in Eigenleistung herstellen wollen. Die Materialkosten liegen bei etwa 12000 Euro. Der Bolzplatz und das Sportlerheim werden von mehreren Vereinen benutzt, deshalb entschloss sich der Rat, der Bitte Folge zu leisten. Naß betonte jedoch: „Mehr als 12000 Euro wird es nicht geben.“