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Lüneburgs Oberbürgermeister: BVG-Entscheidung zum Betreuungsgeld ist richtiges Signal

sp Lüneburg. „Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld ist ein richtiges Signal! Jetzt gilt es, in die Qualität frühkindlicher Bildung zu investieren“, so kommentiert der Präsident des Niedersächsischen Städtetages, Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge, via Pressemitteilung die heutige Entscheidung der Karlsruher Richter.

In der Stellungnahme heißt es weiter: „Der Bund hat sich mit der Einführung des Betreuungsgeldes ohne Not in die Sache der Länder und Kommunen eingemischt, das Betreuungsgeld hat insbesondere die Kinder aus bildungsfernen Familien und Migrantenkinder vom Besuch frühkindlicher Bildungsangebote ferngehalten. Das aber steht unserem Bestreben nach Chancengleichheit und Integration entgegen!“

Mädge fordert nun, dass mit den freiwerdenden Bundesmitteln aus dem Betreuungsgeld Krippen und Kitas in den Kommunen finanziell entlastet werden. „Das gilt für Investitionen aber auch für die laufenden Betriebskosten. Außerdem könnten auch die Elternbeiträge gesenkt werden.“

7 Kommentare

  1. die elternbeiträge könnte man ganz abschaffen, wenn diese damen und herren-politiker sich nicht ständig neue denkmäler setzen würden. das museum und libeskind lassen zum beispiel herzlich dazu grüßen.

  2. „insbesondere die Kinder aus bildungsfernen Familien und Migrantenkinder vom Besuch frühkindlicher Bildungsangebote ferngehalten. “

    Frühkindliche Indoktrination im Sinne des Staates – frühkindliche Sexualisierung?
    Wir nähern uns dem Idealbild eines Staates nach wessen Ideen? Wer war das doch gleich?

    Ich halte diese Ansicht für blanken Rassismus nach Hall (Rassismus ohne Rassen) und erwarte eine Entschuldigung des Bürgermeisters.
    Ich bin Empört!

    • mein lieber bundeskasper, sie fahren ja immer noch eingleisig. kinder können die dummheit der eigenen eltern nur zuhause aufnehmen, wenn sie keine vergleichsmöglichkeiten haben.

  3. Wenn ich mich recht erinnere plädierten Sie noch vor ein paar Tagen für den „gesunden Menschenverstand“.

    Jetzt ist dieser also zur Dummheit der eigenen Eltern verkommen.
    Wollten Sie deshalb keine Definition abgeben?
    Dies impliziert ebenso den von mir aufgezeigten Rassismus ohne Rassen.

    Zu Ihrem ersten Post finde ich in der Form, na sagen wir einmal keinen Zugang.

    • wissen sie, wer glaubt, nur er ist schlau und die, die anders denken, sind nicht so schlau, wie sie glauben, ist nicht so schlau, wie er glaubt. ich weiß, dass ich nichts weiß,usw.. wer aber in der lage ist zu vergleichen und dieses geht eben nur, wenn man sich mit anderen auseinander setzt, hat einen großen vorteil. und wer als lobbyist gern gebäude und straßen baut, denkt nicht an die kinder. der gesunde menschenverstand sagt mir: alle was wir jetzt bauen, müssen unsere kinder bezahlen. bei schulden ist das nun mal so.

  4. BigMac -Elternbeiträge für Kitas/Krippen im Bundesvergleich-

    Die Zutaten, das Rezept für staatliche Kitas und Krippen sind Bundesweit identisch.
    Woher dann die unterschiedlichen Kostenvarianten und Elternbeitragshöhen? Ist ein Kind aus Lüneburg weniger Wert, als ein Kind in Frankfurt? Eine flächendeckende , bundesweite Diskriminierung auf kommunaler Ebene.
    Schluss mit dem Hick Hack! Elternbeiträge für Krippen und Kitas abschaffen.

  5. Lieber Klaus Bruns – schreiben Sie noch zu diesem Artikel oder haben Sie ihre vielen Kommentare etwas durcheinander gebracht?