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Foto. A./t&w
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Rat beschließt Rückzahlung der Kita-Gebühren

sp Lüneburg. Gute Nachrichten für Eltern, die vom Kita-Streik betroffen waren: Sie bekommen ihre Beiträge für die Tage, an denen ihr Kind auf Grund des Kita-Streiks nicht betreut werden konnte, in voller Höhe zurückgezahlt. Das entschied jetzt der Rat der Hansestadt Lüneburg, der gestern Abend, 23. Juli, tagte. Ohne gesonderten Antrag der Eltern soll nun das Geld an die Eltern zurückfließen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wer bekommt wie viel Geld zurück?

Die Anzahl der zu erstattenden Tage und die Höhe der Erstattungssumme errechnet die Stadt für jeden Fall individuell. Eine Rolle dabei spielen die monatlich gezahlten Beiträge für die Grundbetreuung, die Früh- und Spätdienste und für die Mittagsversorgung.

Generell keinen Erstattungsanspruch haben Eltern, deren Beiträge regulär von der Hansestadt übernommen werden. Bei Eltern, die eine Notbetreuung in Anspruch genommen haben, verringert sich die Rückzahlung entsprechend um die Anzahl der Tage, die das Kind betreut wurde. Genauso ist es bei den Kosten für die Mittagsbetreuung. Die Rückzahlung verringert sich, um die Tage, an denen die Leistung in Anspruch genommen wurde.

In den meisten Fällen aber zahlt die Stadt den Maximalbetrag an die Eltern zurück. Das ist das Geld für insgesamt 21 Streiktage – 18 Tage im Mai und Juni, sowie zusätzlich der 18. März, der 7. April und der 16. April. Nehmen Eltern generell auch die Früh- und Spätdienste für ihr Kind in Anspruch, wird auch dieses Geld in voller Höhe erstattet.

Über die Kitas hat die Hansestadt Formulare zu den Bankverbindungen ausfüllen lassen, so dass viele der Kontaktdaten der Stadt schon bekannt sind. Die Eltern, die der Stadt noch nicht ihre Kontodaten zur Verfügung gestellt haben oder Fragen zum Verfahren haben, wenden sich bitte an Liselotte Großert unter Lieselotte.Grossert@stadt.lueneburg.de.