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Prozess um Schüsse am Klinikum: Drei Angeklagte müssen in Haft

us Lüneburg. Beim Prozess um die Schießerei vor dem Lüneburger Klinikum im vergangenen September sind am Mittwoch vor dem Lüneburger Landgericht die Urteile gesprochen worden. Einer der sechs Angeklagten wurde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Verstoß gegen das Waffengesetz zu drei Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, zwei weitere wurden wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren und neun Monaten Haftstrafe verurteilt. Die übrigen Angeklagten wurden freigesprochen.
Wie berichtet: Mitglieder einer kurdischen Familie hatten Anfang September 2014 möglicherweise aus Rache am Klinikum auf eine andere kurdische Familie geschossen. Tags zuvor waren die Clans in einem Fitnessstudio blutig aneinandergeraten. Mehrere Schüsse fielen, drei „Gegner“ wurden getroffen und verletzt. Ursprünglich ging es um sieben Angeklagte, gegen einen wurde das Verfahren inzwischen abgetrennt.
Mehr über das Urteil ist morgen in der LZ zu lesen.

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