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Bürgermeister Hubert Ringe und Gemeindedirektorin Stephanie Buntrock vor dem Getreideacker, der das neue Baugebiet werden soll. Foto: kre
Bürgermeister Hubert Ringe und Gemeindedirektorin Stephanie Buntrock vor dem Getreideacker, der das neue Baugebiet werden soll. Foto: kre

Deutsch Evern will wachsen

kre Deutsch Evern. Die Gemeinde Deutsch Evern will weiter wachsen und plant deshalb die Ausweisung des neuen Baugebietes „Fuchsberg-Nord“. Während einer Bürgerversammlung stellten Bürgermeister Hubert Ringe und Gemeindedirektorin Stephanie Buntrock das Vorhaben den Anwohnern vor. Rund 50 Bürger waren zu dieser ersten Info-Veranstaltung gekommen, wobei sich in den ersten Gesprächen vor allem eine Sorge der Anlieger herauskristallisierte die künftige Anbindung. „Anwohner des Nachtigallenweges fürchten, dass ihre Straße mit der Erschließung des Areals zu einer Durchgangsstraße werden könnte“, nennt Buntrock eine der geäußerten Befürchtungen.

Doch wie das rund sechs Hektar große Areal verkehrstechnisch letztlich angeschlossen wird, ist noch offen. „Mit den Planungen stehen wir noch ganz am Anfang“, sagt Bürgermeister Ringe und fügt hinzu: „Fest steht aber, dass es mehrere Erschließungsstraßen geben, der Verkehr sich also nicht nur auf eine Zufahrt konzentrieren wird.“

Das neue Baugebiet soll Platz für knapp 60 Wohneinheiten bieten, die Grundstücksgrößen zwischen 600 und 1000 Quadratmetern liegen. Vorgesehen sind auch Mehrfamilienhäuser etwa für altengerechtes Wohnen: „Es gibt in der Gemeinde ältere Bürger, für die ihr Haus zu groß geworden ist, die aber weiter in Deutsch Evern wohnen bleiben wollen und nun eine neue Wohnung suchen“, erklärt Ringe.

Nach der Sommerpause soll der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan erfolgen.