Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Das Zentralgebäude werde pünktlich fertig, heißt es vonseiten der Uni Lüneburg. Eine Kostensteigerung wurde nicht bestätigt. Foto:  t&w
Das Zentralgebäude werde pünktlich fertig, heißt es vonseiten der Uni Lüneburg. Eine Kostensteigerung wurde nicht bestätigt. Foto: t&w

Leuphana sagt: Alles im Plan beim Libeskind-Bau

red Lüneburg. Die Leuphana reagiert auf die erneuten Berichte in Zeitungen und auf Online-Portalen über höhere Kosten für den Libeskind-Bau. In einer Stellungnahme heißt es von der „Leitung der Universitätkommunikation“: Kosten und Bauzeit für das neue Zentralgebäude der Lüneburger Universität lägen im Plan. „Eine Ist-Kostensteigerung von 72,3 Millionen auf 89 Millionen Euro, über die in den Medien spekuliert wurde, ist nicht bestätigt. Der Übergabetermin für das Gebäude im Januar 2017 steht stabil. Alle Fördermittel werden wie geplant abfließen.“

Und weiter heißt es: „Der Bau des Zentralgebäudes auf dem Campus ist vollständig finanziert. Medienspekulationen über eine Kostensteigerung auf 89 Millionen Euro kann die Universität nicht bestätigen. Die Zahl von 89 Millionen Euro war durch eine vertrauliche Unterlage des Wissenschaftsministeriums für den Landtag des Landes Niedersachsen in Umlauf gekommen. Sie gibt eine mögliche Risikoerwartung der externen Projektsteuerung an, die das Projekt seit circa einem Jahr begleitet. In der Risikobewertung werden unterschiedliche Annahmen getroffen, die auf Grund der Erfahrung der Projektsteuerung mit Bauvorhaben dieser Größe in einen Euro-Betrag überführt werden. Ob die Risiken eintreten, ist derzeit offen.“

Bereits Anfang dieses Jahres habe die Stiftung einen Vorschlag ausgearbeitet, wie etwaige höhere Baukosten aus diesen Risiken finanziert werden könnten. Dabei habe sie von der rechtlichen Möglichkeit Gebrauch gemacht, Immobilienvermögen in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu überführen, um es an einen Investor zu veräußern. Das Ministerium habe im April die erforderliche Zustimmung zu dem Vorschlag versagt. Wie berichtet, stimmen sich Uni und Wissenschaftsminterium gerade ab, was Kosten und Risiken betrifft.

Das Zentralgebäude, gebaut mit Geld der EU, von Land, Bund, Stadt und Landkreis Lüneburg, „wird bis Ende 2016 fertiggestellt, der Übergabetermin im Januar 2017 steht stabil. Alle Fördermittel werden wie geplant abfließen“, verspricht die Universität.