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Beim 24-Stunden-Schwimmen geht es nicht um Schnelligkeit, sondern darum, wie viele Meter der Einzelne jeweils innerhalb der angesetzten 24 Stunden geschwommen ist. Foto: cw
Beim 24-Stunden-Schwimmen geht es nicht um Schnelligkeit, sondern darum, wie viele Meter der Einzelne jeweils innerhalb der angesetzten 24 Stunden geschwommen ist. Foto: cw

Bahn um Bahn voran – 24-Stunden-Schwimmen in Alt Garge

cw Alt Garge. „Noch viermal, dann habe ich es geschafft.“ Keuchend hebt Lena den Arm aus dem Wasser, auf dem mit Edding ihre Startnummer geschrieben ist. Die 13-Jährige will unbedingt ihren persönlichen Rekord von 14356 Metern Schwimmen am Stück brechen. Zum vierten Mal luden der Förderverein des Waldbades in Zusammenarbeit mit dem TuS Erbstorf und der DLRG Alt Garge zum 24-Stunden-Schwimmen ein, und auch, wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte, tummelten sich doch stets reichlich gut gelaunte Schwimmer im Wasser.

Beim 24-Stunden-Schwimmen geht es nicht um Schnelligkeit, sondern darum, wie viele Meter der Einzelne jeweils innerhalb der angesetzten 24 Stunden geschwommen ist. Dabei werden die Teilnehmer nach Altersgruppen gestaffelt. „Die Teilnehmer bekommen eine Medaille vom Schwimmverband und wir vom Förderverein haben die Pokale für die längsten Strecken gespendet“, erklärt die Vorsitzende des Fördervereins, Kirsten Klann. Prämiert wurde außerdem die längste Strecke, die während der Gruselstunde zwischen Mitternacht und zwei Uhr morgens geschwommen wurde.

Wer die Nacht über durchhalten wollte, durfte im Waldbad zelten. Damit niemand darben musste, hatte der Kiosk sein Angebot um einige Leckereien und ein Frühstück aufgestockt. Der Förderverein grillte für die Schwimmer und für gute Laune zum Durchhalten gab es fetzige Musik aus den Boxen.

Neu in diesem Jahr war der „Arschbomben“-Contest. „Der ist richtig gut angekommen“, freute sich Schwimmmeisterin Simone Lammert-Müller. Rund 20 Teilnehmer sprangen um die effektivsten Spritzer. Bei den Kindern gewann Laurin Schulz und in der Gruppe der Jugendlichen und Erwachsenen Philip Graf. Insgesamt verzeichnete das Waldbad 134 Teilnehmer beim 24-Stunden-Schwimmen, die insgesamt 670900 Meter zurücklegten. „Das ist ein Superergebnis“, freute sich Simone Lammert-Müller. „Bei dem Wetter hatten wir mit viel weniger Teilnehmern gerechnet.“

Platzierungen und Fakten

1. Platz: DLRG Alt Grage mit 153 400 Metern
2. Platz: DLRG Hitzacker mit 100 300 Metern
3. Platz: Lüneburger SV mit 81 300 Metern
Jüngster Teilnehmer/jüngste Teilnehmerin: Lian Amara (2008) und Alexa Steep (2010)
Ältester Teilnehmer, älteste Teilnehmerin: Karl-Heinz Schepka (1952) und Heidrun Frischgesell (1944)
Längste Strecke bis 30 Jahre: Max Weißenberg (23 000 Meter) und Saskia Schöler (21100 Meter); Über 30 Jahre: Michael Blanke (25600 Meter) und Kerstin Best (15 000 Meter); Beste Schwimmer zur Gruselstunde: Michel Teuber (5600 Meter) und Lara Ritz (4200 Meter)