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Uelzen

Polizeibericht: Motorradfahrer stirbt bei Echem

ca Echem. Tödlich verunglückt ist ein Motorradfahrer aus dem Kreis Harburg am Sonnabendnachmittag zwischen Scharnebeck und Echem. Laut Polizei hatte der 57-Jährige, der mit Freunden unterwegs war, innerhalb einer 70-km/h-Zone andere Motorradfahrer überholt. Trotz einer Vollbremsung stürzte der Biker am Beginn einer Kurve so unglücklich, dass er in den Grünstreifen schleuderte und mit dem Kopf gegen einen Metallpfahl prallte. Er starb an den Folgen der Verletzungen, die er trotz Helm erlitt.

Lüneburg. Mehrfach hatte die Polizei am Wochenende mit Raub- und Diebstahlsdelikten zu tun. Am Bahnhof versuchten zwei Jugendliche am Sonnabend einem Mann das Portemonnaie zu stehlen. Während einer der Täter drohte, den Mann mit einer Bierflasche zu schlagen, versuchte der andere, ihm die Börse auf der Tasche zu ziehen. Als das Opfer die Polizei rief, rannten die jungen Männer davon. Die Polizei schnappte das Duo, 16 und 17 Jahre alt, kurz darauf. Beide zählen zu den „schlechten Bekannten“ der Beamten.

In der Nacht zu Sonnabend schlug ein 24-Jähriger seinem ein Jahr jüngeren Opfer auf dem Stintmarkt ins Gesicht und nahm ihm das Portemonnaie ab. Der 23-Jährige und ein Freund verfolgten den Räuber – und mussten erneut einen Schlag einstecken. Am Ende kam die Polizei hinzu und leitete ein Strafverfahren ein.

Einen Zigarettendieb haben Mitarbeiter des Neukaufmarktes auf dem alten Salinengelände am Sonnabend überwältigt. Der 31-Jährige soll zunächst zugegriffen haben, als er von Personal angesprochen wurde, stieß er die Angestellten zur Seite. Schließlich kamen Kollegen hinzu und hielten den Mann fest, bis die Streife kam. Er hatte Drogen bei sich.

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Foto: Feuerwehr

Egestorf. Aus ungeklärter Ursache ist am Sonnabend auf der A7 in Fahrtrichtung Hamburg ein Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und in die Bankette geraten. In der Folge überschlug sich der Wagen mehrfach, wobei die beiden Insassen zum Teil schwer verletzt wurden. Zwei zufällig an der Unfallstelle vorbei kommende Ärzte, darunter auch ein leitender Notarzt aus Bayern, sowie eine Krankenschwester und weitere Ersthelfer zogen den Fahrer und den Beifahrer aus dem völlig zerstörten Pkw. Kräfte der aus Egestorf und Sahrendorf-Schätzendorf angerückten Feuerwehren halfen bei der Versorgung der beiden Verletzten und sicherten die Unfallstelle. Ein Insasse musste auf Grund seiner schwerwiegenden Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine der umliegenden Kliniken geflogen werden. Die A7 war während der Rettungsarbeiten teilweise voll gesperrt, was einen kilometerlangen Stau zur Folge hatte.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie am Montag in der LZ