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Hoch die Gläser in entspannter Stimmung: Christel Koppen, auf der linken Seite mit dunklem Haar, hatte das Fest organisiert. Jens Ketelsen sorgte für die passende Musik. Foto: t&w
Hoch die Gläser in entspannter Stimmung: Christel Koppen, auf der linken Seite mit dunklem Haar, hatte das Fest organisiert. Jens Ketelsen sorgte für die passende Musik. Foto: t&w

Ein Fest ganz in Weiß

ca Lüneburg. Das Leben wie ein ewiger Sonnabendnachmittag im Park, entspannt und beschwingt, eine lächelnde Sonne, eine leichte Brise — da ist man dem Glück ganz nahe. So wie beim White Dinner auf dem Lambertiplatz. Auf der Wiese trafen sich am Sonnabend vom Nachmittag bis in den Abend 40 bis 50 Lüneburger zu einem besonderen Picknick. Sie brachten Tische und Stühle mit, dazu Leckereien und Getränke und genossen die Gemeinschaft mit Leuten, die sie zum Teil nicht kannten.

Christel Koppen hatte zu dem unkonventionellen Fest eingeladen und es organisiert. „Es war eine wunderbare Atmosphäre“, schwärmt sie. „Aus Fremden wurde Freunde — zumindest für ein paar Stunden.“ Dazu habe eben auch beigetragen, dass alle in Weiß zusammensaßen, das hebe vermutlich „Hemmschwellen“ auf. Passend zur Spätsommerlaune spielte Jens Ketelsen mit seinem Akkordeon. Auch das gefiel den Gästen.

Ein paar Kosten kommen zusammen, auch wenn alle selber etwas mitbringen. Der Musiker möchte eine Gage, eine Versicherung muss abgeschlossen, dazu einige Euro für Organisatorisches. Christel Koppen hatte um Spenden gebeten, doch am am Ende bekam sie nur ein Drittel ihrer Ausgaben wieder herein. Das ist ein Wermutstropfen an einem ansonsten schönen Tag.

Die Lüneburgerin überlegt, ob sie im kommenden Jahr wieder mit unbekannten Freunden dort tafeln möchte, wo bis 1861 die Lambertikirche stand, die einst dem Platz ihren Namen gab.